Montag, 30. November 2009

Die letzte Woche mit Poldy und mein Geburtstag






















So nun ist er wieder in Deutschland. In der letzten Woche hat er noch einiges gesehen, er begleitete mich mit zu meiner Arbeit,

wo er auch Fleissig mitgeholfen hatte, denn wir hatten wieder eine Ausstellung und da fielen wieder einige Sachen an. Einen Tag war er auch mit Theresa mit in Corinto, falls ihr euch erinnert, das ist das Armenviertel oben in den Bergen. Einen anderen Tag ging er mit Theresa auch auf den Monserrate, ja war auch mal schoen, etwas Abstand zu haben. Das soll jetzt nicht so klingen wie ich es schreibe, nein, aber ich meine nur wenn man 24 Stunden aufeinander hockt, ist es auch mal schoen wenn man einbisschen alleine sein kann. Ich hoffe aufjedenfall, dass es ihn gefallen hat und die kleinen

Auseinandersetzungen die wir hatten auch schnell wieder vergessen sind. Am Freitag musste ich nun auch arbeiten, denn in der Uni fand ein Konzert statt. Das Konzert ging von 13 Uhr bis 21 Uhr und es traten etliche Gruppen auf. Poldy nahm ich mit, aber er langweilte sich eigentlich nur. Wir anderen tanzten und hatten unseren Spass aber er sass nur am Rand und schaute zu. Naja darueber wollte ich mir auch keinen Kopf machen, denn wer er nicht will, muss er sehen wie er klarkommt. Es war das erste Mal, dass ich zu Ska - Punk. Ska ist eine auf Jamaika entstandene Tanzmusik, aus welcher sich später der Reggae entwickelt hat.

Die Ska-Musik zeichnet sich vor allem durch ihren 'huepfenden' Rhythmus aus, dem sogenannten Offbeat. Der Rhythmus des Offbeats klingt so, als wenn er immer ein bisschen aus dem Takt wäre, da hier die melodischen Akzente zwischen den Beats des Rhythmus liegen und nicht auf den Beats, wie es sonst üblich ist. So nun habt ihr einen kurzen Einblick, was fuer eine Musikrichtung das ist, denn ich zum Beispiel kannte diese Richtung nicht. Aufjedenfall haben wir uns bei dieser Musik so richtig ausgetobt, es war ein Tanz, der mich etwas an einen Volkstanz aus Bayern erinnerte, ja ein klitzekleines bisschen hatte er was davon. Wir gaben also voll Power und huepften hin und her. Das Bild was wir, bzw. alle die tanzten, boten, sah einfach nur zum wegschmeissen aus :D..... Der Schweiss trieb auch von unserem Koerper, denn wenn man 20 Minuten so rumhuepft hat man echt schon ein paar Kilo verloren :P.....Als dann aber auch die letzte Band gespielt hatte und wir Feierabend hatten, ja richtig gearbeitet hatten wir nicht, wir sollten halt nur darauf aufpassen, dass keiner kifft oder alkoholische Getraenke zu sich nimmt, sind wir noch zum Plaza Che ( der Hauptplatz des Unigelaendes) gegangen und haben dort noch ein Bier auf der Wiese getrunken. Gegen 22 Uhr gingen wir dann auch Heim, denn am naechsten Tag wollten wir nach Chicaque gehen. Chicaque ist ein Nationalpark in der Naehe von Bogotá. Er liegt 2600 Meter ueber dem Meeresspiegel und hat verschiedene Klimazonen. Am naechsten Morgen holte Andrea, Patty (Schwester von Andrea) und Juan Miguel ( Bruder von Andrea) Poldy und mich ab. Wir fuhren ersteinmal noch zu Nina, um sie auch noch mit dem Auto mitzunehmen. Wir quetschten uns somit zu 6 in den kleinen Wagen. Unser erster Stop war in Soacha, dort warteten wir auf Christian und Sebastián, die mit dem Bus kamen. Wir kauften hier nun ersteinmal das Essen fuer heute ein. Um einen Supermarkt zu finden mussten wir ersteinmal in diesem Dorf rumsuchen. Fuendig wurden wir nach nur wenigen Minuten. Wir kauften also alles noetige ein und fuhren dann mit dem Auto, Sebastián und Christian fuhren mit dem Bus weiter, weiter zum Nationalpark. Der Eingang lag ziemlich weit oben in den Bergen und es war sehr nebelig. Wir stiegen nun am Eingang aus dem Auto aus, Christian und Sebastian standen schon am Eingang und warteten auf uns. Wir Deutschen blieben im Hintergrund, als die Tickets gekauft wurden, damit wir diese auch zu dem normalen Preis bekamen. Denn fuer gewoehnlich zahlen Auslaender mehr. Alles hat so geklappt wie wir es besprochen hatten und als wir unsere Tickets in der Hand hielten, konnten wir den Eingang passieren. Nun fuehrte einige Stufen hinunter zu einer Aussichtsform. Dort machten wir kurz halt um ein paar Fotos zu schiessen und dann ging es auch schon weiter. Wir wollten zu einem Berg gelangen um dort oben zu Essen. Irgendwie nahm der Weg kein Ende. Das klettern ueber Berge fuehrte dazu, dass ich am naechsten Tag ziemlichen Muskelkater hatte. Als wir dann endlich nach was weiss ich wie langer Zeit an unserem Rastplatz ankamen, mussten wir uns ersteinmal hinsetzen und durchatmen. Dannach ging es ans Essen. Poldy brachte uns wieder zum Lachen. Es gab eine Art Sosse, die sehr scharf ist und die Poldy beinah trank, obwohl ich zu ihn meine das ist scharf. Er hat es nicht gecheckt das es eine Sosse ist sondern hielt es fuer ein Getraenk. Kaum hielt er sich den Becher, wo die Sosse drinn war, an dem Mund, fingen die anderen an zu schreien. "Nein, nicht trinken", nun kam das Lachen auf und er wusste noch immer nicht was los ist, somit erzaehlte ich ihn, dass man das nicht trinkt, sondern nur etwas auf den Teller macht um dann das Huehnchen dort einzutunken. Ich hatte ihn vorher doch gesagt was es ist, anscheinend hoerte er nur mit einem halben Ohr zu. Nun genossen wir noch den Ausblick von diesem Berg, wo wir uns gerade befanden. Man haette eigentlich nun den ganzen Park sehen koennen, es war aber leider nochimmer sehr Nebelig und somit versperrte uns dieser Nebel die Aussicht. Trotzdem war dieser Anblick einfach fenomenal.
Nach dieser Rast ging es dann auch wieder weiter, denn wir wollten zum Wasserfall. Vor uns lagen nun noch 4 Kilometer die wir zuruecklegen mussten. Wir stiegen den Berg immer weiter hinunter und man merkte allmaehlich den Klimawandel. Es wurde immer waermer und der Gang somit schwerer. Wir kamen nun klitschnass am Wasserfall an. Nun kam die Idee auf, uns dort abzuduschen. Das kalte Wasser tat gut und wir stellten uns alle unter den Wasserfall. Klitschnass kamen wir dann nun vom Wasser, nicht vom Schwitzen, hervor. Jetzt war unser naechstes Ziel, Pferde zu finden, um dann mit ihnen zurueck zu reiten. Denn wir waren echt schon so fertig, dass wir das nicht mehr geschafft haetten, den ganzen Berg hinaufzulaufen. Die Pferde fanden wir dann an einer Stelle wo es auch ein Restaurant gab. Wir benutzten jeder nur die Toilette, ruhten uns noch etwas aus und bezahlten dann die Pferde. Als mir ein Pferd zugewiesen wurde und ich gefragt wurde, ob ich reiten kann, ja ich sagte einfach ja etwas, kam mir der Gedanke auf, dass das Pferd nicht so gut eingeritten sei. Warum hatte er mich sonst gefragt? Nur mich.... Wir stellten uns nun alle hintereinander und sobald jeder auf einem Pferd sass, ging es los. Mein Pferd fuehrte an. Der Weg mit dem Pferd war echt interessant. Warum interessant? Ja wir ritten nun Bergauf und es war nicht so sicher, denn auch die Pferde rutschten oefters mal weg oder knickten um. Ich hab versucht entspannt zu bleiben, bis dahin wo mein Pferd schon in die Knie ging, ich dachte jetzt war es das. Aber nein es hielt durch, aber man konnte auch sehen, dass die Pferde echt zu kaempfen hatten, diesen Weg hochzukommen. Letzendlich kamen wir alle, ohne runterfallen, wieder am Eingang an, die Pferde waren alle durchgeschwitzt, klar, nachdem was sie fuer Wege durchqueren mussten. Sie taten mir auch leid, aber ich wusste auch nicht, wie der Weg zurueck war, ob es noch andere gab, wie den, den wir runtergekommen sind. Aber nein es war der selbe. Der letzte Meter bis zum Ziel verlief so, dass mein Pferd sich denke mal gefreut hat, denn es fing an zu galopieren. Jihaaa :D doch das gefiel mir. Es wollte ja auch nur schnell ankommen und mich, die Last, von sich haben. Es war nun auch schon dunkel und da wir heute meinen Geburtstag feiern wollten, auch wenn wir noch so fertig waren, mussten wir nun hinne machen. Jeder ging ersteinmal zu sich nach Hause, um sich zu duschen und umzuziehen. Um 22 Uhr wollten wir uns dann im Club treffen. Da der Club nicht sehr weit von meinem zu Hause weg war, konnten Poldy und ich mich noch in Ruhe duschen. Bevor ich unter die Dusche huepfte, rief mich Paulina zu sich ins Zimmer. " Saskia, ich moechte dir meine Geschenk jetzt schon geben, weil ich moechte, dass du das heute anziehst". Sie drueckte mich und gratulierte mir schoneinmal. Ich bekam einen "Zaraa" Umschlag in die Hand gedrueckt. "Mach schon auf" sagte sie mir. Ich oeffnete den Umschlag, als erstes zog ich eine Unterhose und ein paar Socken raus. Ja die Socken waren echt gut, denn mittlerweile hat jedes Sockenpaar von mir Loecher. :D......"Super" meinte ich, die kann ich echt gebrauchen. Als naechsten zog ich dann ein Oberteil raus, ein graues etwas laenger mit einem Gesicht drauf. "Hmmm, dass sollte ich heute anziehen?" Ein Oberteil, das eigentlich fuer den normalen Alltag ist.....Ich bedankte mich ersteinmal rechtherzlich und dann verschwand ich unter der Dusche. Nun ja, was mache ich nun??? ICh hatte doch schon ein Oberteil fuer heute, aber ich konnte auch nicht jetzt zu Paulina sagen, dass ich schon was habe zum Anziehen. Somit zog ich ihr Oberteil ersteinmal an. Nachdem mein Cousin dann auch fertig war, gingen wir los, denn Theresa wartete schon am Transmilenio. Als wir nun uns mit ihr auf der Bruecke trafen schluepfte ich in eine Rolle eines Teenagers, was von Mama verboten bekommt, Roecke anzuziehen oder sonst etwas und sich dann, sobald Mama aus dem Blickfeld ist, umzieht. Bei mir ging es nun los, auf der Bruecke zog ich mein Oberteil aus, stand echt nur noch im Hemdchen da, und zog mir mein anderes, welches ich in einer Tuete mitnahm, ueber. Jetzt konnten wir los. Als wir im Club ( eher Tanzcafe) ankamen, war noch keiner da, es war doch schon 22.15 Uhr. Wir orderten uns ersteinmal einen Tisch fuer 10 Personen und bestellten uns einen Cocktail. Man war der stark, nun konnte ich seinen Preis auch verstehen, denn die Wirkung setzte schnell ein. Gegen 22.45 Uhr tauchten dann lagsam die anderen auf. Es spielte zwischendurch auch mal eine Liveband etwas "Vallanato und Merengue". Wir haben viel getanzt und auch einiges getrunken also wir waren im Ganzen 9 Personen und haben insgesamt 2 Flaschen Aguardiente getrunken. Aguardiente ist schon ein hartes Zeug und man trinkt es wie Tequila. Das Resultat war, dass Catalina irgendwann soweit war, dass alles wieder rauskam. Der Abend war schon sehr lustig und wir haben diesen sehr genossen und ich hab sogar noch ein Lied gesungen bekommen. Gegen 3 Uhr mussten wir dann aus dem Club, denn hier schliessen sie ja fuer gewoehnlich um diese Uhrzeit. Anschliessend gingen wir noch zu Mc Donalds. Zu nun nur noch 8 quetschten wir uns in Andreas Auto. Ich glaub das tat Catalina nicht gut, denn kaum als wir bei Mc Donalds hielten, packte sie wieder das Verlangen, etwas herauszubringen. Andrea rannte schnell ums Auto und oeffnete die Tuer. Nun ging es los, in voller Aktion :P. Dannach gab es noch einen Burger, ok Catalina schlief auf der MC Donalds Bank und Poldy schlief auch irgendwann im Sitzen ein. Wie fertig die doch alle waren :D......Deswegen verbrachten wir nicht mehr viel Zeit bei Mc Donalds und gingen nach dem Essen sofort nach Hause. So fertig wie wir waren machten wir uns auch gleich Bettfertig. Poldy verschwand in "seinem" Zimmer und ich in meinem. Bevor ich die Augen schloss wurde ersteinmal das Geschenk von meinen Eltern aufgerissen, dass was sie mir mit Poldy mitschickten. Ich las aber zuerst die Karte, immer wenn meine Mutter mir was schreibt, erweicht mein Herz und auch dieses Mal wurden meine Augen wieder feucht, denn irgendwie vermisste ich sie jetzt wieder ganz besonders. Geburtstag ohne Eltern, das war mein erstes Mal. Ich habe ihn aber gut verbracht, bin sehr zufrieden wie es hier ablief. Ich danke dir Witha, Mama und Papa und Christine, für eure Geschenke, alles was ich mal wieder gebrauchen kann. Genauso danke ich denen, die mich anriefen, war auch eine tolle Überraschung.

Am Sonntag war es dann soweit, nachdem wir gegessen hatten und mir nochmal von Paulina und ihrem Bruder + Kinder+ Frau und Oma, ein Geburtstagsliedchen gesungen wurde, mussten wir auch schon los zum Flughafen. Paulina brachte uns mit dem Auto hin, schmiss uns dort raus und fuhr weiter. Nun hatten wir noch 3 Stunden Zeit, eh die Maschine abflog. Nachdem Poldy eingecheckt hatte, kauften wir uns noch einen Cafe, den wir vorm Flughafengebauede ausschluerften. Wir schlenderten dann noch durch die kleinen Laedchen, die im Flughafen waren. Nun sollte Poldy Cola Pola probieren, das ist ein Getraenk Mix mit Bier und Colombiana( Suesses Kohlensaeure Getraenk). Ich kaufte uns jeden eine Dose, die wir dann wieder vorm Flughafen zu uns nahmen. Die Zeit lief dann auch so vor sich hin und dann war es auch schon so weit, dass er in die Abfertigung musste. Wir drueckten uns nochmal und ich muss sagen, traurig war ich nicht, denn wir sehen uns in 2 Monaten wieder und das ist nicht mehr lange. Wir hatten eine schoene Zeit miteinander, die natuerlich kleine Streitigkeiten mit sich brachte. ICh schickte ihn noch ein paar Suessigkeiten fuer meine Eltern mit und meinte er soll ihnen einen Kuss geben. Dann lief er auch schon los. Schwups weg war er. Ich ging jetzt noch zum Maedchenhaus. Kaum klingelte ich an der Tuer und mir wurde diese geoeffnet, fingen die Maedels an zu singen. Es lies mein Herz aufleuchten, wie suess das doch war. Ich setzte mich zu ihnen und hoerte ihnen zu, als sie dann fertig waren klatschte ich und bedankte mich rechtherzlich. Abends kam ich dann wieder nach Hause und war echt von der ganzen Woche so fertig, dass ich gleich ins Bett ging. Am naechsten Tag wurde auf der Arbeit nach Feierabend nocheinmal mein Geburtstag gefeiert, es gab eine Torte fuer mich und natuerlich wurde auch wieder gesungen. Wir sassen alle gemuetlich am Tisch und assen jeder unser Stueck Torte. Dazu gab es noch ein Becher Sprite. Da wir aber heute noch Basketball spielen wollten verbrachten wir mit unserem Kuchen nur 30 Minuten zusammen, denn dann ging es los. Power austreiben....:D





Dienstag, 24. November 2009

perdon

Hallo meine Lieben, ja mir geht es gut, sitze schn seit 2 Tagen an meinen neuen Eintrag, leider dauert es so lange, da mein Internet nicht so toll ist und ich lange Zeit benötige um Bilder hochzuladen. Geduldet euch bitte noch etwas, denn momentan hab ich auch viel arbeit, heute hatte ich zum beispiel gleich 2,5 stunden mehr gearbeitet und das an meinem ersten arbeitstag nach meinem urlau. naja besser als nichts tun. also gibt mir noch etas zeit, ich gebe mir vollste muehe.............

Sonntag, 22. November 2009

Zurück vom Urlaub

So ich weiß, ihr wartet schon auf meinen Bericht, damit will ich ja auch nicht geizen, hatte jetzt knapp 3 Wochen zum Entspannen und nun wieder Power :P ich werde also gleich von meiner Reise anfangen, die ich mit meinem Cousin am 3.11.2009 antrat.
















Der Wecker klingelte um 4.45 Uhr, Zeit zum Aufstehen.......mit schweren Schritten schleppte ich mich ins Badezimmer, nahm eine Dusche und bereitete Brote für unsere Busfahrt nach Medellin vor. Nachdem dieses erledigt war klopfte ich an die Zimmertür von Maria, wo mein Cousin sich jetzt eingenistet hatte. Boom,boom,boom....es dauerte nicht lang, bis eine Stimme von der anderen Seite der Tür ertönte. Ja ich steh gleich auf....Als Poldy sich dann frisch gemacht hatte, nahmen wir unser Gepäck in die Hand, das wir am vorrigen Abend schon zusammengepackt hatten und riefen ein Taxi, welches uns dann sicher zum Terminal brachte. Dort angekommen wurde uns am Schalter unserer Busgesellschaft mitgeteilt, dass der Bus sich um eine Stunde verspäten würde. Toll, dachte ich mir und fragte nach, wieso sie mich nicht angerufen hatten, denn für solche Fälle hinterlässt man beim Kauf eines Tickets immer seine Telefonnummer. Wir wurden mit den folgenden Worten vertröstet: " Wir haben leider auch gerade erst bescheid bekommen, tut uns leid." Ja das mussten wir nun so hinnehmen und diese Zeit verbrachten wir in dem Dunkin Donuts des Terminals. Nach einer Stunde kehrten wir dann wieder zu dem Schalter, um nun dort nocheinmal eine halbe Stunde zu warten, bis dann endlich der Bus eintraf. Somit verspätete dieser sich um 1,5 Stunden. Poldy, der dieses noch nicht gewohnt war, regte sich sehr auf. " Das kann doch nicht angehen......" Ich erklärte ihn dann ersteinmal, dass dieses in Kolumbien "normal" sei, das nicht alles nach Plan läuft. Wir fuhren dann also um 9.30 Uhr los nach Medellin. Die Busfahrt an sich war für mich anders als für Poldy, ich langweilte mich und Poldy schaute beeindruckend die Umgebung, der kolumbianischen Berglandschaft, an. Da ich dieses schon einige Male sehen konnte, war es für mich nichts neues mehr und konzentrierte mich auf den Film, der im Bus lief. Zwischenzeitlich nickte ich dann auch mal weg. Die erste Pause, die wir einlegten, war um 14.30 Uhr, nun wurde es auch Zeit, denn der Po, vom vielen Sitzen, tat schon weh. Als die Tür des Busses aufging und wir einen Fuß raussetzten, wurden wir gleich von einem Klimawechsel überrascht. Nun zogen wir sofort unsere Jacken aus, die wir aber später im Bus wieder überschmeißten, denn durch die Klimaanlage, die durchgehend in Betrieb ist, bringt es einem echt zum Frieren. In der Pause schleckten wir jeder ein Eis. Das tat jetzt echt gut, bei dieser Hitzewelle. Es dauerte nicht lang und es zerlief schon, nun mussten unsere Zungen sehr schnell arbeiten, um nichts zu verlieren :P......Als 30 Minuten dann vorrüber waren, wurden wir dann wieder in den Bus gebeten, es ging weiter. Nun lagen nur noch 5 Fahrstunden vor uns, eh wir den Busterminal von Medellin erreichen würden. Die restliche Fahrt verbrachten wir damit, aus dem Fenster zu gucken und immer zu versuchen, zu erkennen, ob wir denn nun schon endlich in Medellin sind. Es war schon sehr dunkel und egal wo ein paar Lichter waren, das war für uns Medellin. Doch leider fuhr der Bus dann durch dieses kleinen Dorf vorbei. Als ich dann keine Lust mehr hatte, entschied ich mich nochmal eine Runde zu schlafen und als ich dann wach wurde, waren wir endlich angekommen.
Der Terminal war schon viel größer als in Bogotá, obwohl Bogotá die Hauptstadt ist, somit mussten wir uns nun ersteinmal zurecht finden, denn wir wollten gleich schon die Tickets nach Cartagena kaufen. Als das dann erledigt war suchten wir uns dann auch schon ein Taxi, dass uns zu unserem Hostel bringt, was ich in der vorrigen Woche schon reserviert hatte. Nun konnten wir uns im Taxi nochmal entspannen und uns die Stadt etwas angucken. Ja es blieb nur bei wenigen Eindrücken, denn das Hostel war nicht sehr weit vom Terminal entfernt. Aber war man jetzt schon merkte war, dass diese Stadt viel wärmer als Bogotá war. Ja wir waren nun in der Stadt, die immer Schlagzeilen machte, damals war sie der Drogenhauptumschlagsplatz, ich brauch euch nur den Namen Pablo Escobar an den Kopf schmeißen und schon wisst ihr bescheid. Mittlerweile ist die Stadt eine sichere Stadt, ich muss euch sagen, ich hab mich hier sogar sicherer als in Bogotá gefühlt. Als wir dann aber im Hostel ankamen wurden wir gleich herzlich von der Besitzerin empfangen. Wie war eure Fahrt, seid ihr hungrig?? Ja hungrig waren wir und sie fragte uns, ob sie war für uns zum Essen bestellen sollte. Kurze Überlegung: "Ja". Heute gab es dann Chinesisch, das war das erste Mal, dass ich in Kolumbien Chinesisch gegessen habe und es war garnicht mal so schlecht, die Portion war so groß, dass wir uns noch was für den nächsten Tag aufbewahrten. Wir waren nun vollgegessen und zufrieden und entschlossen uns dann ins Bett zu gehen, das war es dann ersteinmal für heute gewesen, morgen würde ein neuer Tag kommen, ein Tag, wo wir uns die Stadt bei Tageslicht angucken können. Der nächste Tag bringte uns eine neue Bekannschaft, eine Engländerin, im Alter von um die 55 Jahre, die seit einigen Jahren am Reisen durch Amerika ist, um einen Platz zu finden, wo sie ihr restliches Leben verweilen will. ICh konnte auch gleich gute Taten verrichten, denn sie konnte so gut wie garkein Englisch und somit spielte ich ab heute für sie die Übersetzerin, sobald sie irgendetwas von der Besitzerin wollte. Ich helfe gerne, wenn ich kann. Heute sind mein Cousin und ich zum botanischen Garten gefahren. Die Verkehrsverbindungen sind hier schon etwas anders als in Bogotá ich muss sagen sie gefallen mir hier besser. Es gibt mehr gelegenheiten um zu gewissen Plätzen zu kommen. Medellin hat zum Beispiel anders als Bogotá eine Metro ( Hochbahn). Es gibt 2 Linien ( A und B) es gibt 24 Stationen und die Metro ist von 5.00 bis 23.00 Uhr in Betrieb. Der botanische Garten hat mich schon daher beeindruckt, dass wir keinen Eintritt zahlen mussten, was in Bogotá anders ist. Hier sahen wir verschiedene Kakteen, Orchideen und Dschungelpflanzen. Im Park war ein kleiner See angelegt, wo sich viele veschiedene Vogelarten versammelten. Das Wetter spielte auch bis zum Mittag mit, denn gegen 13 Uhr zog sich dann der Himmel zu, es wurde dunkel und es dauerte nicht mehr lang, bis es von oben anfieng zu gießen. Ja somit war es das dann ersteinmal, wir fuhren also wieder zum Hostel und auf dem Weg dort hin kauften wir noch etwas fürs Mittag ein, welches ich dann zubereitete. Gegen Abend rief mich dann Mike an, Mike kommt aus Colorado, er ist 23 Jahre alt und reist auch schon seit 4 Jahren durch Südamerika rum. Ja wie kommt er zu meiner Nummer?? Das war so, heute morgen fragte er mich, ob er einen kurzen Anruf tätigen könnte, da ich ihnen wohlgewollt mein Handy in die Hand drückte und man hier nicht die Nummer, wie man es aus Deutschland kennt, unterdrücken kann, wurde meine Nummer auf dem Display seines Freundes angezeigt. Somit hatte sein Freund meine Nummer. Also ja Mike rief mich also an und fragte mich, ob ich nicht lust habe heute Abend etwas mit trinken zu kommen. Ja klar, aber wenn dann komme ich mit meinen Cousin. Das war kein Problem und somit holte er, sein Kumpel und die Freundin seies Kumpels uns vom Hostel ab. Nun nahmen wir ein Taxi und fuhren zu der Zone, wo Abends die Parties stattfinden. Wir suchten uns eine Bar, bestellten uns jeder etwas zu trinken und verbrachten den Abend hier. Es war sehr nett und lustig, als es aber dann gegen 00 Uhr anfing zu regnen und diesmal schüttete es wie aus Eimern, wurde es nun auch etwas frisch. Ja und ich hatte meine Jacke vergessen.....Somit traten wir den Heimweg mit dem Taxi an. Im Hostel angekommen setzen wir uns noch etwas an den Tisch. Wir tauschten uns einige Geschichten aus, ich kann euch nicht sagen, wie interessant es ist von anderen Reisenden etwas zu erfahren. Als dann Poldy auf Klo verschwand saß ich mit Mike nun alleine am Tisch, denn die anderen beiden waren schon auf ihrem Zimmer. Nun kam der Wandel von Nettigkeit auf Ekligkeit.....Er fing nun an mich anzustarren, Poldy, der sich auf Klo grad umzog, brauchte ja eine Weile und da ich keine Schlüssel hatte, sondern er sie mit auf dem Klo hatte, musste ich hier sitzen bleiben. Jetzt wurde Mike auch noch direkt, "Kommst du mit auf meinen Zimmer ?" "Bitte was?" Ja ich habe richtig verstanden....ich reagierte nicht direkt auf seine Frage und meinte nur zu ihm: " Guck mal, nimm deine Schlüssel, deine Zigaretten und geh schlafen." Er versuchte es weiter, bis ich ihn dann mitteilte, dass ich nicht so eine bin und er es lassen sollte. Ja das hielt nicht lange an, er scheint stur zu sein und ich war echt froh, als Poldy dann endlich wieder von der Toilette kam. Nun gingen wir ins Bett, und ließen den aus Colorado alleine zurück. Nach 5 Stunden Schlaf klingelte dann wieder der Wecker, denn heute haben wir mit der Engländerin es so ausgemacht, dass wir uns die Seilbahn von Medellin gemeinsam angucken gehen. Sie wird hier auch Metrocable genannt und ist erst seit 2004 in Betrieb. Es ist eine tolle Erfindung, denn dieser Metrocable ist am Metrosystem mit angeschlossen und bescherrt den Bewohnern, die in den Bergen leben, einen Verkehrsanschluss. Man zahlt nur einmal und kann den Metrocable und die Metro benutzen. Ist eine tolle Machart und es macht sogar auch Spaß damit zu fahren. Man kann schön auf die Stadt hinab schauen. Mittags kehrten wir dann wieder zum Hostel, heute kochte ich Kochbananen mit Avocadocreme und Poldy saß die ganze Zeit mit seinem Po vorm PC. Es war heute etwas ruhiger im Hostel, denn es sind viele abgefahren einschließlich Mike. Gegen Abend kamen dann neue Gäste und von 2 Jungs, ein Kolumbianer und ein Franzose wurden wir eingeladen mit ihnen mit in die Disco zu gehen. Wir fragten auch noch einen Japaner, der sich hier nun eingenistet hat. Somit zogen wir zu 5. los. Da die Disco auch hier sowie in Bogotá relativ früh schließen, waren wir um 2Uhr wieder im Hostel. Nun verquatschten wir noch etwas die Zeit und ich merkte, wie mich der Japaner nun anschaute. Oh neeee warum denn das nur. Jetzt machte er mir Komplimente, die ich immer nur belächeln musste. Dann folgte auch Fotos, ich kam mir vor wie ein ausergwöhnliches Tier, oder ein Alien, denn egal was ich auch machte, da zügte er die Kamera und kniiiippps......Das war am folgenden Tag nicht anders. Ich kochte zum Beispiel wieder etwas, meine Haare waren auf und aufeinmal merkte ich wie er von der Seite meine Haare zur Seite machte und mich von unten anguckte. Ich fragte was los sei und er meinte " nichts, ich will dich nur angucken", er benahm sich schon so, dass ich nur noch über ihn lachen konnte, was er irgendwie nicht verstand. Ja er hat sich vor mir zu einer Witzfigur entwickelt. Immer wieder kam er mit den Worten: "Ich mag dich, ich will dir einen Kuss geben". Aber mehr als "nein " sagen und "lass mich in Ruhe", konnte ich nicht. Warum sind die Typen nur so hartnäckig, so sehr, dass sie sich zur Witzfigur machen. Man, man, man ich lache nicht gerne Menschen aus, aber wenn sie selber Schuld daran sind und nicht akzeptieren, was man ihnen sagt, dann ist es was anderes. Gegen Abend sind wir dann noch mit Noah, Amerikaner (44 Jahre alt) und den Japaner, was Essen gegangen. Anschließend sind wir dann zum Busterminal gefahren, denn nun waren wir 3 Tage in Medellin und heute ging es weiter nach Cartagena. Wir hatten nun wieder eine lange Fahrt vor uns, 13 Stunden dauerte diese, aber heute war das erste Mal, das wir bzw ich, Nachts fuhren und ich muss euch sagen, dass ist viel besser.Der einzige Nachteil ist, dass wegen der Klimaanlage, der Bus ziemlich kalt war und mich dadurch oft aus dem Schlaf weckte. Naja, pech mit zittrigen Beinen schlief ich auch schnell wieder ein. Am nächsten Tag kamen wir dann in Cartagena an. Wir hatten schon ein Hostel, welches wir von der anderen Hostelbesitzerin in Medellin empfohlen bekamen. Auch hier trafen wir wieder auf die Engläderin die schon einen Abend vor uns nach Cartagena losgefahren war. Anders als bei der Ankunft in Medellin, war es nun hell, es war Vormittags 10 Uhr und somit sahen wir bei der Taxifahrt zum Hostel einiges mehr. Die Taxis hatten hier keine Zähler und somit musste man vorm Einsteigen den Preis verhandeln, es hat Vor und Nachteile, aber letzendlich fand ich dieses besser. Cartagena ist eine Hafenstadt, die durchschnittlich eine Temperatur von 27 ° C hat und somit liefen uns nur vom Taxifahren die Schweißperlen übers Gesicht. Was mir aber sehr krass aufgefallen ist, ist: Der Weg vom Terminal bis hin zum Zentrum, ändert sich sehr extrem. Man fährt erst durch die Wirklichkeit, Armut, Blechhütten, Dreck, dann kommt man an ein für Turisten angelegte "Paradies".....Große Hotels, saubere Straßen, gut gekleidete Leute, das gefiel mir echt nicht so. Denn die Stadt wird nur für den Tourismus angelegt, man sollte ersteinmal dort anfangen, wo es nötig war. Schnell aber vergisst man das, was man am Anfang zu sehen bekommt, denn die Altstadt und der dort in der Nähe gelegene Hafen, zieht dich voll in seinem Bann. Als wir dann auch am Hostel ankamen und eincheckten, trafen wir gleich auf die Engländerin, diese fragte uns, ob wir uns hinlegen wollen oder mit ihr die Altstadt anschauen wollten. Klar die Altstadt, zum Schlafen blieb Abends noch genug Zeit. Als wir dann einen schönen Spaziergang hinterlegt hatten und wieder zum Hostel zurückkehrten, rief mich meine Gastmutter und meine Chefin an, um nach meinem Befinden zu fragen. Das fand ich ja mal nett.......Als die Engländerin dann ins Bett ging und Poldy und ich uns an einem Tisch im Durchgang setzten (Art Garten / Terrasse), lernten wir auch gleich 2 Franzosen kennen, die uns gleich sehr symphatisch waren. (aber auch Junkys)Wir erzählten ihnen, dass wir morgen einen Trip zum Playa Blanca hatten und sie nicht mitkommen wollen. Gerne stimmten sie zu und somit machten wir uns am nächsten Tag um 8.30 Uhr auf den Weg zum Hafen. Von hier aus kauften wir uns jeder ein Ticket, mit inbegriffen war das Aquarium, das auf eines der vielen Inseln war, die Fahrt mit einer Lancha ( Hin und Rück), Mittagessen und 3 Stunden Aufenthalt in Playa Blanca. Als wir am Hafen auf unsere Lacha warteten trafen die beiden Franzosen ( David und Matheu) noch auf einen anderen Reisenden( Australier), den sie in Peru kennenlernten, dieser Begleitete uns dann auch noch. Den ersten Stop machten wir beim Aquarium. Das Aquarium war echt gut auf der Insel agelegt nur leider taten mir die Delfine leid, denn die Becken waren nun mal nicht so tief, wie sie es eigentlich brauchen, aber sowas kennt man ja. Für die Meisten war es eine tolle Vorführung, die die Delfinenshow bot, ja war auch beeindruckent und erst verfiel ich auch in dieser Vorstellung aber als ich mich anschließend umschaute, wurde mir erst bewusst, dass das kein schönes Leben sein kann, eingesperrt.....man konnte hier viele Fischarten bewundern, die man in der Karibik antreffen kann, von groß bis klein war alles dabei. Hier hatten wir eine Stunde Aufenthalt und anschließend ging es dann weiter zum Playa Blanca. Als wir aus der Lancha ausstiegen trat man gleich auf weißen Sand, der Blick zum Meer verschaffte einfach ein tolles Bild. Ja ich war nun an der Karibik angekommen. Das Wasser hatte mehrere Farben und der Anblick einfach fabelhat. Sowas hatte ich ja noch nie gesehen, ich war ja auch noch nie in der Karibik. Das träumen war gleich vorbei, denn es gab Essen und wir mussten uns an den Tisch setzen, um auch was zu bekommen. Schnell spachtelten wir den frischen Fisch in uns hinein und legten uns die restliche Zeit noch an dem Strand. Hier fing es dann an, die Einheimischen witterten nun ihr Geld und boten den Touristen, uns, alles Mögliche an, von Massagen über Sonnenbrillen und T-Shirts bis hin zu Cocktails. Also richtiges relaxen war hier auch nicht so wirklich, denn immer wieder wurde man angesprochen. Ein paar gingen immer ins Wasser und mindestens Einer von uns passte auf die Sachen auf. Gerade wenn man sich wohl fühlt, vergeht die Zeit sehr geschwind und somit hieß es dann auch bald schon wieder "Auf gehts". Als wir alle wieder in der Lancha saßen und der Motor angeschmissen wurde, ging es auch schon wieder zurück, zum Hafen von Cartagena. Natürlich kamen die Fotos auch nicht zu knapp und auch noch am Hafen schossen wir welche. Im Hostel angekommen duschten wir uns ersteinmal, zogen uns um und gingen mit den Franzosen etwas zu Abend essen. An diesem Abend konnte ich auch endlich mal meinen Verbandskoffer benutzen, nicht für mich, nein, ich haben einen Schweden seine Hand verbunden, da er sich ziemlich doll geschnitten hatte. Diesmal wurden wir noch auf einen anderen Deutschen, der in diesem Hostel verweilte, aufmerksam und kamen mit ihm ins Gespräch. Er kam aus Köln und machte für 3 Wochen hier Urlaub. Mit ihn gingen wir später noch in die altstadt etwas trinken, denn gegen 23 Uhr sollten wir von der Terrasse weggehen und ins Bett gehen, Nachtruhe. Wir haben nicht verstanden, dass wir nichteinmal leise auf unser Zimmer gehen dürfen und da noch etwas zusammen sitzen konnten. Somit gab es ne kleine Auseinandersetzung mit dem Kölner und dem Mitarbeiter vom Hostel, denn wir fragten ihn, wo wir hingehen könnten, was sicher um diese Uhrzeit wäre. Er meinte "Wenn ihr nach links geht, da sind die "Nutten und nach rechts kommt ihr zur Altstadt." Nun meinte der Kölner: " Also ist es gefährlich für uns nach links zu gehen?" "Ja ihr seid Ausländer", antwortete der Mitarbeiter in einem unhöflichen Ton. Der Kölner, dessen Namen ich leider vergessen habe, fügte dann nur noch hinzu: " Ok, wir gehen jetzt nach rechts, aber du bist dir sicher, dass uns nichts passiert, wenn doch dann kannst du was erleben, du musst uns hier schon sagen, was in Ordnung ist und was nicht." Er schaute uns nur noch abstoßend an und schloss die Tür. Da mir diese Situation nicht so geheuer war, im dunkeln durch einsame Straßen zu laufen, klopfte mein Herz und ich schaute in alle Richtungen abwechselnd. Wir kamen aber sicher an der Altstadt an, tranken da jeder ein Bier und nahmen uns für den Rückweg ein Taxi.

Am nächsten Tag gingen wir mit den Franzosen zum Strand " Bocagrande". Dieser Stadteil besitzt viele mehrstöckige Hotels, die nah am Wasser gebaut sind. Hier trifft man auf verschiedene Menschen, seien es Ausländer oder Einheimische. Auch hier kommt man nicht wirklich zur Ruhe, denn es lauern über all die Strandverkäufer, denen sie dann versuchen ihr Zeug anzubieten. Kaum schließt man die Augen, wird man wieder durch einen Schatten, der an die vorbeihuscht geweckt. Sei es ein alter Mann mit einem Eiswagen, der dir Eis verkaufen will, der T-Shirt Verkäufer, die Masseurin, der Schmuckverkäufer oder sonst was, alles findet man hier.
Als eine Soldatentruppe von etwa 30 Jugendlich ihre Sportaktivitäten am Strand verrichtet hatten und ich gerade mit Poldy im Wasser war, gingen 3 Jungs auf die Franzosen zu. Später erzählten mir die Franzosen, dass alle meine Nummer haben wollten und ihnen dannach fragten. Ja klar, ich falle hier schon auf, meine Haut ist natürlich viel heller als von den Einheimischen. Naja wie dem auch sei, hätte ich freie Auswahl gehabt :P .....aber nein ich bin ja nicht hier um mir ein Typen zu suchen, ich möchte Urlaub machen, mehr nicht. Gegen Abend kehrten wir dann wieder zum Hostel, diesmal saß eine Männertruppe bei uns am Tisch, es waren Tschechen im Alter von 29-35, sie waren echt cool drauf und haben uns zum Rum trinken eingeladen. Ja, das ging so lange, bis 3 von den Tschechen so weg waren, dass sie sich ins Bett legten, jetzt saßen nur noch die 2 Franzosen, Poldy, ein Tscheche und ich am Tisch. Die Stimmung wurde auch immer langweiliger und irgendwann kam der Tscheche auf die Idee, den 3 Schlafenden einen Streich zu spielen. Ich fühlte eine Flasche mit Wasser, der Tscheche nahm einen Besen und Poldy begleitete uns einfach so zum zu Gucken. War schon lustig was diese Männer von sich für Geräusche gaben, als auf einmal des Besen im Gesicht rumschrubbte und das Wasser über sie lief. Ja dann überkam es Poldy und dem Tschechen, mich mit meinen Klamotten unter die kalte Dusche zu stellen, ja 2 Männer sind nun mal stärker als ich und ich konne nicht viel dagegen tun. Also musste ich mich dann ersteinmal umziehen. Gegen 12 Uhr sind wir dann ins Bett. Am nächsten Tag wurden wir von Nortamerikaner gefragt,m ob wir nicht mit zum Schlammvulkan Totumo kommen wollten. Ja da wollten wir sowieso noch hin und wenn sie so schon fragen, ja das nehmen wir auch noch mit. Wir buchten also auch im Hostel noch diesen Ausflug und wurden um 14 Uhr dann von einem kleinen Transporter abeholt. Alle Leute aus den umliegenden Hostels wurde diese Möglichkeit geboten, so waren wir 2 kleine Transporter, die diesen Weg antraten. Wir fuhren so um die 45 Minuten eh wir den 15 Meter hohen, kegelförmigen Schlammvulkan vor uns erblickten. Bevor wir aus dem Bus stiegen, erzählte uns noch der Fahrer, worauf wir achten sollten und da ich die Einzige war, die Spanisch verstand, durfte ich übersetzen. Vom Spanischen zum Englischen. Es gab für alles Leute, den Einen, gibst du deine Kamera und er schießt Fotos von dir, der andere massiert dich im Schlammvulkan und die Anderen waschen dich danach im See. Klar ist das nicht umsonst, ne Kleinigkeit sollte man schon geben. Wir stiegen mit unserer Badebekleidung nun ersteinmal eine Holzteppe hinauf, um die Schlammmasse des Vulkanes zu erreichen. Nun taucht man in eine graue, blubbernde, cremige Masse ein. Hier verweilt man 30 Minuten. Das Bewegen in dieser Masse fällt sehr schwer und man ist eigentlich darauf angewiesen, bis dich ein hier arbeitendet Herr hin und her schiebt. Die beste Aktion hat Poldy geleistet. Er wollte in dieser Schlammmasse einen auf Akrobat spielen: Sassi, guck mal was ich kann, ich kann Akrobatik...er legte sich nach hinten, Beine in die Luft....Fehlschlag, denn nun höerte man nur noch blasen...es waren genau 3 Stück, ich bekam auch langsam Panik, dass er nicht mehr hochkommt und wollte schon in seine Richtung mich bewegen, soweit ich es schaffe, aber ich ich los konnte kam er schon wieder hoch. Jetzt brach ersteinmal das volle Gelache aus allen Ecken aus, auch ich musste lachen und meinte nur ja schön wie du das kannst, Dummkopf...:o) Nun war unsere Zeit auch schon vorbei und wir stiegen aus dem "Becken". Jetzt ging es ab runter zum See, wo wir von Frauen gewaschen wurden. Sie zuppelte so an mir rum, dass ich irgendwann nakisch zwischen den Seeblumen im See hockte. Ich konzentrierte mich nur, soweit wie möglich unter Wasser zu bleiben und wartete bis sie meinen Bikini ausgewaschen hatte. Meinen Kopf wäschte sie mit einer Wasser Schüssel, die sie immer wieder neu auffüllte und diese über meinen Kopf goss. Ich kam mir vor wir im 16 Jahrhundert :D oder irgendwie so. War schon eine lustige Aktion das alles. Anschließend ging es dann auch wieder zurück zum Hostel, wo wir dann ersteinmal eine richtige Dusche nahmen, denn irgendwie stanken wir. JA echt, ich gebe nun einmal zu, das ich gestunken habe.....:D Dannach gingen wir noch was mit den Franzosen wieder mal Essen und kauften noch eine Flasche Rum. Auf der Straße waren viele Polizisten versammelt und ja nun wurde auch ich durchsucht. Sie hoffen ja immer Drogen oder sowas zu finden, aber bei mir können sie lange suchen....ich musste eher etwas darüber schmunzeln aber anders gesehen, job ist job. Soll sie mich doch anfassen, so lange es eine Frau ist. Diese Nacht ging es mir echt nicht gut, ich wurde gegen 3.30 Uhr wach, mit Übelkeit, es führte soweit, dass ich aufs Klo stürmen musste. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Dannach suchte ich meine Magentropfen raus, die ich gleich zu mir nahm und legte mich wieder schlafen. Der nächste Tag war für mich nicht sehr aufregend, ich lag die ganze Zeit im Bett, schlief mit kurzen Unterbrechungen bis zum nächsten Tag durch, Sprich über 24 Stunden. Poldy ging mit den Franzosen auf den Karneval, wovon ich leider nur Fotos zu sehen bekam. Denn meine Bauchkrämpfe waren noch immer da und ich musste Fit sein für den nächsten Tag, da wollen wir nach Santa Marta weiter. Ja nachdem ich reichlich Medikamente einnahm, ging es mir tatsächlich auch wieder besser und wir machten uns, begleitet von den Franzosen, weiter nach Santa Marta. Ich war froh als wir nach 5 Stunden dann am Terminal in Santa Marta ankamen und ein Taxi zum Hostel nahmen, denn mein Bauch ging es wieder schlechter. Das Hostel erinnerte mich meher an eine Bruchbude, war auch nicht gerade sauber, das war mir aber nun egal ich wollt einfach nur ein Bett zum Liegen haben und legte mich auch sofort hin, während die anderen noch an den Strand gingen. Am nächsten Tag ging es mir dann wirklich besser, wir verbrachten den Vormittag am Strand und fuhren dannach mit dem Taxi zum Nationalpark Tayrona, wo wir die nächsten 2 Tage verweilen wollen, auch die Franzosen begleiteten uns dahin noch, denn ein wenig Zeit hatten sie noch, um dann nach Venezuela zu fahren, um von daaus ihren gebuchten Flug nach Brasilien zu bekommen. Der Strand von Santa Marta war schon voll und ganz in Weihnachtsatmosphaere. Fuer uns Auslaender war es natuerlich etwas merkwuerdig, zwischen Palmen hing Weihnachtsschmuck und auch einige Weihnachtsmaenner, Schneemaenner und was es sonst noch so gab, verzierten die Promenade.




Um wieder zurueck zu Tayrona zu kommen :Tayrona ist der populärste Nationalpark in Kolumbien und hat eine Fläche von 150 km². Am Eingang des Parks "Punto Canaveral" war dann die Fahrt mit dem Taxi zu Ende.Nun mussten wir eine Strecke von der Dauer 1 Stunde, zu Fuß hinterlegen. Das wäre alles nicht das Problem gewesen, wenn es nicht dunkel geworden wurde. Kaum Licht, nur das Handy von Poldy weiste uns den Weg. Mit vollgepackten Taschen maschierten wir nun durch den Dschungel und hoerten vielen Geräuschen. Ja was es hier alles für Tiere gab, daran wollte ich jetzt nicht denken, das was wir gesehen hatten waren große Fledermäuse, Krebse und Glühwürmchen. Durch die Geräusche die uns in den Ohren kamen, konnte man noch ganz andere Tiere bemerken. Wohl war mir nicht, denn ich sah noch nicht einmal wo ich hintrat, das führte soweit das ich irgendwann in eine Mischung aus Pferdeäpfel und Schlamm trat. Ja meine Schuhe waren nicht mehr schwarz sondern braun. War nicht so schlimm, hauptsache wir kommen heil an. Heute ging es Matheu nicht so gut, nun plackte ihn die Übelkeit und wir mussten einige Pausen einlegen. Wir trafen irgendwann auf Kolumbianer, die auch grad auf dem Weg nach Arrecifes waren, wo ein Campingplatz war und sie nahmen Matheus Tasche ab. Nun fing er auch schon an sich zu Übergeben.......war alles nicht so toll, aber wir kamen irgendwann dann doch noch an. Der Campingplatz war sehr schlicht, aufgestellt waren ein paar Zelte, von Parkbesuchern dann gab es ein Bambusdach worunter Hängematten hingen, davon haben wir uns gleich welche für eine Nacht gemietet. Vorm Schlafen gehen wollte ich noch auf die Toilette und da begrüßte mich ein Papagei, er saß auf einer Klotür und schlief. Ist schon cool, was man hier so sieht. Als wir dann unser Gepäck "einschlossen" wir hatten kein Schloss bei und das was wir uns ausliehen, ging nicht zu, somit war es nur provisorisch und ich nahm meinen kleinen Rucksack mit meinen Wertsachen mit in die Hängematte. Mit diesem schlief ich dann. Als ich aber endlich nach einer Bruchlandung von der Hängematte mit aufgeschirften Rücken, wegen des harten Sandes, am Wecknicken war passierte folgendes:


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Ja nachdem wir also die Mosquitonetze hatten, die für uns zur Sicherheit gegen die Fledermäuse nützten, konnten wir beruhigt schlafen. Am nächsten Tag, dadurch, dass es früh hell wurde, öffneten sich meine Augen um 6 Uhr, ich nahm ersteinmal eine Dusche und spazierte dannach etwas in der Gegend herum. Ich konnte sogar ein Eichhörnchen entdecken, was von einer Palme zur nächsten hüpfte.
Ich beobachtete es eine Weile, so lange, bis ich es nicht mehr erblickte. Nun kehrte ich zu den Hängematten zurück und sieh einer an, die Franzosen waren auch nun wach, nur noch Poldy schlief unter seinem Mosquitonetz in der Hängematte. Wir spazierten zu dritt etwas am Strand und entdecktend nun ein Schild mit der Warnung, dass das Schwimmen hier gefährlich sei und schon viele Leute hier starben. Ja naja wir gingen nur etwas mit den Füßen rein, genau genommen bis zu den Waden. Nun packte uns auch der Hunger, ich linste nochmal nach Poldy, aber er lag noch immer in seinem Tiefschlaf, somit bestellten wir und als gerade das Essen kam, konnte ich aus weiter Entfernung Poldy sehen, wie er auf uns zu kam. Nun bestellte er sich auch was und als wir fleiig unser Toast mit Ei verputzten suchten wir die Pferde auf, die uns gegen eine Bezahlung zum Ort "Cabo San Juan" bringen. Es war in dieser Hitze mit dem ganzen Gepäck, schon eine bessere Entscheidung, der Ritt dauerte schon über 30 Minuten. Wir kamen nun wieder an einem Campinplatz der auch etwas voller war aber von der Aufmachung besser und auch der Strand war ein Traum. Gleich am Eingang des Campinggeländes wurden wir von einem Polizisten auf Drogen und sonstigen Krahm durchsucht. Mir war es etwas unangenehm denn er hat direkt in einem Fach in meiner Tasche geguckt, wo er lieber hätte nicht reinschauen sollen. Mehr als rot werden konnte ich nicht und er grinste mich daraufhin nur etwas verlegen an. Dannach orderten wir uns auch schonwieder Hängematten, brachten unser Zeug in die davorgesehenen Schließfächer, die leider nur so groß waren, dass wir das Wichtigste dort hinein schließen konnten. Dazu kommt noch, dass wir ja kein Schloss hatten, dieses konnten wir uns aber an diesem kleinen Kiosk kaufen, da mir meine Wertsachen wichtig waren, nahm ich diesen hohen Preis in kauf, den der Verkäufer dafür haben wollte. Nachdem wir alles eingeschlossen hatten, was uns wichtig war, relaxten wir eine Weile am Strand. Die vielen Farben des Wasser fazinierten uns und man konnte einfach nur da liegen und den leichten Wellengang zuhören. Matheu ging es nun auch besser und wir beide probierten dann auch ersteinmal unsere Taucherbrillen aus, die wir uns in Santa Marta noch zulegten. Sieh einer an, man konnte in der Nähe der Felsen echt viele verschiedene Fischarten vorfinden. Die Meisten leuchteten in kräftigen Farben, auch dieses war wieder Traumvoll. Als ich aber dann die Krebse an den Klippen entdeckte, fühlte ich mich nicht mehr so wohl, denn diese sind mir nicht so geheuer und ich hielt mich nun mit dem Tauchen etwas zurück. Ich wartete immer bis Matheu mir das "OK" gab, dass dort nichts weiter als Fische waren und dann steckte ich meinen Kopf auch unter Wasser um mir die bunte Farbenwelt, die man dort vorfand, anzuschauen. Später trafen wir dann noch auf den Amerikaner, den wir in Medellin kennenlernten, ihr wisst doch, der von dem ich euch schon vorher erzählte. Wir saßen dann alle noch an einem Tisch und tranken jeder ein Bierchen. Im Hintergrund wurde wieder die landestypische Musik gespielt und so ließen wir den Tag ausklingen. Das Schlafen viel nicht schwer, denn schon allein durch die Hitze war man fertig und da wir von den beiden Franzosen wieder die Mosquitonetze bekamen, hatten wir nichts mehr zu befürchten. Neben unseren Hängematten lagen unsere großen Taschen, die mit unseren Klamotten voll waren, nun mussten wir den anderen vertrauen, das nichts geklaut wird. So war es dann auch, am nächsten Morgen lag noch alles so, wie wir es hinlegten. Der Tag begann natürlich wieder mit herlichem Sonnenschein und als wir gerade gefrühstückt hatten, fragte mich die Freundin eines Freundes von Mike ( Colorado), ob ich nicht lust hätte, mit ihr reiten zu gehen. Ja man konnte sich auch hier Pferde "mieten", um die Gegend etwas mehr kennenzulernen. Poldy wollte natürlich auch mit und dann ging es auch schon los. Auf in die Sattel und ab gings. Wir liefen leider die ganze Zeit im Schritttempo, was mich etwas nervte. Begleitet wurden wir von 2 Männern, der eine lief voran und schnitt die Lianen mit einer Machete durch, die uns den Weg versperrten und der andere blieb hinten dran. Wir ritten echt überall lang, verschiedene Zonen, von Dschungel zum Strand bis hin zu einem sandigen Feld, was mit vereinzelten Palmen bepflanzt war. Unterwegs konnten wir viele Salamander entdecken, die auch in verschiedenen Farben schimmerten. Als dann unser Begleiter uns daraufhin wies, dass wir nun an der Stelle seien, wo es viele Affen gibt, hielten wir die Augen offen. Leider wurden wir nicht fündig, aber trotzdem machte es Spaß, diese Achtung beizubehalten. Als wir dann wieder umdrehten und ich nun vorne war, entschied ich mich, sobald ich aus der Sichtweite der Begleiter war, das Pferd etwas schneller voran zu bekommen. Jetzt wollte ich mal so richtig reiten und kaum stoß ich meine Füße gegen das Pferd, fing es auch schon an, an Geschwindigkeit zu zulegen. Man nun fühlte ich mich richtig frei. Ich ritt nun mit ca. 10 Minuten Entfernung der anderen hervor und somit musste ich eine Weile am Stall warten. Jetzt wurde mir auch bewusst, dass ich lieber eine lange Hosen anziehen hätte sollen, denn ich war echt bis aufs Letzte hin zerstochen. Man wird immer hinterher schlauer.....Den Rest unserer Zeit, eh das Boot nach Taganga abfahren würde, verbrachten wir am Strand. Gegen 13 Uhr ging dann unsere Lancha los nach Taganga. Dieser kleine Fischerort liegt nur 10 Minuten von Santa Marta entfernt. Nach 1 Stunde Bootsfahrt fuhren wir dann in eine Bucht. Als wir dann anhielten, meinte ich gleich zu Poldy, dass ich nicht hier bleiben mag, denn der erste Eindruck war nicht so toll. Der Strand war dreckig, es gab viele Straßenhunde und das Meer war nicht so klar. Bis jetzt hatte ich nur gutes von diesem Ort gehört, somit war meine Enttäuschung umso größer. Nachdem wir dann ersteinmal die Franzosen nun verabschiedeten, da die sich weiter nach Venezuela machten, suchten wir, nachdem wir was gegessen hatten, ein Hostel auf. Wir hatten noch keine Ahnung, wo wir schlafen sollten, aber wir haben auch gehört, dass die Unterkünfte in vergleich zu den anderen Orten, wo wir waren, wesentlich teurer sind. Naja wir entschlossen uns wenigstens eine Nacht hier zu bleiben, um am nächsten Tag etwas das Dorf kennenzulernen. Nun sprach ich auf der kleinen Promenade einfach ein paar Ausländer an, ob sie einen Tipp für ein Hostel hätten. Uns wurde gleich ein Hostel empfohlen, welches direkt am Meer lag. Wir machten uns also auf den Weg dahin, fragten ob noch ein Doppelzimmer frei sei und nisteten uns ersteinmal ein. Nachdem wir unsere Taschen abgelegt hatten, lernten wir ersteinmal die Promenade kennen. Überall waren Strandbuden, wo Fisch verkauft wird und einige Stände, die frischgepresste Säfte anboten. Da es sehr heiß war, holten wir uns jeder einen Saft, anschließend gingen wir dann wieder ins Hostel, wo wir einen Deutschen kennenlernten. Jan, er ist direkt nach seinem Zivi nach Südamerika gegangen, seit 7 Monaten reist er schon umher und hat nur noch 1 Monat ehe er wieder nach Deutschland geht. Wir unterhielten uns eine Weile und fragten ihn dann, ob er nicht Lust hätte mit uns heute Abend zu einer Party zu gehen. Wir hörten von anderen Reisenden, dass diese Party hier die Beste sein sollte und wir dort unbedingt hingehen sollten. Er war also einverstanden, schnell machten wir uns mit einer Dusche frisch und dann suchten wir sie auf. Die Party findet jeden Tag statt, Sonntag bis Donnerstags bis 1 Uhr und am Wochenende bis um 3. Wir bestellten uns jeder einen Cocktail und der Barkeeper meinte es besonders nett mit mir. Leider zu nett, denn mein Getränk habe ich so nicht runterbekommen, es war einfach zu stark und somit bat ich ihn, diesen etwas mehr zu verdünnen. Er war sehr freundlich und tat es ohne mit einem Auge zu zucken. Letzendlich war er so nett, dass ich insgesamt 2 Cocktails zu einem Preis hatte. Als wir diese dann aus hatten, bewegten wir uns auf die mittlerweile gefüllte Tanzfläche. Irgendwann kam dann auch der Barkeeper zu uns und tanzte mit uns. Jan wurde gegen 00 Uhr müde, da Poldy und ich aber grad so richtig im Tanzen drinnen waren, wollten wir noch nicht gehen. Wir blieben bis zum Schluss und später begleitete uns Gustavo ( Barkeeper) zu unserem Hostel. Wir unterhielten uns noch 2 Stunden sitzend vorm Hostel und verabredeten uns für den morgigen Tag. Er wollte uns den Playa Grande zeigen. Durch Gustavo waren wir dann jeden Abend im Mirador ( Party), oftmals haben wir die Getränke umsonst bekommen und wir lernten durch ihn noch Dany kennen. Somit blieben wir doch länger als wie wir wollten. Wir verlängerten nun noch eine Nacht im Hostel und als wir Gustavo erzählten, dass wir am nächsten Tag gehen würden, überredete er uns doch noch länger zu bleiben und bot uns an, bei ihn zu schlafen. Ja unser Geld war schon knapp und nocheinmal Hostel, wäre echt knapp geworden. Wir nahmen dieses Angebot an. Am nächsten Tag gingen wir dann zu Dany, um dort gemeinsam Essen zu kochen. Natürlich nahmen wir unser Gepäck mit, denn wir wollten ja heute weiter nach San Gil fahren. Wir wussten, dass der Bus nach San Gil um 20 Uhr abfährt und somit verabschiedeten wir uns um 18.30 von unserer neuen netten Bekannschaft und nahmen uns ein Taxi zum Terminal. Ich hatten nun echt kein Geld mehr in meiner Tasche und um das Ticket zu kaufen musste ich mir einen Bankautomaten aufsuchen. Hier im Terminal gab es nur ein Automaten und gerade der, der mir schoneinmal Probleme bereitete, aber ich dachte mir jetzt "Scheiß drauf" du brauchst jetzt Geld, ihr müsst die Tickets kaufen. Entweder hab ich Glück oder nicht. Leider hatte ich keines, denn der Automat wollte meine Karte nicht lesen. Mist, was soll das denn jetzt. Poldy hatte gerade mal noch soviel Geld, dass es für sein Ticket reichen würde, also war mir klar, wir brauchen einen anderen Automaten. Wir schleppten uns nun mit unserem Gepäck wieder zum Taxi und sagten zum Fahrer, das wir zum nächstgelegenen Centro Comercial ( Einkaufszentrum) wollen und er dort warten solle und dann wieder zurück zum Terminal. Wieder verhandelte ich den Preis aus. Am Centro Comercial angekommen, eilte ich aus dem Taxi, Poldy blieb wegen unserem Gepäck sitzen. Die Zeit war schon sehr knapp und ich rannte echt von einem zum anderen Automaten. Von 5 Automaten wollte keiner meine Karte lesen. Das fehlte mir jetzt echt noch. Ich lief mit gedrückter Stimmung zurück zum Taxi. "Poldy, ich komme nicht an mein Geld". Er dachte erst, dass ich ihn auf den Arm nehmen will, aber da ich dabei blieb, glaubte er mir. Uns blieb nun nichts anderes übrig, als wieder zurück nach Taganga zu fahren, denn dort hatten wir nun jetzt Freunde, bei denen wir verweilen konnten. Wir fuhren gleich mit dem Taxi zu Dany, denn Gustavo war auf der Arbeit. Das was nun noch fehlte war Regen, ja es fing an wie aus Eimer zu schütten und wir kamen echt fertig bei Dany an. Ich erzählte ihm von unserer Situation und er meinte nur, es sei kein Problem, wenn wir eine Nacht hier bleiben würden. Ich schrieb an diesem Abend auch gleich eine Mail zu meiner Mutter, dass sie mir bitte Geld über Westerunion schicken sollen, denn ich hatte nichts mehr. Gustavo war natürlich erfreut, als er uns diesen Abend dann wieder im Mirador sah und umarmte uns und war aber gleichzeitig auch etwas verwirrt. Bis ich auch ihm von unserem Problem erzählte. Am nächsten Tag rief dann auch schon meine Mutter an, sie habe alles geregelt, ich könnte jetzt das Geld abholen. Poldy und ich fuhren also gegen 1 Uhr nach Santa Marta, denn dort gab es ein Westernunion. Ich lag meinen Ausweis vor, die Frau checkte meine Daten und nun kam der nächste Schlag ins Gesicht. Nachdem sie meine Nummer von meinem Ausweis in den Computer eingab, meinte sie zu mir, dass da etwas nicht stimmt. Sie kann nur den Namen Richard finden. "Ohneeee" nun zögerte sich alles noch so um eine Stunde und meine Nerven waren auch bald am Ende, denn es war echt ein Hin und Her. Zum Schluss, bevor ich das Geld ausgezahlt bekam, wollte sie noch eine Kopie von meinem Visum und meiner kolumbianischen ID. ICh sollte doch bitte zum Kopieshop auf der anderen Straßenseite gehen und ihr dann anschließend diese aushändigen. Ich meinte nur zu ihr, tut mir leid aber ich habe echt kein Geld. Ein Kolumbianer hinter mir bekam die ganze Situation mit und merkte das mir das Wasser schon bis oben hin stand und drückte mir freundlicherweise 1000 Pesos in die Hand und meinte: " Hier geh kopieren". Nachdem das dann alles erledigt war und ich das Geld ausgehändigt bekam, machten wir uns auf den Weg zum Terminal, um dort unsere Tickets nun endlich zu kaufen. Wir entschlossen kurz und knapp noch ein Tag hier zu bleiben, da es sich nicht lohnen würde jetzt noch nach San Gil zu fahren und dann direkt von hieraus nach Bogota durchzustarten. Vorher riefen wir kurz Dany an, um sein OK zu erhalten, doch noch eine Nacht bei ihm zu bleiben. Nun waren wir doch viel länger hier, als wie wir eigentlich wollten, aber dieser Ort, wenn man ihn richtig kennenlernt und auch mit den richtigen Leuten etwas unternimmt, kann so verdammt schön sein. Dany haben wir noch ein neues Haustier beschaffen, als eines Abends auf der Party, eine Katze zu Poldy kam und er sie streichelte und dann anschliessend auf seinen Schoss nahm, stand es fest: Dany wollte diese Katze mit nach Hause nehmen. Die Katze war sehr sauber und noch jung, sogar ich hab sie auf den Arm genommen, obwohl ich Katzen eigentlich nicht mag. Was sonst noch so war, was ich euch erzaehlen muss ist, dass wir ja nun schon die Tickets fuer den Bus hatten, aber Dany meinte es reiche wenn wir um 19 Uhr von Taganga nach Santa Marta fahren, dann haetten wir noch genug Zeit. Somit treibten wir uns den letzten Tag noch am Strand herum und Abends sassen wir noch bei Dany auf der Terrasse. Um 19 Uhr nahmen wir dann auch ein Taxi. Gustavo begleitete uns, Dany blieb zu Hause und wir verabschiedeten uns von ihm an seiner Tuer mit einer Umarmung und ein paar Worten. Als Gustavo uns dann ein Taxi anhielt und ich den Preis verhandelte, er wollte 10.000 Pesos aber ich wusste dass man auch fuer 8.000 zum Terminal kommt und somit handelte ich diesen Preis dann aus. Nun war alles klar, wir packten unser Gepaeck in den Kofferraum, verabschiedeten uns noch von Gustavo und dann hiess es schon Goodbye Taganga. Das Taxi musste ueber einen Berg fahren um nach Santa Marta zu kommen. Hoch ging es, aber als wir den Berg hinab fahren wollten, kam die naechste Hirde. Wir kamen in einen Stau, der Grund des Staus war, dass das Licht ausgefallen war und die Autos nicht die Strasse befahren koennen, wenn kein Licht vorhanden ist, da es einfach zu gefaehrlich sei. Nun blieb uns nichts anderes uebrig als unser Gepaeck zu nehmen und den Weg bis nach unten per Fuss zu hinterlegen. Die Zeit wurde nun auch wieder knapp und gluecklicherweise fanden wir unten dann ein Taxi vor, das wir uns gleich schnappten. Nun konnten wir ersteinmal durchatmen. Der naechste Schreck kam dann, als wegen eines LKW´s wieder ein Stau verursacht wurde. Nun mussten wir beide einfach lachen, denn irgendetwas wollte uns nicht gehen lassen. Letzendlich kamen wir kurz vor Abfahrt des Busses am Terminal an und als wir dann unser Gepaeck abgaben und unsere Sitzplaetze eingenommen hatten, hatten wir endlich ruhe. Nun standen nur noch 16 Stunden Busfahrt an, die wir aber ueberwiegend verschliefen. Ich denke es war besser, dass wir Nachts gefahren sind. Als wir dann gegen 8 Uhr am naechsten Morgen wach wurden, standen wir gerade in einem Stau. Ein Unfall lag vor uns und somit zoegerte sich alles etwas hinaus. Die Hauptsache ist aber, wir sind wieder Gesund nach Hause gekommen und hatten einen schoenen Urlaub und viele neue Freunde, denen wir das Kartenspiel Fingerkloppe beigebracht haben und mit Schmerzen dieses beendeten. :o)

Dienstag, 3. November 2009

Pause

So meine Lieben, nun ist es soweit, ich werd jetzt knappe 3 Wochen hier ersteinmal nichts schreiben, denn nun ist mein Cousin hier und wir machen uns auf unsere Reise. Sobald ich zurück bin folgt ein Bericht. ...

Also heute habe ich meinem Cousin etwas meine neue Stadt gezeigt, wo ich ja nun schon knappe 9 Mmonate lebe. Ja die ganzen neuen Eindrücke waren sehr aufregend für ihn und sogar Paulina ist aufeinmal wie ein Engel. Das wundert mich echt....hatte ich damals was falsch gemacht? Nein, eigentlich nicht, ich find keine Antwort drauf, aber ja sie zeigt gerade eine Seite, die ich nicht so durchgehend an ihr erlebt hatte. Sie hat uns sogar heute zum Essen eingeladen. Ja naja aufjedenfall ist Poldy gut gelandet, auch wenn er eine Stunde Verspätung hatte und ich mich auf den Flughafen mit Cafe trinken beschäftigte und zwischendurch noch von 2 Polizisten angequatscht wurde, die meine Nummer haben wollten. Ja darauf braucht man sich nichts einbilden, denn mittlerweile ist sowas nichts Neues. Passt auf euch auf, ihr hört von mir wieder was, wenn mein Urlaub vorbei ist, jetzt nehme ich Zeit für mich :D

P.S: Danke Mami und Papi für die tollen Sachen, alles gut zu gebrauchen, hätt nie gedacht mich so sehr über diese Sachen zu freuen, Shampoo, Deo, Creme, Süßigkeiten, ein Buch und und und, echt sehr sehr lieb und danke dir Christine für die süße Handtasche, hab sie gleich getragen und auch den Schirm und das Tuch kann ich sehr gut gebrauchen. Ihr habt euch echt gut was einfallen lassen..... Habe mich riesig über alles was mir Poldy von euch mitgebracht hat gefreut. Vielen vielen Dank :D

Halloween!



Ja nun ist es auch schon so weit gewesen, heute war Samstag der 31.10 --> Halloween.... diese Feier verbrachte ich in dem Haus meines Arbeitskollegen. ICh wollte als Teufel gehen, das richtige Outfit hatte ich leider nicht, denn mein Geld wollte ich nicht dafür ausgeben. Damit ich wenigstens etwas dem Teufel ähnelte habe ich mir ein paar Höhrner gekauft und unechte Wimpern, um etwas anders auszusehen :D. Dazu schmierte ich mir noch etwas schminke ins Gesicht und somit war ich ein halber Teufel. Die Party startete offiziel um 21 Uhr, doch ist der Koreaner mit mir schon gegen 18 Uhr hingefahren, damit wir nicht so im dunkeln dort ankommen, denn diese Gegend ist am Abend auch nicht so toll. Da ich aber erst einmal bei Christian im Haus war und das schon eine Weile zurückliegt, musste es ja soweit kommen, dass ich den Koreaner und mich falsch führte und wir dann ein Taxi nahmen, denn wir waren echt verloren. Ja eigentlich hatte ich immer einen Sinn für die Orientierung aber irgendwie wollte das heute nicht klappen. Das Taxi fuhr uns dann zum Einkaufszentrum, was in der Nähe des Hauses von Christian war und von hier aus fand ich mich dann wieder zurecht. Als wir bei ihm ankamen, waren erst 3 seiner Freunde da, die gerade damit beschäftigt waren, das Haus etwas zu verzieren. Es wurden Spinnennetze mit Plastikspinnen angebracht, wo ich dann fleißig mithalf. Es war so abgemacht, dass jeder etwas zu trinken mitbrachte, ich schleppte eine Flasche Aguadiente an und unser Koreaner eine Flasche Rum. Gegen 22 Uhr waren wir dann auch so um die 20 Leute, wo der Alkohol dann auch nicht zu wenig war. Catalina ( Arbeitskollegin) und ich hatten heute vor, unseren Koreaner etwas, ja wie soll ich sagen, halt etwas mehr Alkohol zu geben als wie wir tranken. Es verlief so ab, dass wir ihn die 3 fache Menge eingossen. Aguadiente wird auch in einem Zug getrunken und somit ging es sehr sehr schnell, dass unser Koreaner nicht mehr wirklich stehen konnte. Ohhh, das es so schnell ging, damit haben wir nicht gerechnet gehabt. Trotzdem tanzte er mit uns, ja seine Beine waren nicht mehr so beweglich, aber indem wir jeder eine Hand von ihm festhalten und etwas diese hin und her schwenkten, ging es.....:D Zwischenzeitig legte er sich dann immer wieder einen Moment ins Bett. Er erzählte uns mit lallender Stimme, dass er noch nie betrunken war und das es komig ist. Wir konnten es nicht lassen, unsere Mundwinkel nicht hängen zu lassen. War echt amüsant. Die Augen unseres Koreaners wurden immer kleiner. Leider hatte er die ganze Zeit seine Screammaske nicht aufgehabt, die zu seinem Kostüm gehörte, deswegen sagte ich ihm, als er im Bett lag, das, wenn er wieder tanzen kommt, mit seiner Screammaske auftauchen soll, denn wir haben ihn so heute noch nicht gesehen. Es dauerte nicht lang, kam der kaum auf den Beinen stehende Koreaner (Ilsuk) wieder zum Tanzen. Er sah einfach lustig aus, ja ich musste über einen Menschen lachen, nein es war kein ausgelache, es war ein lachen der Lustigkeit :P hehehe ja wie soll man diesen Satz jetzt verstehen??!! ICh weiß es selber nicht, legt es euch so aus, wie ihr möchtet. Gegen 2 Uhr Nachts fingen wir dann an, Karaoke zu singen. Dabei war auch Ilsuk, der, nachdem er seine Maske wieder ablegte, einen meiner Lieblingssongs sang. Die Idee von Christian war eigentlich, dass ich diesen singe, aber ich streubte mich, denn dieses Lied enthält eine Rapzeilen und nee, das wollte ich nicht. Somit stand ich mit Catalina neben Ilsuk und sangen nur den Refrain mit, als Ilsuk dann mit dem Rap immer wieder anfing, wackelten wir etwas mit unseren Hüften. Der Abend klingte so aus, dass erst Ilsuk wieder im Bett verschwand, Catalina und ich quetschten uns auf die Couch und die anderen schauten sich den Film "Ratatoulle" an. Richtig einschlafen konnte ich so lange nicht, bis Christian mir dann eine zweite Decke brachte, denn es war mittlerweile schon sehr kalt. Das Schlafen dannach war auch kein richtiges Schlafen, denn immer wieder wurde ich wach, denn das halb geliege, war echt nicht bequem. Ihr müsst es auch so vorstellen, ich hatte meine Schuhe an, somit konnte ich die Füße nicht auf die Couch legen, es war zu kalt um die auszuziehen, somit hab ich immer darauf geachtet, dass die Füße auf dem Boden stehen, mein Oberkörper war nach links geneigt und der Kopf auf der Couchlehne. Ja als ich am nächsten Tag wach wurde hatte ich echte Nackenschmerzen. Es war insgesamt ein Schlaf von 4,5 Stunden und mein Kopf tat echt verdammt weh. Das lag aber nicht am Alkohol, denn besoffen war ich nicht, nein nein, das lag daran, dass ich wenig Schlaf hatte. Als ich mich dann aufrecht auf die Couch setzte, wurde auch Catalina wach und wir beschlossen uns beide schon etwas aufzuräumen. Boden fegen, Boden wischen, Papbecher in den Mülleimer räumen und ja als wir dieses erledigt hatten, musste ich ein Mädchen leider wecken, was in Christians Zimmer schlief, denn dort lag meine Tasche und ich wollte mich jetzt frisch machen und umziehen. Somit klopfte ich vorsichtig an die Tür....nichts geschah....dann wurden mein Klopfen immer fester, bis dann endlich eine Stimme vom Zimmer mit "Si" antwortete. So, sie war wach. Ich öffnete also die Tür und entschuldigte mich ersteinmal und als sie meinte, dass es in Ordnung sei, nahm ich meine Tasche und verschwand damit im Badezimmer. Es wurde dann auch schon Christian wach und wir beide bereiteten für uns ( 7 Personen), die hier übernachteten, ein Frühstück vor. Dannach schauten wir uns "Es" an, beide Teile und nun war es auch schon soweit, den Weg zum Flughafen anzutreten.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ninas B-Day





Am Samstag haben wir den Geburtstag von Nina vorgefeiert. Ja in Deutschland sagt man, dass dieses Unglück bringt, aber hier ist sowas ganz normal. Somit schlug ich ihr vor, diesen auf das vorrige Wochenende zu schieben, denn eigentlich hatte sie erst am Montag Geburtstag und da sie das folgende Wochenende nicht hier in Bogotá ist, stimmte sie zu. Wir waren um 20 Uhr an der Transmileniohaltestelle "El Campin" verabredet. Vorher erledigte ich aber noch einige Dinge, wie zum Beispiel mit unserem Koreanischen Freiwilligen ins Zentrum zu fahren, um für ihn ein Kostüm für Halloween zu finden. Ich wusste nicht, dass "Männer" auch so schwer sein können, was das Shoppen angeht. Wir verbrachten also 2 Stunden im Zentrum und letzendlich das Kostüm zu kaufen, was er als Erstes in den Händen hatte. Nun bekam der Herr auch noch hunger und ich meinte, er solle noch ein wenig warten, denn wir würden jetzt nach "El Campin" fahren und da könnte er da schonmal was essen, denn Zeit hatten wir ja noch. Wir setzten uns also in ein "Hähnchenrestaurant" wie sollte es auch anders sein......Zwischendurch rief ich dann Christian an, Ilsuk und ich schon in der Partyzone sind und dort gerade was essen und wir uns dann am Supermarkt hier kurz nach acht treffen. Er sollte den anderen dann also bescheid sagen. Obwohl die Anderen "fast", ja denn Ninas Gastschwester kam mit und Christian, nur Deutsche waren, wurde es trotzdem erst kurz vor 21 Uhr, eh sie antrafen. Kaum trafen sie dann endlich alle ein, musste das Neuste berichtet werden. Ein Freiwilliger wurde hier in "Galerias" (so wird die Gegend genannt) vor einer Stunde ausgeraubt und somi entschloss er sich nach Hause zu gehen. Das kann man sehr gut verstehen, denn auch ich habe das schon hinter mir....Trotzdem hielt uns nun nichts mehr vom Feiern ab, bevor wir aber einen Club suchten, gingen wir ersteinmal in ein Bierhaus, wo wir jeder 2 Biere zu uns nahmen, es dauerte nicht lang, da standen Christian und ich als erstes auf der Tanzfläche und schon ging es los "Salsa"......Ja perfekt bin ich darin nicht, aber ich gebe mir größte Mühe, wie sollte es ja auch anders sein :P....Nach unseren Bierchen gingen wir in den gegenüberliegenden Club. Nachdem wir uns dann eine Sitzecke mit Tischen geordert hatten, wir waren nun um die 14 Leute, wurde auch schon ne Flasche Tequila bestellt. Oh man, ich kann mich daran erinnern, dass ich mich das letzte Mal in Deutschland, als ich das trank, übergeben hatte. Najut, ein Spielverderber wollte ich auch nicht sein und somit wurden die kleinen Becher gehoben, ein Trost auf Nina gesagt und lecken, schlucken, beißen.......Bääähh hab ich mich geschüttelt, aber das Glas war leer. Ja ich wurde zwischenzeitlich von Nina und Christian etwas geärgert, denn es war nicht zu übersehen, das der Koreaner ein Auge auf mich hatte. Mein Typ ist es nicht, muss ich dazu sagen, aber ich konnte ihn ja auch nicht immer abweisen und somit tanzte ich 2 Runden mit ihn. Wobei ich sagen muss, der konnte das kein bisschen. Wenn er ein durschnitts Typ ist, kann ich sagen, die Koreaner haben kein Rythmusgefühl.....Naja wie dem auch sei, der Abend klingte so aus, dass wir zwischendurch auch mal auf den Tischen tanzten und einfach nur Spaß hatten. War echt nett und wir blieben bis zum Schluss. Ja bis zum Schluss, ist hier nicht lange, denn um 3 machen die Discos hier für gewöhnlich zu. Ich bekam beim verlassen des Clubs noch vom Security seine Telefonnummer zugesteckt, ja keine Angst, Saskia ist vernünftig :D....Den Zettel habe ich dann später weggeworfen, denn was sollte ich damit, hässlig war er nicht, ganz im Gegenteil, aber nein.....Nein bleibt nein....:D Ich möchte in Deutschland meine Liebe finden :P jawohl.....naja nach Hause kam ich gut, nur war die Taxifahrt nicht so toll. Erstmal fragte mich der Taxifahrer woher ich komme, was ich hier mache und sowas halt und ich antwortete, warum auch nicht. Dann meinte er, du bist hübsch....."Danke"....das war ja alles noch in Ordnung aber dann folgte die Wendung. "Die Deutschen und die Mexicaner kommen immer alle nach Kolumbien wegen den Frauen, denn die Kolumbianischen Frauen sind sehr gut im Bett" Bitte, habe ich jetzt richtig gehört? Ja es scheint so, denn nun wurde ich gefragt, wie ich den Sex finde etc....Ich wusste echt nicht mehr wo ich hingucken sollte und spielte mit den Gedanken zu sagen, keine Ahnung, bin Jungfrau, aber dann, wenn er böse absichten hätte, wäre ich vielleicht noch interessanter gewesen, somit schwieg ich einfach und betete, heil nach Hause zu kommen. Jetzt fragt ihr euch, warum ich nicht einfach ausgestiegen bin, so einfach ist es hier nicht, denn die Taxis haben eine Zentralverriegelung, die während der Fahrt schließt, das dient eigentlich zur Sicherheit, denn es kam schon einige Male vor, das während der Fahrt oder beim Stehen an der Ampel, die Leute ausgeraubt wurden. Ja jetzt kann man es sehen wie man will, in diesem Fall war es aber ein Nachteil für mich. Immer habe ich diese blöden Situationen mit Taxifahrern, denn auch in Deutschland hatte ich mal eine nicht so tolle fahrt, wo ich aber dann aus dem Taxi ausstieg und rannte, da schwor ich mir, niewieder alleine ins Taxi zu steigen, aber das galt nur für Deutschland. Hier kann ich es einfach nicht vermeiden, denn die Chancen auf der Straße ausgeraubt zu werden, sind größer als das irgendwas im Taxi passiert. Was ich viellleicht ändern sollte ist, dass ich ein Taxi übers Telefon rufe, denn die sind kontrolliert und sicherer, aber nach der Disco geht das dann nun mal schlecht......

Samstag, 24. Oktober 2009

Nein nicht Cowgirl, Regenwaldtauglich

Joaaaaaaaaaaaaa ein Teil meines Regenwaldputfits hab ich schon :P Diesen Hut habe ich mir heute mit Theresa gekauft, nun fehlen nur noch die Gummistiefel, welche meine Mama meinem Cousin mitschickt und ann hab ich mehr oder weniger meine Sachen beisammen. Ja ich bin kein Hüteträger, aber ich finde, ohne eingebildet zu sein, aber mit dem sehe ich schon süß aus hahahahaha jajajaa lacht ruhig hahaha ist ja nur spaßßßß ;o)

Freitag, 23. Oktober 2009

Das deutsche Gespräch

Ich kam gerade vom Kopieren zurück ins Büro als Nina mit einem Kolumbianer ein deutsches Gespräch führte. Sie waren gerade dabei über Fussball zu reden und als Nina dann zu ihm meinte, dass ich auch Deutsche bin, wurde ich gleich mit eingebunden. Er erzählte uns, dass er im Dezember nach Deutschland geht, um dort ein Au-Pair Jahr zu machen. Wo er hinkommt ist noch unklar, entweder nach Bayern oder nach Rostock. Er wollte sein grosses interesse zeigen, was er für Deutschland hatte und wieviel er denn schon über dieses, doch noch so fremde Land für ihn, weiss. Er fing an zu singen, ja ihr hört richtig, er sang. Da wir zwischen Fussball und anderen Themen hin und her schwanken stimmte er irgendwann das Fussball lied, Fussball ist unser leben....,an. Ich musste grinsen, ich weiss nicht wie oft er sich dieses Lied angehört hatte, denn es waren so gut wie keine Fehler dabei. Ja wie es nun auch ist kamen wir irgendwann zu dem Thema Bundesrepublik Deutschland. Auch nun wollte er uns zeigen, dass er die Deutsche Nationalhymne singen konnte, doch leider sang er die Strophe, die verboten ist. Als er anfing zu singen: Deutschland.....(ihr wisst welche ich meine), sprangen mir ersteinmal fast meine Augen aus dem Gesicht und ich war entsetzt. Dann wies ich ihn daraufhin, dass er diese Strophe niemals in Deutschland singen darf, da diese verboten sei und erklaerte ihn, warum. Das wollte er nicht so ganz verstehen und er erzählte mir, dass er das immer so singt, aber trotzdem blieb ich dabei, ihn das begreiflich zu machen, dass es nicht gut ist. Dann packte mich aber auch die Neugier, "woher kennst du diese Strophe?" " Aus dem Internet", antwortete er mir. Sehr merkwürdig und jetzt kam das, was wir Deutschen nicht gerne hören und auch nicht gern darüber reden, ja genau die Hitlerzeit......"Wie fandet ihr das?", war die Frage von dem Kolumbianer. Das Einzige, was ich darauf antwortete war: " Ehrlich gesagt kann ich darüber nicht viel sagen, ich war da noch nicht auf der Welt und hab damit nichts zu tun, aber das was ich darüber von Geschichten kenne, kann ich nur sagen SCHEISSE.....Ich wollte echt nicht viel darüber reden, denn ich schäme mich darüber, was damals abging. Aber im Grunde genommen habe ich nichts damit zu tun und ich wollte darüber auch nicht viel reden..Irgendwann liessen wir dann auch dieses Thema, denn Nina wollte nun Mittagspause machen und der Kolumbianer begleitete sie dann noch bis zum Ausgang, weil er auch in die Richtung gehen musste. Als Nina dann später zuück kam, erzählte sie mir, was noch stattfand. Sie fingen weiter an, über Politik und der Richtung zu reden und als Nina es sich wagte, über einige Details von Kolumbien zu sprechen, wurde der Kolumbianer sauer und meinte, sie könne sich als Ausläsnder kein Urteil erlauben, über die Situation in diesem Land zu reden. Das verblüfte sie schon, solch eine Antwort zu hören und demnach war er bei ihr unten durch. Ich kann das echt verstehen, er redet von der NSDAP und son Krahm, leistet sich darüber ein Urteil etc und sie darf noch nicht einmal was über Kolumbien sagen, weil sie Ausländer ist?? Da stimmt doch was nicht.....Ja das war echt ein komiger Vogel........
Die Situation in der Uni hat sich noch immer nicht gebessert, die Gebäude waren die ganze Woche über noch geschlossen bzw. wurden bestreikt. Glück mit meinen Deutschklassen hatte ich aber, denn, da ich die Lehrerin bin, konnte ich das Gebäude betreten, sobald meine Gruppe beisamen war. Also ich konnte unterrichten. Es tauchten zwar anfangs der Woche nur 4 Schüler auf, aber zum Ende hin, kamen wieder 9. Ja ich war zufrieden. Denn wenn ich höre, dass Nina überhaupt nicht ins Gebäude kam und teilweise unterricht auf der Wiese, vor den Gebäuden machen musste, kann ich mich echt glücklich schätzen. Am Donnerstag nach der Arbeit rief mich ein Schüler an, der kleine freche. "Saskia, was machst du?" "Ich bin noch im Büro, aber habe jetzt Feierabend." Er fragte mich, ob wir nicht was trinken gehen wollten. Somit verabredeten wir uns auf den Plaza Che, Zentralplatz der Uni und gingen in eine Cafeteria. Wir bestellten uns einen Saft und da ich hunger hatte, kaufte ich uns jeden ein mit Hühnchen gefülltes Blätterteig Gebäck. Wir waren gerade dabei zu essen, vor uns unseren Saft, da tauchte ein Mann, im alter von 70 Jahren bei uns am Tisch auf. Seine Hose war zerrissen, seine Wangenknochen drückten aus sein Gesicht, seine Haare waren zerzottelt. Er stand so vor uns und bat uns ihm etwas zu geben. Er sei Obdachlos, ja das glaubte ich ihm, ohne zweifel. Cesar gab ihn seinen halb leeren Saft und ich drückte ihn mein restliches Gebäck in die Hand. Er bedankte sich, setzte sich an den Tisch neben uns und fing an den Saft zu leeren und dannach schob er sich mein restliches Gebäck rein. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was er für ein Hunger haben musste, denn so wie er es gegessen hatte, ähnelte das eher einem Tier. Der alte Mann tat mir so leid und aufeinmal, hatte ich auch keine Lust mehr meinen Becher mit Saft, der noch voll war, ich habe vielleicht erst einmal daran genippt, zu trinken, denn ich wusste, dass der alte Mann es viel nötiger hatte als ich. Somit beschloss ich mich, meinen Saft ihn noch hinzustellen. Er bedankte sich einige Male. Ja wie man sieht kann man mit Kleinigkeiten auch noch Menschen glücklich machen. Cesar krahmte in seinen Hosentaschen sein letztes Kleingeld zusammen und drückte es dem alten Mann noch in die Hand, dann gingen wir auch. Ich meinte zu Cesar, dass es nicht gut wäre ihm Geld zu geben und da meinte er zu mir, dass ich eigentlich recht hätte, aber dieser Mann sah nicht aus, als würde er sich Drogen kaufen. Cesar meinte zu mir: "Saskia, dieser Mann wird heute Nacht keine Bleibe haben, somit hat er wenigstens etwas Geld um sich ein Brot zu kaufen." Ja gut, ich fragte nicht mehr nach. Cesar und ich setzten uns noch etwas auf die Wiese des Unigeländes und spielten Stadt, Land, Fluss. Natürlich haben wir ausgemacht, dass der Verlierer dem Gewinner ein Mittagessen spendiert. Da wir es auf Spanisch spielten, sah ich mich schon am Verlieren, aber es kam anders als wie ich dachte, denn zum Schluss lag ich 240 Punkte voraus.
Am Abend ging ich dann zu Angelika, denn heut schlief ich bei ihr. Bevor es ins Bett ging, spielten wir 3 (Angelika, Theresa und ich) noch ein paar Runden Kanasta. Auch hier gewann ich, ja ich hatte heute echt eine Glückssträhne. Somit ging ich zufrieden ins Bett. Heute Morgen war ich dann wieder die Erste die wach war und als ich angezogen war schnappte ich mir Funny und ging mir ihr eine Runde raus. Zurück in der Wohnung, war der Tisch schon gedeckt...Frühstück.....als wir damit fertig waren und Theresa geduscht war, gingen wir 2 ins Zentrum und dannach zum Terminal, wo sie sich gegen Gelbfierber impfen lassen wollte. Da ich schon die Geldfieberimpfung habe, begleitete ich sie nur dorthin. Tatsächlich gab es die Impfung hier am Terminal umsonst und keine Probleme waren dabei. Ruck zuck ging das. Somit wird mein Cousin hier auch keine Probleme haben. Ja was sag ich denn da?? Probleme schon, denn mein Cousin kommt am Sonntag an, Montag ist ein Feiertag und am Dienstag fahren wir schon um 7.30 Uhr los nach Medellin. Ja die Tickets habe ich heute schoneinmal besorgt. Die Öffnungszeiten der Impfstelle sind nur von Montags bis Samstag von 8-16 Uhr. Sonntags und Feiertags geschlossen. Ja also müssen wir hoffen, dass wir in Medellin, am Terminal, die Impfung auch bekommen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Weekend bei Angelika

Am Samstag war ich mit Theresa verabredet, da ich ihr noch Geld schuldete und dieses so schnell wie moeglich ihr wiedergeben wollte. Somit ging am Vormittag zu Angelika rum. Das mit dem Geld war nun erledigt, aber Angelika ging es ueberhaupt nicht gut, sie schlief die ganze Nacht nicht und als sie dann aus ihrem Zimmer kam um mir Hallo zusagen, da wusste ich schon was los war und somit hielt ich meine Arme auf und sie fiel mir ersteinmal weinend hinein. Ja, endlich konnte ich das wiedergeben, wo sie damals fuer mich da war, ihr wisst alle, was ich meine, da muss ich dieses nicht nocheinmal aussprechen. Ihr ging es echt sehr schlecht und somit lies ich es sein, auf das Hip Hop Konzert zu gehen und beschloss, den Tag bei ihr zu bleiben. Nachmittags gingen wir beide dann mit Funny etwas in den Park und schaute uns etwas nach Wohnungen um, denn Angelika wollte auch bald ausziehen. Gegen Abend ging ich dann nach Hause und sie bedankte sich nocheinmal rechtherzlich bei mir, fuer meine Anwesendheit. Mensch, dass war doch nicht noetig gewesen, eine Hand waescht die andere. Das was man gibt, kommt zurueck, da habe ich noch nichteinmal ein Danke erwartet. Wir verblieben so, dass ich am Sonntag zum Fruehstueck vorbeikomme und wir dann anschliessend in die Kirche gingen und dann etwas essen. Nachdem wir dann unser Haehnchen aufgegessen hatten, gingen wir noch eine Wohnung besichtigen, Funny nahmen wir natuerlich mit, damit sie nocheinmal sich im Park, der dort angrenzte, austoben konnte. Abends lieh ich mir dann von Angelika noch ein Buch aus, mit dem Titel : Die Huette....Das begann ich dann gleich abends im Bett zu lesen und ich muss sagen, es gefiel mir ganz gut. So muede ich auch war, lies ich diesen Abend, 40 Seiten. Ja nach langer Zeit hab ich mal wieder ein Buch in der Hand, was mich irgendwie nicht aufhoeren laesst zu lesen. Aber nach diesen 40 Seiten, ueberwiegte meine Muedigkeit. Der naechste Tag verlief eigentlich wieder ganz normal, ich ging zur Arbeit.....An der Uni wurden heute aber alle Studenten nach ihrem Ausweis kontrolliert, ja, ich habe kein und da blieb mir am Eingang nichts anderes uebrig, als zu sagenb;: "No tengo".....Mit Augendruecken liessen sie mich dann aber weiterziehen. Im Buero angekommen erfuhr ich dann, dass am Freitag hier ein hoellischer Aufstand der Studenten war. Der Grund dafuer war, dass der Direktor eine Rede halten wollte, zu dem Thema der Geldknappheit. Da er aber dann ueber das Unigelaende mit seinem Auto fuhr und die Studenten das sahen, blockierten sie ihn 6 Stunden lang. Das Auto war umzingelt von Haufenweise Studenten, denn sie verstanden nicht, wenn das Geld knapp sei, wieso der Direktor mit dem Auto uebers Unigelaende fuhr. Die Sache eskalierte so, dass der Direktor, der Polizei das OK gegeben hat, das Unigelaende zu stuermen. Normalerweise ist es verboten, dass die Polizei sich ins Unigelaende hineinfindet. Dann wurden auch schonwieder Bomben geworfen. Ja also meiner Meinung nach haben die Studenten aber recht.......
In der Arbeit haben wir nun ein Spiel aufgestellt, jeder Mitarbeiter bekommt 2 Bonbons und die muss er einen anderen Mitarbeiter geben und sagen was er an ihn schaetz. Heute bekam ich so einen Bonbon von Christian mit den Worten: "Saskia, du bist ehrlich, verrichtest deine Arbeit gut und du bist aufmerksam." Dannach bekam ich noch eine Umarmung und schob mir auch schon den Bonbon in die Schnute :D.....Mein Nivel 1 der Deutschklassen, den ich heute zum ersten Mal hatte, verlief nicht in einem Klassenraum, denn die Raeume wurden nochimmer boykotiert. Somit verrichteten wir dieses Lernen, draussen auf der Wiese.

Freitag, 16. Oktober 2009

Reise Komplett :D

Ja nun habe ich auch endlich das Hotel bezahlt, jetzt ist alles vollständig und ich kann am 25. Dezember abheben. Gestern musste ich ersteinmal an das restliche Geld kommen, um das Hotel zu bezahlen, ich weiss, dass ich nicht bei allen Banken abheben kann, somit dachte ich mir, dass ich zur "Banco Popular", die gleich bei der Uni ist, gehe. Alleine, wollte ich nicht, denn so toll ist es nicht in dieser Gegend mit soviel Geld rumzulaufen, somit fragte ich Christian, ob er mich in der Pause begleiten würde. Ohne zu zögern stimmte er zu, denn auch er weiss, dass es besser ist, wenn man zu zweit Geld abhebt. Gegen kurz nach 12 Uhr schoben wir dann los zum Ausgang der Calle 45, denn dort war die Bank. Umso mehr wir uns dort nährten, wurde es auch umso lauter....Warum?? Irgendwas musste dort wieder abgehen und ich war schon sehr neugierig, was denn nun schonwieder vor sich ging. Die Menschenmengen füllten sich gewaltig und als wir am Ausgang ankamen, war die ganze grosse Strasse, samt Transmileniostrecke, von den Studenten blockiert. Sie schrien einige Parolen und tromelten, klatschten, machten halt radau. Ich fragte Christian, was heute hier los ist und er meinte, dass heute ein Marsch von den Studenten durchgeführt wird, dieser war friedlicher als die anderen Streiks. Er meinte aber auch, wenn die Polizei kommt, müssen wir schnell weg, denn erst dann wird die Situation immer riskant. Wir mussten auf die andere Seite der Strasse, um zur Bank zu gelangen und somit quetschten wir uns durch die Menschenmenge, die sich mittlerweile auch auf der Fussgängerbrücke versammelt hatte. Als wir dann die Bank in Sichtweite hatten, sah ich, dass diese geschlossen war. Sch....und nun?? Ganz ruhig Saskia, am Ausgang der Calle 26 gibt es auch noch eine, wir werden dann dorthin gehen. Ja und hier hatte alles geklappt, ich hab mein Geld für das Hotel bekommen. Nun war es aber auch schon 10 vor 13 Uhr und ich musste mich nun zu meinen Klassen hetzen. Christian begleitete mich noch, denn er war der Meinung, dass heute keiner kommen würde, wenn dieses der Fall wäre, sollte ich mit ihm mit Mittagessen gehen. Aber kaum kamen wir vor meinem Unterrichtsraum an, stand schon der erste Schüler da. "Ok Christian, ich werde also unterrichten, geh du mal was Essen, ich werde nach dem Unterricht dann gehen. So wir verabschiedeten uns bis später mit einem Wangenkuss und weg war er. Ich öffnete die Tür des Klassenraumes und liess meinen Schüler eintreten. Wir hielten etwas einen Smalltalk und warteten bis die anderen auftauchten würden. Leider waren es, nach einer halben Stunde, nur 4 Schüler und es hatte für mich keinen Sinn gehabt, mit einem neune Thema anzufangen. Ich erzählte ihnen, dass ich ungerne jetzt unterrichten wolle und sie verstanden es. Ja jetzt kam mein kleiner frecher Schüler auf die Idee, mir einen spanischen Zungenbrecher beizubringen. Er schrieb es an die Tafel und ich sollte wiederholen. Natürlich hörten alle aufmerksam zu.......So leicht war der nicht, aber ja ich gab mir gröasste Mühe. So lass ich dann: Tres tristes tigres comen trigo en tres tristes platos. (das heisst soviel wie: drei traurige Tiger essen Trigo auf drei traurigen Tellern).....Einige Male wurde ich aufgefordert, dieses zu wiederholen, es klappte immer besser. Nach dieser kleinen Aktivität :P fragte ich meine Schüler, ob sie nicht lust hatten, einen Cafe trinken zu gehen. Somit machten wir uns zu 5. auf den Weg in die Cafeteria. Schlürften unsere Cafebecher und dannach war es auch schon 14 Uhr, ich versprach ihnen, dass wir am Dienstag, egal wieviel Studenten kommen würden, mit dem anderen Thema anfangen würden, ich werde den Studenten, die nicht auftauchten, eine Mail mit dieser Info zukommen lassen. Nun ging ich noch mit einem meiner Schüler Mittagessen, denn auch er hatte noch nicht gegessen. Wie ihr wisst, wurde nach dem Essen ersteinmal eine Verdauungszigarette angezündet und auch mein Schüler rauchte und wollte eine von mir haben. Ich gab ihn eine und drückte ihn meine Streichholzschachtel in die Hand, denn Feuer habe ich seit einigen Tagen nicht mehr. Er stand gegenüber von mir und kämpfte sich ab, das Streichholz brennen zu lassen. Denn sobald er es anhatte und an die Zigarette hielt, erlieschte es. Ich gab ihm einen Tipp, nimm 2 Streichhölzer, dann ist die Flamme grösser und dürfte nicht so schnell ausgehen. Gesagt, getan.......Scheisse aber, dass ich noch immer vor ihm stand, denn während er die 2 Streichhölzer gegen die Schachtel reibte und sie sich entzündeten, sprang ein Teil vom Streichholzkopf ab und direkt in meinen Ausschnitt. Uhhh war das heiss, ich klopfte mir natürlich auf die Brust und er schaute mich entsetzt an. Als ich fertig mit diesem Rumgewirbel war, entschuldigte er sich tausend Mal, aber ich musste nur lachen. Ich machte dann einige Spässe wie z.b: Willst du jezt schon deine Lehrerin abbrennen.....Ja naja mein Gott, das kann ja mal passieren, war ja nicht mit absicht und ihr wisst ich bin nicht pingelig. Nun war es aber auch wieder Zeit, meinen Po ins Büro zu bewegen und meine Arbeit dort fortzusetzen. Nun sass ich hier bis 17 Uhr und dann machte ich mich auf den Weg zur Calle 146, weil ich mich dort mit Theresa treffen wollte, um das restliche Geld beim Reisebüro abzugeben. Mein Geld habe ich mir vorher noch in den BH gesteckt, weil hier muss man ja immer mit einem Überfall rechnen und das Geld wollte ich wenn nicht hergeben. Als ich dann mit Theresa im Reisebüro ankam, fing ich noch an, den Mitarbeitet über jedes Detail, was unsere Reise anging, auszufragen. Wir verbrachten über eine Stunde da und der arme musste somit noch seine normale Arbeitszeit überziehen. Aber nun ja, ich wollte alles genau wissen und so erfuhr ich, dass wir garnicht direkt vom Flughafen abgeholt werden würden, denn wir mussten ein Taxi nehmen und damit bis zum Hafen fahren, wo wir dann mit einer Lancha ( kleines Bott), über den Amazonas (knappe 2 Stunden) bis zum Nationalpark fuhren. Nur dieser Transport war inklusive, aber das Taxi vom Flughafen zum Hafen soll nur um die 10.000 Pesos kosten, somit ist das in Ordnung. Als wir dann beim Bezahlen waren, drehte ich mich um, um mein Geld aus meinem BH zu krahmen, als der Mitarbeiter das merkte, drückte er mir Schlüssel von der Toilette in die Hand. Jetzt konnte ich es seelenruhig hinauskrahmen. So alles war nun nicht so einfach, denn von sich aus vergass er die Rechnung und alles, darauf machte ich ihn aber dann immer schön aufmerksam, etwas unangenehm war es mir schon, immer zu sagen hier will ich noch ne Unterschrift und da......aber nun gut, Ordnung muss sein. Nachdem wir dann alle Belege beisammen hatten, viel mir auf, dass ich nun Pleite war.....Also schnell nochmal zum Bankautomaten, um etwas Geld zu holen......Ich steckte meine Karte hinein( hier ist es so, dass die Karten nicht ganz eingezogen werden, sondern zu 1/3 noch raushängen), gab den Betrag ein und dann........er blieb hängen....Piep,piep piep, wie verrückt piepte es und meine Karte hing nun auch fest.....Jetzt stand ich mit Theresa hilflos im Raum des Bankautomatens.....Vor der Tür stand ein Mann, der schon eine Weile darauf wartete, bis wir endlich platz machten. Ich öffnete die Tür und erzählte ihm, was passierte. Er schaute mich entsetzt an......dann half er mir, er zog mit einem kräftigen Ruck an meiner Karte, so, wie ich es mich nicht getraut hätte, denn die Karte ist mein einziger Weg zum Geld hier....Nun hatte ich aber meine Karte wieder, zwar sieht nun der Magnetstreifen nicht so toll aus, aber ich werde es heute versuchen, ob dieser noch funktioniert, wenn nicht,,,,,Grosse Scheisseeeee.........
Als ich dann nach Hause kam, es war mittlerweile schon 21.30 Uhr, fragte mich Paulina, wann denn mein Cousin kommt und ich erzählte ihr alles genau bis ins Detail. Am 31. bin ich halt auf einer Halloweenparty eingeladen, wo ich dann auch schlafen werde und von daaus werde ich dann um 15.30 Uhr auf den Flughafen stehen, um meinen Cousin zu empfangen. Jetzt sagte sie, "wir können ihn ja zusammen abholen, wir treffen uns dann einfach am Flughafen". Sone Worte aus ihrem Mund?? Das erstaunte mich, aber ich war sehr wohl damit einverstanden.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

El regalo para mi

Gestern verliefen meine Deutschklassen eigentlich ganz gut, ja warum eigentlich?? Wir haben das Perfekt zu Ende gebracht und als wir das nocheinmal von der letzten Stunde wiederholten und ich fragte, ob noch fragen offen sind, hat keiner was gesagt. Ich dachte also, dass sie es begriffen haetten, aber als ich dann mein Plakat, was ich vorher schon vorbereitete, um keine Zeit zu verlieren, an die Tafel klebte und sprach: "Nun fangt mit den Aufgaben an, ihr habt 15 Minuten Zeit, dannach vergleichen wir", schauten sie skeptisch. So was war nun los? "Habt ihr doch noch Fragen?" Wieder antwortete keiner und schon nahmen alle einen Stift in die Hand und schrieben eifrig. Als wir dann zum Vergleichen kamen, hatte sich keiner Freiwillig gemeldet und somit nahm ich der Reihe nach die Studenten an die Tafel. Die erste Aufgabe klappte gut, denn sie sollten nur die passenden Formen von dem Verb "haben" oder "sein" in die Luecken schreiben. Hier gab es echt keine Probleme und ich fragte sie auch, wenn sie das Verb "haben ", konjugiert in die Luecke gesetzt haben, wieso "haben" und nicht "sein". Darauf konnten sie mir die Antworten bzw. die Erklaerungen geben, die ich ihnen in der letzten Stunde an die Tafel schrieb. Als wir dann aber mit der 2ten Aufgabe weitermachten und ich einen Schueler rannahm, erzaehlte er mir, dass er da nichts hatte. "Warum?" fragte ich....."Ich weiss nicht wie"...Ja das waere alles kein Problem gewesen, wieso hat er mich denn nicht gefragt gehabt? Naja wie dem auch sei, musste er trotzdem an die Tafel und wir fuehlten die Luecke gemeinsam aus. Diesmal war die Form von "haben/sein" schon vorgegeben und es fehlte nur noch das Partizip 2. Da wir das aber in der Stunde davor einige male durchkauten, sollte er es mit meiner Hilfe erledigen und sieh an, es klappte. Klar habe ich ihn dann noch gelobt, aber die anderen Schueler hielten sich auch eher zurueck, so machten wir Satz fuer Satz gemeinsam und es hat eigentlich gut geklappt, ich denke die Aengste davor etwas falsch zu machen, waren groesser als das "NICHT KOENNEN", denn viel habe ich nicht helfen muessen. Nach einer Stunde war dann der Unterricht auch schonwieder vorbei und mein kleiner frecher Schueler, von dem ich schoneinmal berichtete, wartete auf mich vor der Tuer. Er war ja mit der Uni in Santa Marta und wollte mir ein paar Fotos zeigen. So setzten wir uns auf eine Mauer, er packte seinem Laptop aus und zeigte mir etliche Bilder. Jedes Mal sprach er, "da musst du dann auch hin und da auch" :D Ja die Bilder waren echt der Hammer, schoener Strand und Landschaft. Als ich dann aber zu ihm meinte, dass ich nun zum Buero muss, drueckte er mir ein paar Ohrringe in die Hand, "die habe ich fuer dich mitgebracht, ich hoffe sie gefallen dir." Mensch, damit hatte ich ja nicht gerechnet und ja die Ohrringe haben schon was, sind zwar nicht die Schoensten, aber irgendwie trotzdem cool, das Wichtigste ist aber die Geste, dass er mir ne Kleinigkeit mitgebracht hat. Ich bedankte mich mit einem Wangenkuss, wie das hier so ueblich ist und schon eilten meine Beine zum Buero, denn ich hatte seit 30 Minuten schon Unterrichtsschluss und somit musste ich mich etwas beeilen. Im Buero angekommen, hoerte ich von Nina, dass morgen die Uni bestreikt werden wuerde. Wir gingen ins Buero von Andrea und erzaehlten ihr das. Nun wollte sie wissen woher wir das wissen und Nina erzaehlte, dass ihre Schueler sie darauf aufmerksam gemacht hatten. Mir wurde nichts gesagt, denn meine Schueler wussten von nichts :D.......Wir wollten ersteinmal abwarten, was morgen geschehen wuerde.
Heute verlief es dann so, dass ich keine Deutschklassen geben konnte, weil die Fakultaeten bestreikt wurden bzw. blockiert wurden. Durch die Uni konnte ich aber zum Glueck durchlaufen um zu meiner Arbeit zu kommen, denn waere diese geschlosse, wuerde ich schon mit einem oder vielleicht auch 2 Klumpen in der Hose zur Arbeit gehen, denn die Gegend um der Uni herrum ist nicht so sicher und toll. Aufjedenfall bin ich nun mal gespannt, was morgen so passiert.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Die deutschen Zeiten

Also meine Deutschklassen sind ja schon wieder voll im Gange aber seit einer Woche bin ich dabei, meinen Schuelern die Zeiten beizubringen. Ich muss sagen, dass ich fuer die Vorbereitungen meines Unterrichts viel Zeit benoetigte, denn selbst ich blicke da nicht so durch. Meine Deutschlehrer die ich damals hatte waeren nun stolz auf mich, denn mittlerweile begreife ich, dass es verschiedene Arten von Verben gibt :P.....Somit hatte ich vollste Probleme mit dem Partizip 2. Die konjugierte Form von den Verben, die dort benötigt wird ist immer unterschiedlich, es kommt darauf an, ob es ein regelmaessiges Verb ist oder ein unregelmaessiges, ob es trennbar ist oder nicht und auch da gibt es nochmal unterschiede zwischen regelmaessigen und unregelmaessigen Verben. Ja man weiss wie man die Deutsche Sprache anwendet, aber wie man das bildet, koennen wir eigentlich nicht erklaeren, denn wir lernen dieses von Kleinaufan. Wir lernen nicht das dass Praesens, Partizip oder sonst was ist, wir verwenden es einfach ohne nachzudenken. Nun lerne ich aber auch noch was dazu. Somit kosten meine Klassen nun vollste konzentration, aber auch das werde ich schaffen. Diese Woche haben wir das Präsens und das Perfekt gelernt, viele Fragen kamen bei meinen Schülern nicht auf, denn zu jeder Zeit habe ich eine Erklärung auf Spanisch zusammengefasst, mit einbegriffen, wie man diese anwendet und bildet. Die einzige Frage die mir bis jetzt gestellt wurde, war eine Frage, wo es im Deutschen nicht direkt eine Regel gibt, wann sind die Verben regelmäßig und wann unregelmäßig. Das kann man nur wissen, wenn man weiß, wie man diese konjugiert, somit beschloss ich, meinen Studenten eine Liste der unregelmäßigen Verben zukommen zu lassen. Ja ich habe ja nur noch 9 Deutschklassen also sprich, 3 Wochen unterricht und dann ist der Nivel 3 auch schonwieder vorbei. Nun sind auch schon die Klassen von der anderen Freiwilligen, Nina, angelaufen und da dort die Nachfrage so hoch war, beschlossen wir, diese in 2 Klassen zu teilen, denn man kann mit einmal nicht 60 Studenten unterrichten. Diese Klassen teilen wir uns nun, somit habe ich einen Nivel 3 und einen Nivel 1......Was gibt es sonst noch neues, was ihr wissen solltet??? Ja also ehrlich gesagt vieles gibt es nun auch nicht mehr zu berichten, nur das ich eine Einladung zum 31.Oktober (Halloween) bekommen habe. Hier wird das nämlich wie in den USA gefeiert. Die Party soll im Haus meines Arbeitskollegen stattfinden und nun fehlt mir nur noch ein Kostüm......Ich überlege als Teufel zu gehen, passt doch wie die Faust aufs Auge ;o) nee nee eigentlich bin ich ja eine Liebe........aber ja Teuefel, warum Teufel?? Ich sag euch ehrlich wieso ich dieses ausgewählt habe, denn ich denke das ist das günstigste :D....ja schlau muss man sein....Mir fehlen nur ein paar Höhrner und ein Schwanz, sonst kann ich mir eine schwarze Leggings anziehen und ein rotes Oberteil hinüber....und fertig ist der Teufel :P naja klar bissel schminke, dass darf nciht fehlen und vielleicht die Haare dunkel machen, aber bis jetzt habe ich nur schwarzes Gel gefunden und das möchte ich mir nicht antun, denn am nächsten Tag muss ich meinen Cousin vom Flughafen abholen und mit Gelhaare, das sieht unsauber aus und ich weiß nicht wie ich es schaffe, ob ich nochmal vorher nach Hause komme oder nicht, denn eigentlich ist geplant, dass wir alle im Haus von Christian schlafen werden. Naja ist ja nun noch eine Weile Zeit und demnach kann ich meinen Kopf darüber noch etwas zerbrechen....

Samstag, 10. Oktober 2009

3...2..1.Das Ticket ist MEINS!!!!

Nun hab ich endlich mein Ticket, für was, könnt ihr euch sicherlich anhand der Bilder denken. Ja richtig für den Amazonas....:D Wie bin ich nun zu dem Ticket gekommen?? Also gestern haben Theresa und ich uns auf den Weg gemacht und einige Reisebüros abgeklappert. Wir haben einige Angebote bekommen, die uns ansprachen, aber ja, das war uns noch nicht gut genug und somit liefen wir noch etwas die Autopista entlang, in der Hoffnung noch ein Reisebüro zu finden und uns da nochmal ein Agebot einzuholen.



Der erzählte uns dann, wie auch die anderen 2 Reisebüros, dass wir wegen unserer Sicherheit, nicht in Leticia bleiben sollten, denn noch immer sind dort die Guirillas aktiv und es wäre einfach zu gefährlich für uns. Ja ich hab das ja auch schon gehört, dass dieses Gebiet nicht so sicher sein soll, aber trotzdem habe ich das Verlangen, mir diese Region anzuschauen. Das Sicherste für uns wäre also, von Leticia direkt zum Nationalpark "Amacayacu" zu fahren, das ist der, wo ich eigentlich meinen Nationalparkmonat machen wollte. Der Nationalpark ist an sich sehr sicher, denn dieser wird gut überwacht und auch hier sind ein paar Hotels. Das andere Positive an der Sache ist auch, dass man dann direkt im Urwald ist und nicht wie Leticia, in einer Stadt. So können wir also das richtige Dschnungelleben, ausserhalb des Hotels, kennenlernen. Das Angebot, was er uns gab war also: Reisedauer 25-29 Dezember, Hotel, wo wir Frühstück und Abendessen mit bei haben, dazu gibt es noch 3 Ausflüge, einmal die Besichtigung der rosanen Delfine, eine Wanderung durch den Park und einmal zu einem uralten Baum und dann werden wir noch vom Flughafen abgeholt und auch wieder hingebracht. Also dürfte uns eigentlich nichts passieren, wir gingen also heute gleich das Ticket ersteinmal für den Flug bezahlen, denn das würde nur noch teurer werden, denn zum Dezember hin gibt es hier eine Reisewelle. Das Hotel ist nun auch reserviert, dass konnten wir aber nicht sofort bezahlen, denn noch haben wir das Geld dafür nicht, da muss ich bis zur nächsten Woche warten, um dieses dann auch zu bezahlen. Ja ich freue mich jetzt schon riesig auf diese Reise, denn wann kommt man schonmal zum Amazonas, dieses Gebiet ist ein Gebiet, dass kaum von Europäern besucht wurde bzw. wird, denn viele haben einfach zu viel Angst, sich auf dieses Abenteuer einzulassen und für den einen oder anderen ist es auch einfach zu weit bzw. zu teuer. Ich denke aber das die Ängste, schon alleine Kolumbien zu besuchen, doch eine wesentliche Rolle spielen. Aufjedenfall werd ich es mich wagen, und dieses Erlebnis dann mit nach Deutschland bringen. Also jetzt warte ich nur noch darauf, bis es losgeht und ich im Flieger sitze und unter mir den Amazonas erblicke und auch selbst diesen etwas näher kennenzulernen. Das Abenteuer kann also bald beginnen, aber davor kommt ja ersteinmal mein Cousin, mit den ich dann 3 Wochen an die Karibik reisen werde.

Samstag, 3. Oktober 2009

La Rumbaaaa

Freitag --> Tag der Rumba....

Ich verbrachte meinen ganzen Tag eigentllich damit, zu Hause vor mich rumzugammeln und darauf zu warten, das wir uns endlich alle treffen würden. Geplant war, dass wir uns alle um 18.30 Uhr in der Station "Heroes" treffen würden und somit machte ich mich um 17.30 Uhr auf den Weg ins Centro Comercial, dass 10 Minuten Fußweg benötigte, um dann nicht im Dunkeln zum Transmilenio zu laufen, denn wie ihr wisst wird es hier ab 18 Uhr sehr dunkel und da das Centro Comercial genau an der Autopuista / beim Transmilenio liegt und ich noch Geld brauchte, entschloss ich mich da noch einige Minuten zu vebringen. Kaum kam ich dort an, bekam ich einen Anruf von Christian ( Arbeitskollege), in dem er mir mitteilte, dass wir uns erst alle um 20 Uhr treffen würden. Na toll, nun hatte ich noch viel Zeit und somit hielt ich ausschau, nach irgendetwas, wie ich die Zeit verbringen konnte. An einem Ladenfenster eines Internetcafes, sah ich Schilder aushängen: Spiele hier. Ja super nun wollte ich die Zeit damit verbringen, etwas zu spielen, aber es kam anders als ich hoffte, denn kaum wurde mir ein Platz zugewiesen, war der Desktop leer. Ok so gut wie leer, aufjedenfall gab es keine Spiele. Nun frag ich mich, warum dieses Schild da aushing. Was anderes als nun im Msn rumzuhängen blieb mir nun auch nicht, also vertrödelte ich somit meine Zeit, mit einwenig Chatten, was ich eigentlich den ganzen Tag schon tat. Aber auch die Zeit bekam ich rum, obwohl sie sich sehr hinzog. Als wir uns dann um 20 Uhr trafen( Christian, Catalina, Nina und eine andere Freiwillige, die aber nicht in unserem Projekt ist) wussten wir noch nicht genau, wo wir hingehen sollten und so liefen wir planungslos zur Partyzone. Sebastian und Beto kamen nach, gerade wo wir einen Platz gefunden hatten, wo wir 2 Biere getrunken hatten. Nun waren wir komplett. Wir verbrachten unsere Zeit in dieser Bar bis um 22 Uhr und auch hier ging schon etwas die Post ab. Es wurde laute Musik gespielt und irgendwann als Merengue lief, forderte Christian mich zum Tanzen auf. Ja ich bin ja nun schon etwas lockerer geworden und somit wagte ich mich, mit ihn alleine auf der kleinen Tanzfläche zu stehen und mit meinem deutschen Körper, Merengue zu tanzen. Ja wir machten den Anfang und es dauert nicht lang, da war die kleine Tanzfläche auch schon voll. In der "Disco" ging das Tanzen dann weiter, hier mussten wir 3 Deutschen alles lockern, denn es folgte Salsa -> Merengue-> Vallanato und Reaggeton. Diese Disco, war nicht so eine Disco, wie man es aus Deuschland kannte, es war für die Deutschen Augen eigentlich eher eine Tanzbar, aber Spaß hatten wir trotzdem, denn die Hauptsache war ja auch, dass wir tanzen. Getrunken wurde auch viel, denn hier mussten wir nur 10.000 Pesos Eintritt zahlen ( ca 4 Euro) und konnten soviel trinken wie wir wollten. Später waren wir alle etwas benebelt oder wie ich es sagen sollte :o). Wir blieben bis zum Ende, so lange, bis uns gesagt wurde, dass wir bitte nun gehen sollten. Klar wurden die Deutschen auch gut abgeleuchtet und es wurden auch ein paar Anmachspruche losgelassen, aber sobald ich alleine tanzte, also nicht mit Christian oder Sebastián, drengte sich ein wildfremder Typ vor mich und bewegte seine Hüften. Mein Gesicht verzog sich dann immer und ich schaute hilflos Christian an, der dann immer zu mir eilte und dann mit mir tanzte, denn er merkte, dass mir dieses nicht passte. Ja mein kleiner Retter :D....Eine Anmache war echt lustig, ein Typ stand vor mir und meinte, du hast so schöne Augen, dein Mund gefällt mir auch, du kannst echt gut tanzen....jajaja ich grinste nur und meinte danke, dann drehte ich mich weg, schon ging er zur nächsten Deutschen von uns 3en und nun musste ich echt lachen, ja das sind die Typen mal wieder....:D Später fragte ich dann die anderen beiden, was er zu ihnen meinte und schwups, wie gedacht, der Typ war langweilig, denn ihm fiel anscheinend nichts neues ein und er lies immer wieder die selben anmachsprüche los. Man bist du langweilig hahahaha ich hab mich echt darüber bepfiffen, das könnt ihr euch ja sicherlich vorstellen.


Also die Nacht verbrachten wir ausgiebig mit tanzen und gegen halb 4, um 3 verliesen wir die "Disco", dannach mampften wir noch Pizza, gingen wir nach Hause. Ich teilte mir mit Beto und Sebastián ein Taxi, denn sie wohnten in meiner Richtung. Zuerst wurde Beto nach Hause gefahren, dann eigentlich Sebastián, denn ich wohne am Nördlichsten, aber Sebastián meinte, dass er mich noch mit nach Hause begleitet. Ja gut, war mir auch recht. Als ich dann endlich mit müden Füßen im Bett lag, fing etwas mein Kopf sich an zu drehen aber das Bett blieb trocken, ja nicht nur das Bett, sagen wir es kurz, ich hab mich nicht übergeben. Am nächsten Morgen wurde ich dann natürlich mit Kopfschmerzen wach und hatte schmerzen in den Knien, das war vom ausgiebigen tanzen, denke ich mal.....Aufjedenfall hatten wir einen tollen Abend/Nacht.

Freitag, 2. Oktober 2009

Matilda



der hübsch-hässlige hund :P

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Erster Ausfall meiner Klassen

Am Montag nach der harten Woche, dachte ich, dass es nun etwas ruhiger vorran geht aber falsch gedacht, denn ich hatte alle Hände voll zu tun. Meine Aufgabe bestand darin, Karten von den Proyekten anzufertigen. Das diesmal in Word, sämtliche Informationen wurden dafür gebraucht wie zum Beispiel der Name des Projektes, die Kosten, die dieses Projekt in der Semana Universitaria verursacht hatte, Name des Ansprechpartners und und und. Ja das zog sich dann also so eine Karte zu erstellen und somit verbrachte ich den ganzen Arbeitstag damit, diese fertig zu bekommen. Ja wenigstens kam keine lange Weile auf. Der darauffolgende Tag fing damit an, dass ich nach dem Aufstehen ersteinmal Hunde AA vorfand. Dierekt im Flur, vor meiner Tür. Wieso hat das Paulina nicht weggemacht? Naja Zeit zum ärgern war nicht, denn ich musste mich fertig machen, da ich schon bald wieder zur Arbeit musste. Somit nahm ich mir gleich 2 Tüten und hebte das mittlerweile gefestigte Häufchen auf, liegen lassen konnte ich es ja auch nicht. Ich weiss ja auch, dass der Hund dafür nichts kann, er ist noch ein Baby und hat eigentlich ja noch viel zu lernen, aber wie soll er lernen? Wenn Paulina ihn das nicht beibringt?! Ich habe nämlich am vorrigen Abend mitbekommen, dass sie ihn entweder ins Badezimmer setzte oder in die Küche und zu ihm Sprach : Hace Chichi! Puller! Man sollte gleich vom ersten Moment anfangen, ihn das beizubringen, draussen sein Geschäft zu verrichten, aber na gut, was sollte ich mich denn da einmischen, ist ja nicht mein Hund. Ja ihr hört richtig, wir haben seid Samstag einen Hund. Ich weiss ich hab ihn gerade männlich beschrieben aber es ist ein kleines Mädchen, 6 Wochen alt und heisst Matilda. Eine kleine Schnautzerhündin, ja mir gefallen sone kleinen Hunde nicht wirklich, da bevorzuge ich lieber meinen Boxer. Naja wie dem auch sei, habe ich mich nach der Saubermachaktion dann fertig gemacht und bewegte meinen Po zur Arbeit. Heute war es nicht so stressig, ich konnte in Ruhe meine Deutschklassen vorbereiten und dann gut gewappnet lehren. Natürlich kamen meine Schüler wieder nicht pünktlich und da ich nicht mit 3 anfangen wollte, warteten wir auf die anderen. Nach guten 20 Minuten konnte ich dann loslegen. Es blieben also nur noch 40 Minuten um ihnen etwas beizubringen, denn dannach war der Raum auch schon wieder belegt, somit machten wir pünktlich schluss. Ja ab ging es wieder zum Büro, wo ich meine restlichen 2 Stunden damit ausfüllte, unsere Seite in Facebook zu aktualisieren. Als es dann 16.30 Uhr war, ja ich habe 30 Minuten mehr gearbeitet, ging ich mit Nina noch ins Unigelände, wo wir uns auf eine Wiese setzten und etwas quasselten. Wir genossen noch die restlichen Sonnenstrahlen und dannach traf ich noch meinen Lieblingsschüler. Er ist 20 Jahre Jung, Indigena und einfach nur niedlich. Aber genauso niedlich wie er ist, hat er es auch Faustdick hinter den Ohren, muss ihn oft anmeckern. Ja mein kleiner Indianerboy hehe aufjedenfall drückte er mir eine Cd in die Hand "Im Juli". Guck dir den mal an, das ist ein Deutscher Film, ich find den toll, du solltest den mal sehen. Ja ok, werde ich machen. Ich nahm die CD an und in dem Moment viel mir aber ein, dass ich kein CD Rom Laufwerk habe, aber ich sagte nichts und nahm sie an mich. Anschliessend ging ich nach Hause. Abends kam dann auch Paulina und ich erzählte ihr von meinem Fund am Morgen. Sie tat so, als wenn sie von nichts wüsste, aber übersehbar war das was ich vorfand nicht.......Am Mittwoch fielen dann meine Deutschklassen aus. Warum??? Ich sass gerade im Büro, wollte mich auf den Weg zu meinen Unterricht begeben, da meinte Christian zu mir, nein heute gibst du keine Klassen. Wieso?? Die Uni ist gesperrt, du kannst nicht hinein und die Gebäude sind auch verschlossen. Hmmmm, was mach ich denn nun, nein ich wollte nach sehen was denn da los ist und lief zum Unieingang. Tatsächlich, der Eingang war versperrt und wurde von Sicherheitsleuten bewacht. Ich lief auf einen zu und fragte ihn, ob ich nicht hinein gehen könnte, um wenigstens meinen Studenten zu sagen, dass heute keine Klassen stattfinden. Das wurde mir aber verneint, denn es sei zu gefährlich. Nun hörte ich auch dumpfe Knalle, das platzen von Bomben. Na toll......ich fing an nachzudenken, was mache ich nun??? Nina wohnt in der Nähe vom Eingang in der Calle 26, da wo das Spektakel stattfand. Ich rief sie also an, denn sie war gerade zu Hause etwas essen und wollte dannach mit in meine Deutschklasse kommen. Ich erzählte ihr, dass diese heute ausfallen, da die Uni geschlossen ist und dass es wieder eine Auseinandersetzung zwischen der Polizei und den Studenten gibt. Sie sollte nicht am Eingang der Calle 26 vorbeilaufen, denn es ist zu gefährlich. Ich erzählte ihr, dass ich ihr entgegen komme und schon machte ich mich auf den Weg, denn ich weiss, dass sie etwas ängstlich ist. Ich schrieb also Christian eine SmS, wo ich ihm mitteilte, dass ich Nina abholen gehe und dann mit ihr ins Büro komme. Als ich gerade so lief, klingelte mein Handy. "Saskia, bist du verrückt, geh nicht in diese Richtung, es ist zu gefährlich.....Ihr wisst aber alle ich habe einen Dickkopf und somit beruhigte ich ihn. ICh meinte, dass ich nicht zum Eingang 26 gehe sondern nur zu der Strasse, ich war also noch gute 800 Meter vom Geschehen entfernt. Sein letzter Satz war dann nur noch, "ok, pass aber auf dich auf...." Ja klar!!! Als ich dann ankam, traf ich auch schon auf Nina und wir machten uns beide auf den Weg zum Büro. Jetzt klingelte wieder mein Handy, es war Sebastián, auch er hatte Sorge um mich und diesmal beruhigte ich auch ihn. Später erfuhr ich dann auch, dass die Polizei kleine Raketen auf die Studenten abschoss. Mensch das Spektakel heute war echt heftig und es gab einige verletzte. Nach Feierabend ging ich dann mit Nina noch ne Runde im Zentrum rumschlendern und dann wieder nach Hause, denn abends geht man hier als "Frau", ja ich hab mich soebend als Frau bezeichnet hehe, nicht alleine Raus. Man sieht echt keine Frau abends, die alleine durch die Strassen läuft, denn selbst die Kolumbianerinnen haben in der Dunkelheit angst. Nun haben wir auch schon wieder Donnerstag und heute bekam ich das 2te Mal einen Anruf von meiner Mama. Ja ich war gerade im Transmilenio, auf den Weg zu meiner Arbeit und da klingelte mein Handy. Deutsche Nummer...wer konnte das sein, ja es sind immer wieder Überraschungen, wenn ich eine Deutsche Nummer auf meinem Display sehe. Sofort erkannte ich die vertraute Stimme meiner Mama und schon tauschten wir uns aus. Leider wollte mein Empfang nicht so und somit hatte sie manchmal Probleme mich zu verstehen. Wir beendeten dann dieses Gespräch und zufrieden setzte ich meinen Arbeitsweg fort. Vor der Uni ging ich dann wieder an den Zeitungsstand, wo ich mir eine Zeitung abholte. Während des Laufens, begann ich diese zu lesen und auch wie in den Deutschen Zeitungen, gibt es ein Foto des Tages. Ihr könnt euch sicher denken, welches ich vorfand, ja eines von der Schlacht zwischen der Polizei gestern und den Studenten, die über 2 Stunden anhielt. Unter dem Bild stand: Dass in bei dieser Unruhe 2 Polizisten verletzt wurden und das der Grund für diese Auseinandersetzung die Militärstützpunkte der "Gringos" ( der Amerikaner, die hier nicht so gemocht werden) war. Also Kolumbien und die Vereinigten Staaten haben ein Abkommen, wo es heisst, dass die Amerikaner hier Milit¨rstützpunkte nutzen. Damit sind die Studenten nicht einig und somit gab es Unruhen. Ja ich weiss auch nicht, wieso hier in der Uni, aber ich habe auch gehöhrt, dass es im Zentrum auch ein paar Unruhen gab.

Samstag, 26. September 2009

DIVERCULTURAS = Harte Woche aber SUPER!!


Vom 21-26.09 haben wir in der Uni ein Event gehabt, wo wir von Montag, eigentlich ja schon von Freitag bis zum 25.09 hart arbeiten mussten. Täglich haben wir ca im Durchschnitt 13 Stunden gearbeitet und das ist auch der Grund gewesen, weshalb man von mir nichts mehr gehört hatte, denn ich war nach so einem langen Tag einfach nur noch kaputt und war froh im Bett gelegen zu haben. Am Montag haben wir die Stände dann auf dem Plaza Ché ( ein großer Platz der Uni) aufgebaut. Das Wochenende davor haben wir die Teile dafür einzeln zusammengehemmert und gestrichen. Wir waren an diesem Monat viele Leute, die mitgeholfen hatten, aber trotzdem hatten wir erst um 22 Uhr Feierabend, nicht alle, denn die Meisten sind schon um 18 Uhr abgehauen, somit waren Christian, Sebastián, Nina, Andrea und ich, die Einzigen, die so lange gearbeitet hatten. Es musste ja alles für Dienstag fertig sein, damit die einzelnen Gruppen an der "Messe" teilnehmen konnten. Wir waren froh, dass wir nach 13 Stunden dann nach Hause konnten, denn am nächsten Tag mussten wir wieder um 8 Uhr antreten. Das Problem, warum wir so lange brauchten, war das Plakat, was ans Zelt oben angebracht werden musste, die Leiter war einfach etwas zu kurz und da ich dann irgendwann wirklich nach Hause wollte, versuchte ich es einmal. Ich stieg auf die Leiter, die schon für normale Verhältnisse sehr hoch war und versuchte mein Glück. Ich ging bis auf die letzte Stufe, und versuchte mein Gleichgewicht zu halten, zu kurz waren meine Arme. Als Christian, der Gößte von uns, mir zu sah, wie ich mich auf die Leiter stellte, machte er es, nach meinen Abstieg dann genaso ach und sieh an, es konnte dieses dann aufhängen. Wir waren alle zu frieden, als wir dann nach Hause durften. Ihr wisst ja, dass ich 1 Stunde Fahrweg habe und mein Glück war, dass Sebastián in meiner Nähe wohnt und somit nahmen wir zusammen den Transmilenio. Die Rückfahrt war so, dass ich kurz auf Sebastiáns Schulter eingenickt war, denn so kaputt war ich schon lang nicht mehr. Als er dann aussteigen musste, wurde ich wach und nun musste ich nur noch 1 Station aushalten, um dann ein Taxi zu nehmen. Am nächste Morgen wurde ich mit Halsschmerzen und schnupfen wach, ja das war die Kälte des vorrigen Abends. Naja wie dem auch sei, musste ich mich fertig machen, denn es war schon kurz nach 6 und um 7 musste ich los zur Arbeit. Heute ging es dann los......Wir teilten die Studentengruppen in ihre Plätze ein, jeder bekam ein T-Shirt von uns, ein Armband, was zu trinken und ein belegtes Brot. Den ganzen Tag waren wir damit beschäftigt, Fotos zu
(Leire, Nina, Sebastián und ich)
machen, Flyer zu verteilen, die Studenten auf ihre Stände zu platzieren, denn täglich präsentierten
( Studenten die ihre Projekte präsentierten) verschiedene Gruppen ihre Projekte, wir hatten Platz für 20 Gruppen, somit waren täglich 40 unterschiedliche Projekte vor Ort. Die ersten 20 kamen von 9-12 und dann die 2 Schicht von 15-18 Uhr. In der Mittagspause teilten wir ( uns Mitarbeiter) in 2 Gruppen auf, die eine ging zum Essen und die anderen ordneten die Stände und hängten die neuen T-Shirts auf, die eine Beschreibung der jeweiligen Gruppen auf der Brust hatten. Ja das war eine Idee, die ich sehr toll fand, denn immer nur Plakate ist doch auf dauer auch langweilig. Um 18 Uhr räumten wir dann alles zusammen und um 19 Uhr war eine Präsentation, einer Gruppe, die ihr Projekt vortrug. Daran mussten wir auch alle teilnehmen und anschließend kehrten wir alle zum Platz zurück, wo gerade ein Aufstand stattfand. Der Platz war wieder voll mit lauter maskierten Jugendlichen, die protestierten. Anschließend sprühten sie dann unser Zelt voll. Wir standen nur da und schlugen die Hände über den Kopf. Machen konnte niemand was, denn es waren zu viele, somit blieb uns nichts anderes übrig, als zu warten, bis sie abzischten. Zum Schluss schmissen sie noch eine Bombe und nach dem Knall waren sie dann auch schon verschwunden. Jetzt begutachteten wir das Zelt und ja wir mussten dass vor Donnerstag Mittag, sauber bekommen, denn da wurde es abgebaut und wir haben uns das nur geliehen. Nina, die sowas nicht kannte, war voller Panik, gerade als die Bombe knallte wurde sie etwas zappelig und zuckte zusammen und rannte. Ja da sie neben mir stand, war es reflex, dass ich mit zusammen zuckte, obwohl ich sone Aufstände mittlerweile kannte. Naja nun konnten wir auch nichts mehr machen und somit fuhren wir jeder nach Hause. Am Mittwoch mussten wir schon wieder um 8 Uhr antreten, um die selben Sachen durchzuführen, wie am Dienstag. Ja mir ging es nicht so toll, der Schnupfen und Husten machten mich etwas fertig und somit sah ich auch nicht so fröhlich aus. Andrea merkte, dass es mir nicht gut ginge und fragte mich, ob ich nicht nach Hause will. "Nein" antwortete ich, denn ich wusste, dass sie mich brauchten. Jede Hand war nützlich und somit blieb ich. Nach 18 Uhr, als wir die Stände aufräumten und alles klar Schiff machten, gingen wir zu einem kleineren Platz, wo eine Bühne aufgestellt wurde und Musik gespielt wurde. Hier tanzten wir ein wenig, tranken jeder ein Bier und warteten auf Andrea, die im Büro noch etwas zu tun hatte. Ich musste ihr ja noch einen Zettel überreichen, den mir Christian in die Hand drückte, denn er hatte um 19 Uhr noch ein Date, wodurch er dann nicht mehr bei uns war. Andrea kam gegen 20. 30 Uhr dann zum kleinen Platz, ich drückte ihr den Zettel in die Hand und anschließend sagte sie mir, dass wir am
(Juan Carlos)
Donnerstag schon um 7 Uhr anfangen sollten. Ja toll dachte ich mir, so richtig
einverstanden war ich nicht, warum wird das nicht früher gesagt?? Ich meinte mit verzerrter Stimme : "ok, sag es mir nächstes Mal aber bitte etwas früher, sonst wär ich jetzt
(Christian und Sebastián, meine Lieblinge ;o))
( Unsere Gruppe die hart arbeitete)
schon zu Hause und würde im Bett liegen". Anschließend gingen wir dann alle auch wieder. Am Donnerstag war also der härteste Tag. Um 5 Uhr stand ich auf, ging duschen, futterte eine Schüssel Cornflakes und nahm heute einmal den normalen Bus. Um 6 Uhr stieg ich in meinen Bus und fuhr los. Ich war eigentlich garnicht so müde, wie ich dachte......Der Bus fuhr einfach zu schnell, denn schon um 6.30 Uhr war ich an der Uni. Klar war noch keiner da und somit suchte ich mir etwas zu tun. Das Zelt musste aufgemacht werden, ich rollte die Plastikvorhänge hoch und als ich damit fertig war, war es schon 7 Uhr, aber irgendwie tauchte noch keiner auf. Um 7.30 Uhr kam dann endlich Sebastián, wir tranken einen Cafe und warteten bis der Rest auftauchte. Sogar Nina kam erst um 8 Uhr, was ich echt nicht gedacht hätte, denn sie ja nun ersteinmal neu hier, da würde ich gerade pünktlich sein und auch eine Deutsche, die hier von den Kolumbianern ja für besonders Pünktlich gehalten werden. Ja also um kurz nach 8 Uhr waren wir dann endlich zu 5 und nun konnten wir auch etwas machen. Sebastián, Juan Carlos und ich liefen zum Büro, wo wir einige Materialien abholen mussten und der Rest wartete im Zelt auf uns. Heute war der letzte Tag, wo das Zelt stand und die Gruppen ihre Projekte präsentieren konnten. Wir hatten heute nur eine Gruppe am Morgen, denn Nachmittags wurde das Zelt abgebaut und bis dahin mussten wir auch die Stände abbauen und Ordnung schaffen. Der Tag heute hat mir gut gefallen, obowhl wir so früh anfingen. Diesmal war nämlich auch eine Bühne auf dem großen Platz aufgebaut und dort wurde Aerobic veranstaltet. Leire ( Studentin, die bei uns Mitarbeitet) und ich, machten voll aktiv mit. Anschließend führten noch Studentengruppen Vorführungen auf, wie Bauchtanz, Indianertänze und und und, heute war es echt Multikulti und superschön. Ja gegen 12 Uhr fingen wir dann an, die Stände abzubauen und die Teile in einen Transporter zu räumen. Da der Transporter schließlich nur noch Platz für 5 Leute hatte, gingen Christian, Leire, Juan Carlos, Oscar und ich mit, um die Teile in einen Lagerraum zu räumen. Ja nach dieser Aktion waren wir dann ersteinmal völlig alle und legten uns auf eine Wiese um kurz zu entspannen. Dannach gingen wir wieder zum Platz, wo die anderen auf uns warteten. Nun hatten wir um 18 Uhr Feierabend und haben uns alle auf die Wiese, neben dem Platz gesetzt und Bier getrunken. Die Bühne stand noch und es wurde noch Musik gespielt, also ab gings, tanzen........Der Abend klingte schön aus, wir haben viel getanzt und somit war ich dann erst um 23.30 Uhr zu Hause. Das war nicht so schlimm, denn am Freitag mussten wir erst um 11 Uhr auf der Arbeit sein. Ich konnte aber nicht lange schlafen, um 7 Uhr wurde ich schon wach. Es war auch besser so, denn um 8Uhr kam die Hausfrau und somit war ich dann schon geduscht. Ja was stand heute auf dem Plan? Heute hat eine Gruppe ein Konzert (Metal) veranstaltet und wir sollten für die Sicherheit sorgen. Das Konzert ging von 14 - 19 Uhr und ich wurde mit Herbert dafür eingeteilt, am Eingang die Leute zu kontrollieren. Man war das Interessant, was die so in den Taschen hatten. Der Alkohol wurde von uns aussortiert und auch Messer und jeglicher anderer Krahm, der zu Verletzungen führen konnte. Lustig fand ich es, als Herbert einen Jungen kotrollierte und dann aus der Tasche Kondome zog, man da musste ich echt lachen. Sonst verlief alles ganz gut. Pause hatten wir nicht, aber ja nun gut.
(So erschöpft die beiden :o)) Normalerweise sagt mir Metal auch nicht zu, aber die Stimmung im Auditorio war einfach toll. Es sah lustig aus, wie die sitzenden Zuschauer alle im Takt ihre Köpfe schüttelten und irgendwann machte ich aus Spaß einfach mit. :o) Ja ich bin noch immer etwas durchgedreht, aber ohne sowas ist das Leben ja auch nur halb so schön :P........Als dann das Konzert vorbei war und wir uns um nichts mehr kümmern mussten, gingen wir noch alle tanzen. Wir waren alle eigentlich sehr kaputt, aber die Woche sollte einen tollen Abschied haben. Wir tanzten von 9 Uhr- 00 Uhr durch und dannach gingen wir nach Hause. Ich muss sagen, die Woche hat eigentlich trotz der Anstrengung( über 50 Stunden Woche) sehr viel Spaß gemacht und ich habe wieder einige neue nette Leute ( Studenten) kennengelernt, die einfach richtig cool drauf sind. Was hab ich von dieser Woche noch??? Tierischen Muskeltkater, in allen Teilen des Körpers hehehe...

Montag, 21. September 2009

Achtung Läuse :S

Ja mein Sonntag: Nichts mit faulenzen, ausruhen etc....nein denn heute bin ich wieder mit Angelika und Theresa in die Kirche gegangen, davor rief ich aber noch für einen Moment bei meinem Papi an. Ja einen Moment?? Ok, war etwas länger, waren so 25 Minuten die wir uns unterhielten und gerade als er Fußball schaute. Er erzählte mir, dass Hertha 2:0 zurück liegt und ich meinte darauf nur, dass das ja kein Wunder ist :o)...Trotz des Spieles unterhielt er sich ausgiebig mit mir, was mich sehr beeindruckte, denn ich kenne es noch von zu Hause, wenn irgendjemand was von ihn wollte und er gerade im Fernseher vertieft war, dass er einfach nicht zuhörte, aber diesmal schenkte er mir die volle Aufmerksamkeit. Aufjedenfall gingen wir nach meinen Gespräch mit meinem Papi los in die Kirche und anschließend ins Mädchenhaus. Wir spielten den ganzen Nachmittag wieder mit ihnen Spiele und irgendwann viel mir dann auf, dass 2 Mädels sich die ganze Zeit am Kopf krazten. Ohje.....ich wusste nun was die Glocke schlug, aber um mich zu vergewissern fragte ich nach. Die Antwort war, ja die Mädels haben Läuse. JA toll wieso sagt man das denn nicht vorher?? Dann hätte ich Abstand gehalten...Ihr wisst ja wie das so ist, meist braucht man nur davon reden und dann fängt der Kopf an zu jucken.......Gegen 17 Uhr beschloss ich dann zu gehen, aber bevor ich direkt nach Hause fuhr, machte ich nochmal einen Zwischenstopp in der Drogerie. Jetzt fragte ich mit knallroten Kopf, ob sie Läusemittel haben, denn sicher war sicher und ich weiß, was das für ein Mist ist, wenn man sie dann erst hat bzw. wenn sie schlüpfen. Sie zeigte mir ein Mittel, mir war es relativ egal wie es hieß etc., hauptsache es hilft. Ich fragte nach dem Preis und ja, billig war es nicht, aber ich war fest entschlossen, mir dieses zu kaufen. Als ich dann zu Hause ankam, hielt ich gleich den Kopf unter die Dusche und klatschte dannach dieses Mittel rauf. Nun 10 Minuten einwirken........tadaaaa und abwaschen. Da meine Haare sich aber jetzt echt komisch anfühlten, nahm ich mein letzten Tropfen Haarwaschmittel "Wash and go" und massierte dieses nocheinmal schön ein ehe ich es dann auswusch. Nun ließ ich sie etwas antrocknen und dann nahm ich mir den kleinen Nissenkamm, den wohl jeder von euch kennt und weiß wie schwer das ist, damit durch gewelltem Haar zu gelangen, und kämmte strähne für strähne durch mein Haar. JA es war echt ätzend, lacht ruhig, kann ich echt nachvollziehen, ich selber musste etwas lachen, es bleibt hier auch nichts aus :D

Freitag und Samstag war volles Programm. Ich sollte am Freitag um 10 Uhr auf der Arbeit sein, denn es mussten 50 Plakate in der Uni angeklebt werden und das sollte ich mit Nina ( neue Freiwillige) machen, damit sie einwenig mehr die Uni kennenlernt. Nina konnten wir, weder ich noch Andrea, an dem Abend davor nicht erreichen, denn eigentlich hieß es ja, dass wir erst wieder am Montag kommen sollten. Somit bekam ich von Andrea den Auftrag, Nina am Freitag Vormittag noch anzurufen. Ich hatte kein Guthaben und somit ging ich dann ersteinmal in die Uni. Es war nun kurz vor halb 10 und somit nahm ich mir als Erstes den Telefonhörer in die Hand und wählte Ninas Nummer. Sie nahm nicht ab....hmmm...Somit sollte ich dann alleine die Plakate kleben gehen. Ich gab aber nicht auf, um kurz vor 10 startete ich dann nocheinmal einen Versuch und tatsächlich, diesmal nahm sie das Telefonat entgegen. Sie war gerade aus der Dusche gekommen und somit nahm sie vorher nicht ab. Ich erzählte ihr nun, dass wir heute um 10 auf der Arbeit sein sollten und da es schon kurz vor 10 war, meinte ich es ist nicht schlimm, wenn sie etwas später kommt und ich werde auf sie warten. Somit hatte ich jetzt noch etwas Zeit, um die Evente in Facebook hochzuladen. Nina trödelte dann gegen halb elf ein und ich flitzte noch schnell hoch ins Büro zu Andrea, wo ich die 50 Plakate abholte und dann starteten wir auch schon los. Da das Unigelände nicht gerade klein ist, benötigten wir knappe 2 Stunden, den Schlüssel fürs Büro habe ich mir von Christian geben lassen, da ich wusste, wenn wir fertig sind mit dem Plakate kleben, sind die anderen in der Mittagspause und wir würden vor verschlossener Tür stehen. Als wie ich richtig vermutete, waren die anderen alle in der Pause, als wir zurückkamen. Nun habe ich die restlichen Evente noch in Facebook geladen und gegen 14 Uhr kamen dann ein paar Freiwillige Studenten, diee mit uns anfingen, die Stände aufzubauen. Jetzt wurde der Hammer und Nagel in die Hand genommen und los gings. Wir hatten immer 4 Holzplatten ( etwas länglich) und ein Quadrat, was der Deckel wurde. So hatten wir später Quaderförmige "Beine". Davon haben wir 60 Stück gemacht und gegen 19 Uhr waren wir damit fertig. Nun beschlossen wir, alle, für heute ersteinmal Schluss zu machen und morgen den Rest zu ende zu bringen. Ja das hieß nun am Samstag um 9 Uhr auf der Arbeit wieder anzutreten, das Beste war aber, dass mir erst um 19 Uhr Abends, da wo ich nach Hause ging, bescheid gesagt wurde.


Sofort ging es los......wir klebten nun die Ecken der Holzbeine (Kisten) und anschließend wurden diese gestrichen, schwarz und weiß. Alles fabrizierten wir vor dem Büro, auf dem Parkplatz und die Sonne machte auch keinen halt, denn nach 4 Stunden, hatten ich einen Sonnenbrand auf meinen Rücken. Ich war nicht die Einzige, alle waren etwas "ROT" hehe. Nina machte gegen 13 Uhr einen Abgang und ich begab mich dann ins Büro, denn ich musste noch einige Evente in Facebook verkünden. Während ich die Evente eingetragen hatte, beschäftigten sich die anderen (Studenten) weiter damit, die Kästen zu streichen. Es gab einen kleinen Snack, Empanadas, das sind gefüllte Teigtaschen und ein Trinkpäckchen. Ich war am Samstag bis um halb 10 mit Andrea, Christian und noch einen anderen Studenten im Büro. Warum bis halb 10?? Die T-Shirts für die Studenten und uns, wurden noch bedruckt und ich half mit, diese dann anschließend zu Bügeln und zusammen zu legen. Ja es waren insgesamt 280 T-Shirts. Beim Falten half dann auch Andrea mit, denn das machten wir beide alleine, im Büro, auf dem Boden, nachdem ich sie gebügelt vom Gebäude, wo sie bedruckt wurden, in unser gebüde trug. Ich muss euch sagen, nachdem Tag war ich echt geschafft, meine Augen waren sehr rot, vor Müdigkeit und ich war froh, dass Andrea mich bis nach Hause fuhr.

Dienstag, 15. September 2009

Das Spiel

Am Sonntag ging ich mit Angelika, Theresa und Daniel in die Kirche. Um 7 Uhr stand ich an einem Sonntag auf, ja hier wird nicht bis um 10 oder 11 geschlafen, denn ich sollte um 9 Uhr bei Angelika sein, ich war zum Fruehstueck eingeladen. Es gab wieder ein Fruehstueck, was mir gefiel und wo ich reinhaute :D, denn normalerweise esse ich nicht wirklich was zum Fruehstueck. Diesmal gab es soviel, dass ich noch nicht einmal meinen Frischgepressten O-Saft mehr schaffte, somit ging ich ersteinmal eine Runde mit Funny raus und trank diesen dann anschliessend aus. In der Zeit wo ich mit Funny meine Runde drehte, machte Angelika und Theresa sich fertig, denn dannach gingen wir in die Kirche. Ja ich war lang nicht mehr in der Kirche gewesen und es gefiel mir wieder genauso sehr wie am ersten Tag. Mit Daniel trafen wir uns in der Kirche, denn er wohnt im Jungenhaus, wo er sein Jahr verbringt. Nach der Predigt lernte ich dann den Hauskreis von Theresa und Daniel kennen, wo sie mittlerweile einmal woechentlich hingehen. Die Jungs und Maedels waren mir gleich auf anhieb symphatisch und wir machten uns auch gleich alle auf den Weg zum Park, denn da wollten wir heute Fussball spielen. Ja ich und Fussball, wer haette das gedacht:D. Die Jungs fuhren zu einem anderen Platz, denn sie hatten heute ein Spiel. Somit waren wir 10 Maedels und eine die uns Anweisungen gab, was wir zu tun hatten. Als erstes erwaermten wir uns, das sah so aus: Kurze Sprints, mal mit beine anheben (waehrend des rennens) ihr wisst ja wie sich Fussballspieler aufwaermen. Ja jetzt rannten hier 10 Maedels rum, die maennlichen Sport machten, war aber sehr amuesant. Nachdem wir aufgewaermt waren, machten wir kleine PSielchen. Wir wurden in Gruppen aufgeteielt, genaugenommen 5 :5 und die Gruppe die es zuerst schafft, den Ball 5 mal innerhalb ihrer Gruppe sich zu zuspielen und das insgesamt 6 mal ( also das eine Zahl von 30 rauskommt) hat gewonnen. Die Verlierergruppe, in der ich war :) musste als Straffe 15 Liegestuetzen machen. Ja hartes Training fuer Maedels. Gerade ich, die ja so schon nicht so sportlich ist :o) Ja ich hab mich mit den Liegestuetzen abgequaelt, aber Strafe muss sein hehehe. Nach dieser Session wurde uns dann gesagt, dass wir gegen die Maedchengruppe spielen, die am anderen Ende des Parkes war. Nagut.....Wir liefen nun zu ihnen und fragten, ob sie bereit waeren. Ja und schon ging es los. Am Rand sassen noch einige Jungs, die das Spektakel anschauen wollten. So wir wurden nun aufgeteilt, denn die andere Maedchengruppe hatten nicht soviele Spielerinnen wie wir. Somit wurden 2 ausgesucht, die sich ihre Spieler waehlen und ich haette gedacht, da ich neu bin, dass ich die Letzte waere die gewaehlt werden wuerde, aber ganz so war es nicht, ich war die 3. Nun wurden uns die Positionen zugeteilt und ich wurde erst als "Stuermer" eingesetzt. Ich glaube die Position war nichts fuer mich, ich bin zwar gerannt und was weiss ich aber nee irgendwie war das nicht so mein Ding. Nach der Halbzeit wurde ich dann als Abwehrspieler eingesetzt. Ich stand neben dem Tor und nun hatte ich auch oefters mal den Ball, es war so, dass die gegnerischen Spielerinnen angst vor mir bekamen, denn sobald ich den Ball vor mir hatte, schoss ich mit vollem Einsatz einfach in Richtung anderes Tor und da kam es dann mancheinmal vor, dass der Ball eine Spielerin traf, somit hatte ich nach mehreren Schuessen immer freise Ziel, denn sie gingen mir so allmaehlich aus dem Weg :o). Der entscheidene Punkt ist, dass meine Mannschaft 3:2 gewonnen hatte. Supeeeeerrrr :D War ein tolles Teamspiel und ich wurde gefragt, ob ich nicht lust habe, jeden Sonntag zu spielen, denn sie haben bald ein Turnier und brauchen noch Leute. Klar wieso nicht, was macht man sonst an einem Sonntag. Ja ich werd ein Fussballstar wenn ich zurueck bin :P Man munkelt sich so einiges zusammen hehehe nein nein Spass aber etwas Sport tut schon gut......
Mittlerweile fuehle ich mich SAUWOHL und ich denke das merken auch die Maenner,ich habe anscheinend eine andere Austrahlung, denn nun werde ich sehr oft angemacht, was manchmal auch echt nervig sein kann. Aber ihr wisst, ich lass mich davon nicht aus der Ruhe bringen, einfach weiterlaufen und tun als wenn man nichts hoert :D

Freitag, 11. September 2009

Bericht der letzten Tage

Meine Deutschklassen sind schon seid 2 Wochen im vollen Gange und zurzeit ist es so, dass die Schüler erst 20 Minuten nach Unterrichtsbeginn, vollständig sind. Ja man sagt den Kolumbianern nach, dass Pünktlichkeit nicht ihre Stärke ist, so ist es auch :o).....In diesem Semester habe ich nicht soviel, die Zahl hält sich zwischen 9-12, denn die anderen, die den 1. Kurs von mir besucht hatten, haben einfach wegen dem Studium und meiner Unterrichtszeiten, keine Zeit bzw. die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Ich habe einige Mails bekommen, dass sie wenigstens die Materialien haben möchten, um dann zu versuchen, etwas selber zu lernen. In der Woche hat mich ein Schüler schon zum Cafe eingeladen, fand ich echt aufmerksam. Dieser Schüler heißt Manuel, er ist Kolumbianer und hat die Deutsche Staatsangehörigkeit, ja warum?? Weil sein Opa Deutscher war, er selber hat mit der Sprache oder der Kultur der Deutschen nichts am Hut. Somit stellte er mir einige Fragen zu Deutschlabd und dann kam eine Frage, auf die ich dicke Backen machen musste, also: "Was bedeutet Deutscher zu sein??" Ja, ich musste ihn leider diese Frage ersteinmal unbeantwortet lassen, denn um darauf eine Antwort zu finden, braucht man denke ich viel Zeit zum Nachdenken. Später erklärte er mir, warum er das wissen möchte, der Grund sei, dass er die Deutsche Staatsangehörigkeit hat. Ich konnte nur einen kurzen Satz darauf sagen und ich denke der sagt mehr aus, wie man denkt. Ich meinte: "Maunel, du bist hier geboren, hier aufgewachsen, du musst selbst entscheiden, wie du dich fühlst, aber ich denke du bist kein Deutscher, du bist Kolumbianer,wichtig ist aber das, was du im Herzen trägst." Ja damit habe ich es dann fast auch beendet. Ich meinte nur noch: " Wenn ich zurück nach Deutschland gehe, wird Kolumbien auch ein Teil von meinem Herzen sein, ich habe zwar nicht die Staatsangehörigkeit von hier, aber immerhin habe ich dann ein Jahr hier gelebt und dieses Land lieben gelernt. Das war dann auch schon alles und anschließend machte ich mich wieder auf den Weg zum Büro, wo meine Arbeit auf mich wartete. Am Donnerstag kamen 2 meiner Schüler mit Deutschlandtrikots, ja heute spielte Deutschland, das wusste ich noch nicht einmal hehe, sollte ich mich jetzt schämen?? Nein warum, ich hab immer wieder die Ausrede, dass ich kein Fernseh habe. :o) Das Lustigste daran war aber auch, dass heute auch Kolumbien spielte, aber die 2 Jungs wollten lieber Deutschlandtrikots tragen, irgendwie musste ich etwas darüber schmunzeln, das könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Ja was gibt es sonst noch zu berichten? Im Büro ist momentan auch sehr viel zu tun, denn vom 21-26 September, findet bei uns in der Uni die Semana Universitaria statt. Ja also was ist das? Ich arbeite ja in dem Projekt mit, was sich darum kümmert, die Gruppen, der Studenten, zu unterstützen, nicht nur finanziell. Was sind das für Gruppen? Es gibt Gruppen von verschiedenen Eigenschaften, manche sind Tanzgruppen, andere Filmgruppen, andere Bastelgruppen und und und also alles dabei. Diese Gruppen machen vom 21-26 September eine Art Fest auf der Uni. Jede Gruppe die lust hat mitzuwirken, hat das anrecht, einen Stand zu bekommen, wo sie dann selber sich präsentieren und etwas zeigen (sei es ein Theaterstück). Wir sind nun im Büro dabei, alles zu klären, welche Gruppe wo den Stand hat, an welchem Tag und die Uhrzeit, wie die T-Shirts aussehen sollen, die die Gruppen tragen werden und und und, ja echt etwas stressig und da am Montag die neue Freiwillige kommt "Nina" und Andrea momentan mit der Arbeit auch vom Kopf bis Fuss vollsteckt, hat sie mich gebeten, die nächste Woche mich um Nina etwas zu kümmern und mit ihr zusammen zu arbeiten. Ja klar wird gemacht ...... Am Donnerstag, zum Abschied der Woche bzw. meiner Woche, denn ich arbeite an der Uni ja nur von Montag bis Donnerstag, sind wir abends wieder mal alle Basketball spielen gegangen und wie ihr euch denken könnt, war ich die Einizge, die, ach was weiß ich wieviele Male, den Ball auf die Nase oder auf den Kopf bekam. "TOLLPATSCH SASSI" heheheheh....Das Spiel was wir spielten dauerte schon eine Stunde und wir taten uns mit 4 Studenten zusammen, die auch gerade auf dem Platz waren. ICh glaub ich war wieder mal die Niete hahah aber Spaß gemacht hat es trotzalledem. Da ich dann erst gegen 20.30 Uhr an meiner Station mit dem Transmilenio ankam und die Zeit mir noch nichts Gutes gebracht hatte, nahm ich mir ein Taxi, bis nach Hause. Ich war auch nun sehr müde, ja war nicht Leistungssport, aber trotzdem schafft das einen. Heute ist nun Freitag und ich wollte mir meine Fingernägel schneiden. Ich weiß nicht ob es ein Fehler war, dieses gleich nach dem Aufstehen zu tun oder sonst was, aufjedenfall hab ich mir volle Kanne mit der Schere in den Finger gerammt, sodass es anfing zu bluten, aber meine Nägel sind nun ab :o) Ja das kann mal wieder nur der Sassi zustoßen hehehe. Aber ein Indianer kennt kein Schmerz!!! Somit habe ich mir ein Bärchenpflaster, ja lacht nicht, das habe ich von meiner Mama mitbekommen :o), um meinen Finger geklebt, sieht echt toll aus, man bin ich TOLL!!! hihihi

Sonntag, 6. September 2009

Das hat die Welt noch nicht gesehen!! :P

Am Samstag habe ich mir zum Mittag ersteinmal eine Suppe gekocht. Ja ich hatte mal wieder richtig lust auf eine gute Suppe. Suppe habe ich zwar noch nie zuvor allein gekocht aber heute wollte ich es mal angehen. Ich konnte Kartoffeln, Paprika, Hühnchenbrust und Zwiebeln finden. Also schnitt ich das alles klein und gab es in das kochende Wasser. Jetzt kamen noch Gewürze zu, wovon ich leider nicht viel fand, somit nur Salz und etwas Paprikagewürz und dazu gab ich noch ne kleine Tüte Ketchup. Nachdem alles dann gut durchgekocht war, nahm ich mir einen Löffel zur Hand und kostete......mhhhh....ja nun bekam ich wieder sehnsucht nach Deutschland, nach der Küche meiner Mutter, denn es schmeckte wie die Soße von den Paprikaschoten die meine Mutter immer machte.....Ja nun hatte ich ein klitzekleines bisschen Heimatsgefühl :D......Gegen 15 Uhr rief mich dann Julia an, die ja eigentlich heute zu mir kommen wollte, sie sagte mir, dass sie noch etwas Zeit brauche, denn sie würden ersteinmal Hamburger grillen und dannach könnte sie dann. Im Hintergrund rief nun ihr Gastbruder: "Frag sie doch, ob sie auch kommen will!" Ja es dauerte nicht lang, da stand ich dann schon am Bus. Das Busfahren mit den normalen Bussen fällt mir nun nicht mehr allzu schwer. Da ich wusste wo ich aussteigen musste, verlief alles ganz glatt und am Bus wurde ich ja dann von Julia abgeholt. Nun liefen wir ersteinmal zu der nächsten Bank, denn sie brauchte Geld. Uns kamen 2 fliegende Händler entgegen und da sie gleich merkten wir sind Ausländer, fingen sie an uns zu belästigen. Julia verschwand schnell in die Bank, so stand ich noch da und versuchte einfach nicht darauf zu reagieren, was sie sagten und jetzt kam der Fehler: Julia rief mich zu sich in die Bank, aber natürlich mit meinem Namen. Ich sag euch, als wir dann von der Bank wieder rauskamen und in die Richtung ihrer Unterkunft liefen, wurde mein Name immer wieder gerufen......Ja ein paar Schritte schneller und los waren wir sie....Bei ihr angekommen, war das Haus voll, ihr Gastbruder hatte den Tag davor seinen Geburtstag gefeiert und heute wurde weiter getrunken. Ja......als ich gegen kurz nach 3 da ankam, waren die Meisten schon ziemlich fertig mit ihrem Leben. Was ich etwas merkwürdig fand, war dass die Mutter von ihm auch anwesend war. Und das schärfste kommt nun noch......Ja Kolumbien, damit werden immer Drogen verbunden, langsam kann ich auch verstehen warum, nicht nur wegen der Geschichte mit Pablo Escobar und den anderen Drogenmafiosies, sondern auch weil hier einfach mal so vor den Eltern gekifft wird. Da ist mir alles aus dem Gesicht gefallen, ich sah es als eine Sache der Respektlosigkeit, aber nun ja hier tickt das alles anders. Jetzt wollt ihr wissen ob ich nicht auch mal gezogen habe, ne??!! Aber ich kann euch beruhigen, ich lehnte ab ;o).........Ich weiß, was das für Auswirkungen haben kann und demnach, Finger weg!!.......Als ich dann meinen Hamburger gegessen habe, den die Mutter machte, musste ich auch schon wieder weg. Meine Gastmutter hatte ja heute Geburtstag gehabt und sie feierte bei ihrer Mutter und ich sollte auch später vorbeikommen. Das Geschenk stellte ich ihr morgens schon auf den Küchentisch, einen Gutschein für ein Buch und einen Strauß Blumen, sie freute sich darüber und hatte mich sogar einmal gedrückt und sich bei mir bedankt. Nun ja, ich kam gegen 18 Uhr dann in dem Haus meiner Gastoma an. Es waren schon viele Menschen dort versammelt, alle saßen im Wohnzimmer, nun wurde ich ersteinmal vorgestellt...Das ist Saskia, meine deutsche Tochter.......Ja war schon nett, das ich vor allen vorgestellt wurde....anschließend spielte ich dann die Bedienung, ich verteilte Häppchen und half in der Küche aus. Gegen 19 Uhr kam dann eine "Band" die Musik von der Küste spielte. Es waren schöne Lieder und etwas erinnerte mich die Musikrichtung an die Indianer, die immer am Kudamm stehen und dort etwas vorspielen. Langsam fingen alle an zu tanzen und nun kam auch Paulina auf mich zu. "Saskia du hast noch garnicht getanzt", jetzt nahm sie meine Hände, nun gut nun muss ich aus meiner Verklemmtheit etwas rauskommen und so locker wie die Kolumbianer drauf sein. Ab gings, einbisschen hier Po schwingen einbissche da wackeln, klappte doch :D ...... Um 20 Uhr musste ich dann aber auch weg, denn ich war mit Yuleinis noch verabredet. Als wir uns dann trafen, entschlossen wir, zu mir zu gehen, denn ich war ja eh allein und Paulina schlief heut bei ihrer Mutter. Als wir bei mir ankamen, kochte ich nocheinmal meine Suppe auf, denn wir hatten einbisschen hunger. Das was mich sehr freute, war, dass mich Yuleinis gelobt hat und sofort das Rezept wollte. Na mensch kann man mal sehen, aus wenig viel gemacht hahaha......Anschließend kochte ich noch Milchreis...Ja Milchreis, das was ich nie so wirklich mochte, aber nun hatte ich lust darauf. Leider ist der mir nicht so gut gelungen der Reis war noch etwas hart und hätte ich das weiter kochen lassen, wäre der ganze Topf verbrannt, also daran muss ich nochmal üben :D........Vom Geschmack her, war er schon sehr lecker aber nun ja, kann ja nicht alles immer gelingen .......Gegen 00 Uhr wurden wir müde und Yuleinis schlief dann auch bei mir. Ich übergab ihr mein Bett und legte mich auf eine Matte, eingekuschelt in meinem Schlafsack, auf den Fußboden. Am nächsten Morgen bereitete ich ihr dann Frühstück zu, ich aß nichts, denn ich hatte kein hunger, noch nicht......das würde später aufjedenfall noch kommen :D anschließend begleitete ich Yuleinis zum Transmilenio und kehrte wieder ins Haus zurück um mich dann an meinen Bericht zu machen. Vor mir steht eine Schüssel mit etwas Milchreis, wovon ich aber nun nichts mehr essen kann, ist zu viel, vielleicht morgen früh nochmal.......

Donnerstag, 3. September 2009

Schlechte und gute Nachrichten!!

So womit fang ich an???? Also....ja ich denke mit der schlechten Nachricht: Also heute bekam ich von Guardaparques eine Mail, dass die Plätze im Nationalpark Amacayacu und Islas del Rosario voll sind. Nun bleibt mir nichts anderes übrig als zu hoffen......Abwarten, das lernt man hier in Kolumbien......Jetzt reicht es, machen wir dieses nicht so ausführlich, also zu meiner guten Nachricht muss ich sagen, das hätt ich nicht mehr für möglich gehalten. Hört es euch an: Ich war gerade dabei, auf der Arbeit, E-Mails an die Studenten zu schreiben, plötzlich klingelte mein Handy, als ich raufschaute, erkannte ich gleich, dass es eine deutsche Nummer war, wer es war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, als ich dann aber abhob, dröhnte die Stimme meines Cousins durch den Höhrer. Ja....was will er mir jetzt sagen??? 3 Mal dürft ihr raten. Ich fragte ihn ersteinmal wie es ihm geht und als er mir mit sehr gut antwortete, wusste ich was die Glocke schlug :D Er hat den Flug zu mir gebucht.....Das freut mich echt riesig, zum Einen bleibt er einen ganzen Monat und zum Anderen ist es der Monat in dem ich Geburtstag habe. Wie toll das doch ist wenigstens :P einen aus der Familie an meinem Geburtstag bei mir zu haben. Wir werden schon einen tollen Monat zusammen verbringen. Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt hehehe, könnt ihr euch sicherlich vorstellen.
Ja was gibt es sonst noch so??? Also heute fingen meine Deutschklassen wieder an. Als erstes stellte ich mich den neunen Studenten vor und dann musste sich jeder Einzelne vor der Klasse auf deutsch vorstellen, anschließend machten wir ein paar Wiederholungsaufgaben und dann haben wir einen Text gelesen, der mit einfachen Vokabeln ausgestattet war. Irgendwann saß ein Schüler vor mir, hielt sich seine Hand gegen die Wange und dann fragte ich, ob er Zahnschmerzen habe, als er mir mit ja antwortete, konnte ich sofort mitfühlen und ja, ich hatte meine Zahnschmerztabletten bei und gab ihn auch eine. Nun verschwand er schnell auf der Toilette, um diese einzunehmen. Am Schluss des Unterrichts fragte er mich, was das für eine Tablette war, wie sie heißt und ich antwortete ihm. Aus Deutschland......Die ist sehr gut, danke....fügte er hinzu. Dann zeigte er mir auch seinen Zahn, ein Weißheitszahn, der ihm heute gezogen wurde und deswegen hatte er schmerzen. Man war der groß :D jaaaaa naja die Klasse war leider nicht sehr voll, es waren nur 14 Studenten anwesend, vielleicht werden es ja morgen mehr, werden wir sehen .....

Mittwoch, 2. September 2009

Goodbye Franzi

Heute habe ich bis um 12 Uhr gearbeitet und dannach fuhr ich zu Franzi Freund nach Hause, um mit ihnen (Franzi und Er) gemeinsam zum Flughafen zu fahren. Nun fuhr ich von der Uni mit dem Bus bis zur Caracas und von daaus lief ich dann weiter, noch schnell machte ich einen Abstecher in einem Supermarkt um wenigstens Kaugummis für Franzi zu kaufen, davor habe ich noch 3 Packungen gebrannte Mandeln geholt, um ihr wenigstens noch etwas kleines zu geben. Im Supermarkt traf ich dann auf eine Freundin von Franzi, die auch gerade auf den Weg zum Apartment war. Wir liefen also zusammen....Im Apartment angekommen, war Franzi noch in Schlafhose und wir setzten uns alle auf das Bett. Nun wurden noch ein paar Worte gesagt, dann zog sich Franzi um, rief das Taxi und ab ging es zum Flughafen. Nun Camilo (Franzis Freund) und ich begleiteten sie mit dahin. Die Zeit drengte und wir standen im Stau......um 14 Uhr sollte sie am Flughafen sein, daraus wurde es aber erst 14.30 Uhr. Also das hieß: Raus aus dem Taxi, die schweren Koffer gepackt und ab zum Schalter. Auch hier war die Schlange sehr sehr lang und ich Dummkopf, weil ich zu ehrlich war, musste draussen warten. Wieso??? Die Absperrungen zum Schalter waren so voll, dass alle Begleitpersonen vor der Absperrung warten mussten und als ich gefragt wurde, ob wir zusammen reisen, meinte ich nein, ich bin nur zum Abschied mit hier. "Warten sie bitte vorne" .....ja somit stand ich dann bis 16.30 vor der Absperrung, zwischendurch habe ich für mich und Franzi noch einen Donut gekauft, denn wir beide hatten noch nichts gegessen. Ich muss sagen Franzi ist ein Dummkopf, jetzt wolllt ihr wieder wissen wieso...also.....Da das Flugzeug überbucht war, wurde ihr das Angebot gemacht, für einen Tag+Nacht, nach Panama zu fliegen, in einem 5 Sterne Hotel zu übernachten und dazu würde sie noch 150 Euro bekommen. Ich hätte da sofort ja gesagt, aber sie lehnte dieses Angebot ab, denn ihr Onkel holt sie vom Flughafen in Frankfurt ab und hat schon extra das Zugticket gekauft. Naja......So als sie dann mit ihrem Freund um 16.30 Uhr vom Schalter kam, rauchten wir noch eine und dann drückte sie mir und ihm jeweils einen Brief in die Hand, man Franzi, meinte ich, du weißt genau ich mag sowas nicht!!! ( Mögen doch, aber das macht mich immer so sensibel).....Ja da die Zeit sehr knapp war mussten wir auch schon zum Gate, wo wir von ihr Abschied nehmen mussten. Ich drückte sie, dann drückte sie Camilo, Franzi bekam jetzt feuchte Augen....dann umarmte sie nocheinmal mich und nun wurde ich auch weich....."Hau jetzt ab", sagte ich und dann meinte sie nur noch "Sassi wir sehen uns in Berlin" "Jaaa" :D....Ja Franzi war halt die Erste, die ich hier kennengelernt hatte, die Einzige, die in meiner schweren Anfangszeit für mich da war.....Ja ich hab sie lieb gewonnen und deswegen viel der Abschied auch schwer. Als sie dann endlich reinging, drehten Camilo und ich um....Nun zügte ich den Brief aus meiner Tasche und las, er stand gegenüber von mir und fing auch an seinen Brief zu lesen.......Ja nun könnt ihr euch denken, was geschah.....meine Augen wurden wieder nass, aber ich faste mich schnell wieder.........nun gingen wir nach Hause.........Franzi, pass auf dich auf, du bist herzlich Willkommen in Berlin ;o) Bussi

Sonntag, 30. August 2009

Franzi´s Abschiedsfeier

Gestern saß ich den ganzen Tag zu Hause vorm Laptop und wartete bis mich Franzi nun endlich anrief, um mir zu sagen wann ich zu ihr kommen soll. Als es dann schon 17 Uhr war, rief ich bei ihr durch. Wir verblieben nun so, dass ich um 19.15 Uhr von der Transmilenio Haltestelle "Calle 45" von ihrem Freund abgeholt werde. Somit machte ich mich um 18.20 Uhr auf den Weg zum Transmilenio, aber vorher musste ich noch zu einem Bankautomaten, denn Geld hatte ich echt nicht mehr in der Tasche und wenn ich heute mit weggehen wollte, brauchte ich ja etwas. So lief ich ersteinmal ins Centro Comercial Mazurén und suchte mir einen Automaten. Nachdem ich das Geld dann in der Hand hatte, ging ich auch schonwieder zum Transmilenio, um dann zur Calle 45 zu kommen. Die Busse waren diesmal nicht allzuvoll und somit bekam ich leicht einen Sitzplatz. An der Calle 45 angekommen, war es gerade mal 18.55 Uhr und nun rief ich Franzi an, dass ich schon da sei und ob ihr Freund schon los ist. Sie meinte er müsste auch bald am Transmilenio angekommen sein. Ich hatte aber keine Lust hier zwischen den komischen Menschen zu warten und somit entschloss ich mich ihrem Freund "Camilo" schoneinmal entgegen zu laufen. Franzi gab mir ja eine aufschlussreiche Beschreibung, was ihr Freund heute an hat, damit ich ihn garnicht verfehle. Ich wusste so in etwa den Weg, den ich gehen musste, denn ich war schon 2 Mal bei ihm. Nach etlichen Schritten kam er dann auch auf mich zu. "Hola" ...Er sagte mir, dass wir ersteinmal in einen Supermarkt gehen, da er noch Rum und Cola kaufen wollte, was wir vorher bei ihm trinken würden. So zielten wir ersteinmal einen Supermarkt an und kamen letzendlich mit 2 Tüten wieder raus. Als er mit beiden Tüten vor mir stand, meinte ich, dass ich eine Tüte ihn abnehme und als er mehrere Male mich fragte, ob ich sicher sei, drückte er mir eine in die Hand. Nun ging es etwas Bergauf und meine Schritte, mit der schweren Tüte, wurden immer langsamer. Aber geschafft haben wir es dann auch zu ihm nach Hause. Franzi war noch in Schlafkleidung und der Rest der "WG" auch. Ja nun wurden ersteinmal Becher geholt und diese mit Rum und Cola gefüllt. Ich habe insgesamt 2 getrunken, aber die Mischung habe ich mir nicht so stark gemacht. Gegen 21 Uhr kamen dann alle mal so langsam aus dem Knick um sich fertig zu machen, natürlich daurte es seine Zeit, 1 Badezimmer und 3 Mädels und 2 Jungs, die noch nicht fertig waren. jaaaaa als es dann kurz vor 22 Uhr war, wurde ich schon etwas zappelig, denn ich meinte zu Basti und Yuleinis, dass sie um 22 Uhr da sein sollen. Als es dann 22 Uhr war, gingen Franzi und ich schoneinmal vor die Tür, um noch etwas zu quatschen und eine zu rauchen. Nun warteten wir, sitzend auf der Treppe der Tür, auf die anderen, bis sich entlich mal was in Gange setzte. Letzendlich fuhren wir erst um 22.30 Uhr mit dem Taxi zu Disco. Wir waren 7 Personen und somit mussten wir 2 Taxen ordern. ALs wir dann vor der Disco ankamen, sah das Gebäude nicht so toll aus. Aber ja abwarten bis wir drinnen sind. Wir warteten noch auf ein paar andere und als wir dann zu 12 waren, gingen wir hinein. Vom Eingang führten Treppen in einen Raum, der mich eher an die TU Mensa erinnerte. Basti und Yuleinis waren auch noch nicht da, aber sie kamen so gegen 23.15 Uhr, grad wo wir mal so 15 Minuten hier waren. Irgendwann waren wir über 20 Leute, aber die Atmosphäre, von diesem Club, ließ zu wünschen übrig. Wir machten das Beste daraus, denn es war ja Franzi Abschied......Wir tanzten etwas, obwohl die Musik auch nicht so toll war, ich mag ja eigentlich Reaggeton, aber das war eindeutig zu viel. Insgesamt konnte ich 3 Lieder hören, die ich kannte....woooow :D......Nein getrunken habe ich hier nicht mehr viel, ich kaufte mir ein Bier, weil es das günstigste war, aber dennoch teuer. Dieses teilte ich mir mit Franzi, aber umgehauen hatte es mich nicht, es war eher eklig und somit nahm ich wenn dann nur kleine Schlücke. Gegen kurz nach 1 Uhr meinten dann Basti und Yuleinis, dass sie gehen und somit beschloss ich mit ihnen mit den Abflug zu machen, da wir in die selbe Richtung fahrn mussten. Somit haben wir uns das Taxi geteilt. Ja ok ich musste noch gute 10 Minuten alleine weiter fahren aber trotdem günstiger, als wenn ich von der Disco bis nach Hause den ganzen Weg alleine fuhr. Somit war ich dann um kurz vor 2 Uhr zu Hause, müde war ich nun nicht und somit schaute ich nocheinmal in den MSN Messenger denn in Deutschland war es ja nun schon 9 Uhr morgens. Leider war keiner On und somit schaltete ich meinen Laptop wieder aus, ging ins Bad und dann ins Bett.

Samstag, 29. August 2009

2 weitere Seminartage...

Am Donnerstag und am Freitag hatte ich nocheinmal, jeweils von 9-17 Uhr, Seminar und was wir dort gemacht haben, werde ich euch nun berichten. Am Donnerstag haben wir wieder reichliche Videos und Vorträge gehört und gesehen. Die Themen waren: Investigationen und Tiere im Park. Damit war dann der erste Teil dieses Seminartages vorrüber und nach unserer Mittagspause, die wieder von 12- 14 Uhr ging, wurde uns wieder eine Gruppenaufgabe gegeben. Die Frage war, warum wir eine Freiwilligenarbeit in einem Nationalpark absolvieren wollten. Diesmal kam ich auch zum Zuge, denn ich hatte mehrere Gründe, die ich dann auch preisgegeben habe. Ja nun sprang ich wieder über meinen Schatten, der mich meist schüchtern aussehen lässt, aber was habe ich denn zu verlieren, mehr als eine falsche Aussprache, kann auch nicht rauskommen :o)......Nach dieser Übung haben wir dann über Regeln in einem Nationalpark geredet, dass man zum Beispiel, die Bilder, die man macht, nicht veröffentlichen darf, sondern nur zum Eigenbedarf gebrauchen soll. Es waren wieder reichlich Informationen für diesen Tag und Abends viel ich dann wieder müde ins Bett, denn auch vom Zuhören, kann man geschafft werden. Am Freitag wurde dann mit uns ein Teil theoretisch und ein Teil praktisch fabriziert. Das Thema war Sicherheit bzw. Erste Hilfe leisten. Im Großen und Ganzen, war dieses Thema eigentlich interessant, aber zuviel Informationen, die unnötig waren. Später wurde uns dann noch gesagt, was man aufjedenfall in jeden Park mitnehmen sollte, darunter fielen: Taschenlampe, Taschenmesser, Trillerpfeife und noch einiges wie z.B Jod, Oxigen, Verbandsbinde.....halt alles für Verletzungen. Alles in Allem, war das Seminar schon sehr interessant, denn man hat einige Eindrücke gewinnen können, wie es im Park abläuft, was gefährlich ist, an was man sich halten sollte, das es nur Radiofunk gibt und in den Meisten Parks kein Handy funktioniert und wie man sich im Notfall verhalten sollte.....Ja nun werde ich heute noch tanzen gehen, denn Franzi feiert ihre Abschiedsparty, somit werd ich morgen bestimmt wieder etwas zu berichten haben.

Donnerstag, 27. August 2009

Der erste Seminartag

Als ich gestern halt bescheid bekam, dass ich heute schon am Seminar für den Nationalpark teilnehmen sollte, tat ich es auch......Erstmal musste ich gestern einschlafen, dass viel mir nicht so leicht, denn schon auf den Rückweg meiner Arbeit fing es im Transmilenio an. Mir wurde wieder schwindelig und ich ließ mich im vollen Transmilenio, auf den Boden sacken, denn meine Kraft ließ nach. Ich hockte nun an der Tür, ein Soldat, der dieses anscheinend beobachtete, orderte mir sofort einen Platz und meinte "setz dich".....Ja das war schon viel angenehmer und ich konnte etwas ausruhen. Als ich dann zu Hause ankam, war mir noch immer nicht wohl und ich legte mich ins Bett. Jetzt wurde mir auch noch schlecht und somit beschloss ich, die Fenster aufzureißen, damit ich frische Luft bekam. Da es aber hier in der Nacht sehr kalt ist, jetzt lacht nicht, habe ich mir einen Schal zum Schlafen umgewickelt. Ich schloss die Augen und kam mir vor, als ob ich zuviel getrunken hätte, denn die Überlkeit ließ nicht nach. Ich hatte also mit mir zu kämpfen, nicht an mein Befinden zu denken und einfach einzuschlafen. Nach locker 1 Stunde verfiel ich dann auch in diesen Schlaf. Als dann heute Morgen mein Wecker um 6 Uhr klingelte, hüpfte ich unter die Dusche, machte mich fertig und ging gegen halb 8 los zum Transmilenio. Der Weg dahin verlief gut, allerdings als ich dann die Brücke, die zum Transmilenio führte, passierte, wurde mir wieder schummerisch.....ja weiß Gott wieso.......Nun ja im Transmilenio konnte ich glücklicherweise einen Platz ergattern und somit hielt sich mein Befinden mehr oder weniger in Grenzen. Um kurz vor 9 Uhr kam ich dann im Guardaparques Büro an. Schon am Eingang wurden ersteinmal Sicherheirskontrollen durchgeführt und anschließend musste ich am Empfang sagen, wo ich hin möchte und meinen Ausweis vorzeigen. Nun bekam ich einen ausgedruckten Aufkleber, den ich mir auf die Brust kleben musste, darauf war meine Identität aufgedruckt und sogar ein schickes Foto, was am Empfang gemacht wurde. Nun fuhr ich in den 3. Stock und von daaus lief ich eine Treppe weiter hoch, um in den 4. zu gelangen, denn dort gab es keinen Fahrstuhl. Es versammelten sich allmählich die anderen Freiwilligen und als dann endlich Paulina ( die Chefin) kam, wurden wir in einen großes Auditorio geführt. Wir setzen uns ersteinmal alle und anschließend machten wir ein Kennlernspiel. Wir stellten uns im Kreis, jeder hatte einen Partner gegenüber und mussten uns vorstellen, ich denke jeweils 2 Minuten. Das war noch nicht alles, dazu mussten wir singen und uns dann die Hände reichen ........jaaa......Aufjedenfall stand irgendwann eine ältere Frau vor mir und als ich mich anfing vorzustellen, unterbrach sie mich und meinte "Wir können ja auch auf Deutsch reden".....Ja das war mit mir die Einzige Deutsche, die anderen 23 waren Kolumbianer. Anschließend gab es lauter Informationen und Videos zu sehen, welche Institutionen mitwirken. Gegen 12 Uhr hatten wir dann bis 14 Uhr eine Pause und ich ging mit der anderen Deutschen etwas essen. Ich erfuhr, dass sie hier für ein Jahr mit Ärzte ohne Grenzen sei und früher schoneinmal mit ICJA in Südafrika war und dass ihr Jahr im November endet, dannach möchte sie einen Monat im Nationalpark mitarbeiten. Als wir dann um 14 Uhr wieder anfingen, wurde uns etwas über die Probleme mit den Indigenas erzählt und noch 2 Videos von 2 verschiedenen Nationalparks gezeigt und anschließend wurde noch eine Präsentation über 4 Parks gehalten. Diesen Teil fand ich interessanter als den anderen. Gegen kurz vor 17 Uhr wurden wir dann entlassen und morgen geht es dann weiter....Das Seminar ist genau 3 Tage, also 3 Tage im Büro und eigentlich 2 Tage im Nationalpark Chingaza, um einen Park und die Arbeit dort genauer kennenzulernen. Da ich aber wieder Geldknappheit habe, habe ich gesagt, dass ich dieses Wochenende mit den anderen, die jetzt beim Seminar dabei sind, nicht mitkommen kann. Somit werde ich die nächste Gelegenheit, vielleicht im September oder Okober, soweit ich weiß, wird da nocheinmal sowas veranstaltet, nutzen. Denn das ist Bestandteil, um in einem Nationalpark mitzuarbeiten. Aufjedenfall bin ich gespannt, was wir in den nächsten 2 Seminaren noch so erzählt bekommen.

Dienstag, 25. August 2009

Deutschklassen können starten!!

Ich möchte euch hier nur einmal noch schnell das Plaket für meinen Deutschkurs zeigen, weshalb er verschoben wurde.....ja mir gefällt es sehr gut, hoffe euch auch.....

Guardaparques Voluntarios!!!

Nachdem Andrea nun endlich gestern meiner Organisation druck gemacht hat, dass gefälligst jemand mal vorbeikommen sollte, um zu erfahren, wann mein Projekt nun endet, kam dann auch Jorge. Er fragte mich, wieso ich an den Einschreibungen für den Nationalparkmonat nicht teilgenommen habe und dann musste ich ihm ersteinmal erklären, dass ich auf ihn 3 mal gewartet hatte. Eigentlich wusste er das ja, aber nun wollte er die Schuld von sich schieben. Naja wie dem auch sei, ich sollte also morgen ( heute) im Büro der Organisation ( vom Nationalpark) anrufen. Meine Chefin wollte, dass ich diese ersteinmal regel, bevor ich zur Arbeit komme und somit versuchte ich ab 8.30 Uhr am Morgen, jemanden zu erreichen. Leider scheiterte es immer wieder, bis ich gegen 9.30 Uhr jemand am Höhrer hatte. Es war leider nicht die Chefin, nur ein Mitarbeiter und somit war ich noch immer nicht weiter. Er sagte mir, dass ich nocheinmal in 15 Minuten anrufen sollte, weil sie dann kommen würde. Ich wartete aber eine knappe halbe Stunde, denn ich weiss ja das die Kolumbianer etwas unpünktlich sind. Als ich dann wieder den Höhrer in die Hand nahm und die Nummer wählte, ging wieder der nette Mitarbeiter ran und wieder wurde ich vertröstet......Ich rief nun Andrea an und erzählte ihr es, sie meinte, ich solle weiter versuchen und dann einfach, wenn ich die Chefin errreicht habe, zur Arbeit kommen. Ich versuchte noch einige Male aber ich konnt sie einfach nicht erreichen, das letzte Telefonat viel so aus, dass mir gesagt wurde, dass ich es Mittags nocheinmal versuchen sollte. Somit stand mein Entschluss fest, ich machte mich also auf den Weg zur Arbeit. Gegen 14 Uhr rief ich dann wieder an, die Chefin war nochimmer nicht da, ich gab nicht auf, das war auch gut so, denn gegen 15.15 Uhr konnte ich sie dann endlich erreichen. "Buenos tardes", hablas con Saskia, soy una voluntaria de ICYE.......Ja also das Gespräch viel sehr positiv aus :D....warum auch nicht, ich hatte schon viel Pech, muss ja mal gut laufen. Morgen soll ich vorbeikommen, um meine Unterlagen abzugeben und auch gleich an den Seminaren teilnehmen, die morgen bis Freitag anstehen. Ja es freut mich echt, denn nun habe ich doch noch Chancen daran teilzunehmen. Ich werde euch weiter auf den Laufenden halten ;o)

Montag, 24. August 2009

Das Weekend der Deutschen!!!

Ja also wie die Überschrift es schon sagt, war ich am Samstag und am Sonntag so gut wie nur mit Deutschen unterwegs, die neuen Studivz Bekannschaften......Die Tage waren ganz nett, am Samstag habe ich Theresa ( Praktikantin von Angelika) mitgenommen und am Sonntag Yuleinis. Somit waren wir am Sonntag nicht nur unter uns Deutschen :o)......hmmm, was wirklich aufregendes kann ich nicht erzählen, das Einzige was sonst noch sich geändert hat, ist, dass sich meine Deutschklassen vom 25. August auf den 2. September verschoben haben. Der Grund dafür ist, da Christian noch nicht geschafft hat, das Plakat dafür fertig zu stellen. Mit den Materialien bin ich schon fertig, somit warte ich nur noch auf Christian und darauf, dass ich die Studenten informieren kann. Ja, da ich nicht wirklich viel zu erzählen habe, wollte ich mich nur einmal kurz melden. Nicht das ihr denkt ich habe meinen Blog vergessen :D....Am Samstag ist die Abschiedsfeier von Franzi, dannach werde ich bestimmt einiges zu berichten haben :P.......Also habt euch wohl 10000 Küsse nach Deutschland

Donnerstag, 20. August 2009

Die Telefonate

Gestern als ich Feierabend hatte, fragte mich Andrea, ob ich morgen nicht viel früher zur Arbeit kommen könnte. Was heißt viel früher? Ich fragte nach und sie antwortete mir so um 9 Uhr. Nun musste ich grinsen und meinte, dass ist doch nicht viel früher, die eine Stunde. Ja das war jetzt ein Fehler, denn nun hieß es um 8 Uhr und ich habe vorher nicht bedacht, dass ich etwas über eine Stunde bis zur Arbeit brauche. Selbst schuld.......Das hieß also heute für mich, um 5.30 Uhr aufstehen, duschen, Cornflakes reinmampfen und ab gings. Der Transmilenio war noch voller als sonst und ich bekam fast eine Macke, denn die Luft stand einfach so im Bus, ich war immer wieder froh, als wir dann hielten und die Türen aufgingen. Das war aber dann nach 30 Minuten auch geschafft und nun musste ich nur noch über das Unigelände laufen. Dieser Weg war nocheinmal eine gute halbe Stunde und um 5 vor 8 Uhr war ich dann angekommen. Andrea war noch nicht da, somit musste ich draussen warten. Ich setzte mich auf den Steinen, rauchte eine und unterhielt mich etwas mit den Security. Sassiiiii, wir sind in Kolumbien!!! Hier ist kaum jemand pünktlich. Ja um 10 nach 8 Uhr kam dann auch Andrea und nun konnte ich damit anfangen, Telefonnummern von Studenten, die ein Projekt haben, rauszusuchen, um sie dann anschließend anzurufen und zu informieren, dass wir morgen ein Infotreffen haben, für die nächste "Messe", wo sie ihre Projekte präsentieren können. Also als ich dann beim letzten Student war, sollte ich nun anfangen, diese anzurufen. Noch wollte ich nicht, denn Christian und andere Studenten, für die er Poster gestalten sollte, waren im Büro. Ich mag es ja so schon nicht so gerne, vor anderen zu telefonieren und somit schob ich es auf. Es war nun 12 Uhr und Andrea ging zur Mittagspause, nun konnte ich mich in ihr Büro setzen und seelenruhig telefonieren. Das erste Gespräch verlief sehr wackelig, denn ich habe sowas ja noch nie gemacht und gerade wenn es mit der Aussprache noch nicht so richtig klappt. Das darauffolgende lief etwas besser, die dannach auch, aber es gab 2 Ausnahmen. Eine verstand nicht, was ich von ihr wollte, somit legte ich dann irgendwann einfach auf, denn ich wusste auch nicht weiter und berichtete das dann später Sebsatián, damit er sie nocheinmal anrief. Ich muss aber auch ehrlich sagen, das Telefon war sehr leise, doch das ist mein Ernst :D Ein anderer erzählte mir dann, dass er morgen keine Zeit habe und was wir nun machen könnten, da ich da nun auch nicht bescheid wusste, musste ich ihn vertrösten, ich sagte ihm, dass er später nocheinmal angerufen wird, denn ich müsste ersteinmal nachfragen. Insgesamt habe ich 15 Studenten angerufen und der Schweiß lief mir nur über die Stirn :P nein nicht wortwörtlich nehmen hehe. Als dann Sebastián gegen halb 3 von der Pause zurückkam, schob ich die restlichen Angelgenheiten, die noch offen stehenden Telefonate und wiederholte Telefonate, wo ich nicht weiter wusste, auf ihn. Gegen 15 Uhr konnte ich dann gehen und war nun fest entschlossen, meine Mama anzurufen, da sie ja heute Geburtstag hat. Ich wusste ja, dass es nun schon 22 Uhr in Deutschland war und so suchte ich mir ein Fahrrad, welche in der Uni manchmal auffindbar sind und düste los. Das Fahrrad war nicht das Beste, denn der Lenker zog immer nach links rüber und ich kam mir vor, wie bei meiner ersten Fahrrad "FAHRSTUNDE" .............Bis zum Uniausgang habe ich es dann aber noch sicher geschafft, stellte das Rad an einen Baum und eilte schnellen Schritten hinaus um in das Telecafe zu gehen. Draussen sah ich noch, dass Anrufe International, gemacht werden können. Als ich dann hineintrat und dem Herren mitteilte, dass ich nach Deutschland telefonieren möchte, vertröstete er mich und meinte, dass es heute nicht geht, erst morgen wieder. Na toll, ich brauchte doch aber jetzt eins und fragte ihn, wo ich hier in der Nähe noch ein Cafe finden könnte, wo ich ins Ausland anrufen könnte. Er verwies mich ein paar Schritte weiter und somit folgte ich seinen Angaben, doch leider konnte man in diesem Cafe auch keine Internationalen Anrufe führen. Na toll, du Uhr lief immer weiter und nun gab es in dieser Ecke auch kein Telecafe mehr. Jetzt lief ich wieder in die Uni, schnappte mir das nächste freie Fahrrad und fuhr zum anderen Ausgang. Dort angekommen, war es schon kurz vor halb 4. Oh man, ich lief eilig weiter.....Ich sah ein großes Schild mit diesem Zeichen "@", das musste doch ein Internetcafe sein, auf gings. Vielleicht hatte ich ja Glück....Aber das was ich fand, war ganz und garnicht ein Cafe, es war eine Autowerkstatt......boing.....wie konnte man sowas denn so ein Zeichen geben. Mir wurde langsam schon wirklich warm vom schnellen Laufen und ich wusste nun auch nicht mehr weiter, aber aufgeben wollte ich nicht. Ich lief noch ein kleines Stück weiter die Staße entlang und da war dann endlich ein Telecafe. Als ich nun hineintrat, kam ein Mann auf mich zu und hielt mir ein Handy hin. Nein ich wollte kein Handygespräch führen, ich möchte nach Deutschland anrufen. Er lief hinaus und machte eine Handbewegung, dass ich ihm folgen sollte. Ich lief also hinterher. Wir blieben an einem Auto stehen, er tippte einen anderen Mann an, der gerade etwas am Radio rumfummelte und nun fragte er, was ich denn möchte. Häää??? Ich möchte einen Anruf nach Deutschland führen. " Tut mir leid, aber das bieten wir nicht an"......Nun erfuhr ich auch, das der andere Mann, der mich hierher führte, Gehörlos war und nun verstand ich wieso ich dem anderen Mann nocheinmal sagen musste, was ich wollte. Ich war schon echt genervt, jetzt fragte ich diesen Mann aber, ob er wüsste, wo ich Auslandstelefonate führen könnte und er zeigte in die Richtung, von der ich kam. Also gut, so lief ich nocheinmal diese Straße zurück. An der Brücke, über die ich kam, lief ich einfach vorbei und sieh einer an, eine Telecafe Llamadas nacional y internacional. Jipieeeehhh ich habe es. Nun ging ich hinein und sprach die Frau des Geschäftes an. "Ich möchte nach Deutschland anrufen" Sie schickte mich in die Kabiene 1 und sagte mir auch gleich den Minutenpreis. Nächste Schock, hier kostete es das doppelte mehr, als in dem, von wo ich sonst immer anrief, aber da konnte ich nun nicht hin, denn dann hätte ich nocheinmal 1 Stunde gebraucht. Das war mir nun auch egal, dass war meine Mama mir schon Wert ;o)......Es klingelte.....Mein Vater ging ans Telefon: "Hallo, hallo" ? Er konnte mich irgendwie nicht verstehen, ich denke die Frau aus dem Laden, musste mich auch für dumm halten, denn ich fing nun auch an "Hallo, hallo"....zu sagen. Irgendwann war dann die Verbindung so gut, dass wir uns hören konnten. Mama war nicht da, sie war mit Thyson, meiner Schwester und ihrem Freund draussen. Na toll, aber nun ja, es waren ja noch ein paar Familienmitglieder da, mit denen ich mich dann für die Zeit unterhalten konnte. Irgendwann kam dann auch meine Mama und ich gratulierte ihr nocheinmal, habe ja schon eine Mail geschickt gehabt, aber am Telefon ist es noch etwas persönlicher. Wir redeten nicht allzulange, denn ich musste ja aufpassen, da ich nicht soviel Geld bei hatte. So war es insgesamt nur ein 17 minütiges Gespräch, aber besser als nichts und wenigstens hat man mal die anderen Stimmen wieder gehört. Als ich dann wieder zum Transmilenio lief, kam ich zum Entschluss, doch nicht mehr heute etwas zu unternehmen, denn ich musste ja noch Mundspülung kaufen und dann würde nichts mehr für ein Taxi später übrig sein. Also ging ich nach Hause und kurz noch zum Supermarkt, ich schaute mir die Preise an, für die Mundspülung und machte dicke Backen. Das letzte Mal war diese im Angebot, nun aber nicht. Ich schaute durch die Regale, viel Auswahl gab es nicht und irgendwann entdeckte ich ein Paket, Mundspülun, Zahnseide und Zahnbürste, es war fast genauso teuer, wie die Mundspülung von Odol und da ich sowieso nur noch eine Zahnbürste hatte, nahm ich mir dieses Packet. Ich denke ich habe somit schon etwas gespart. Anschließend lief ich dann mit meiner Tüte nach Hause, bratete mir eine Paprikaschote, natürlich geschnitten, dünstete noch ein paar Zwiebeln an und schmierte mir 2 Scheiben Brot. Somit belegte ich das Brot dann mit der Paprika und den Zwiebeln. Nun haben wir es 19 Uhr und jetzt lacht bitte nicht, aber ich werde mich auch bald ins Bett begeben, bin nämlich nun wieder am Punkt der Müdigkeit angekommen....

Dienstag, 18. August 2009

Parque Simon Bolivar

Am Montag war schonwieder ein Feiertag hier in Kolumbien, ja ich kann es gut haben ne??? :D Morgens habe ich mit meinen Liebsten aus Deutschland gechattet und dannach habe ich mich mit Andrea getroffen. Eigentlich wollten wir schon früh in den Park gehen, aber da mit das Chatten wichtiger war, schrieb ich ihr ne Nachricht, ob wir nicht Mittags in den Park gehen können und ja es war kein Problem. Somit verabredeten wir uns um 14 Uhr am Einkaufszentrum Bolivar Nizza, da kam ich also mit dem Bus hin, normalerweise......ich fand leider keinen Bus der dorthin fuhr, ich denke es lag daran, dass es ein Feiertag war und nicht soviele Busse unterwegs waren. Wie dem auch sei, musste ich mir wohl oder übel ein Taxi nehmen, um rechtzeitig da zu sein. Rechtzeitig war nun übertrieben, denn ich war um halb 2 an unserem Treffpunkt. Also hatte ich noch 30 Minuten Zeit, um etwas im Einkaufszentrum rumzubummeln. Ja alleine ist das nicht so spassig und somit tat ich es wirklich nur, um die Zeit rumzubekommen. Gegen kurz vor 2 lief ich dann wieder zum Treffpunkt und setzte mich auf die Treppen, die zur Einkaufspassage, gegenüber vom Einkaufszentrum, führen. hmmmmmm....wie konnte ich die restlichen paar Minuten überbrücken?? Ja na zünd dir mal ne Zigarette an :D Ja so sass ich dann qualmend auf den Stufen und hielt ausschau nach Andreas kleinen Kia. Sie kam um die Ecke gebogen und blieb stehen, damit ich einsteigen konnte. Die Zigarette war noch nicht aufgeraucht und somit schmiss ich sie auf den Boden, tretete sie aus und lief zum Auto. ICh dachte wir würden gleich zum Park fahren, aber nein, wir fuhren ersteinmal zu ihr nach Hause. Im Auto fragte sie mich, ob ich schon Mittag gegessen hatte und ich sagte ja. "Mentiroso", sagte sie, was soviel wie Lügnerin heisst. Jetzt musste ich grinsen, ja oki Mittag habe ich nicht gegessen, aber vor nicht allzulanger Zeit habe ich gefrühstückt, somit war das mein Mittag. Jetzt grinste sie......Als wir bei ihr ankamen, lernte ich ihre Cousine mit ihren Sohn und der Mutter kennen. Erstmal gingen wir nun zu ihr, wo die Mutter von Andrea uns jeden einen Teller Champingonsuppe hinstellte, Saskia komm her und ess, meinte Andrea zu mir. Ok, ich wollte nicht unhöflich sein und somit setzte ich mich an den Tisch und spachtelte die Suppe in mich hinein. Mittlerweile weiss ich ja, dass die Suppe immer die Vorspeise vom Mittagessen ist und somit bekam ich dann auch gleich einen Teller hingestellt mit Reis, Fleisch, Gemüse und einer Kochbanane. Ohje ich war doch schon satt, so ging es weiter, der Löffel gleitete immer langsamer zu meinem Mund und dann als ich den Teller endlich leer hatte, gab es noch Obst, die gewisse Nachspeise. Zum Glück wurde ich nun gefragt, ob ich noch Obst möchte, somit hatte ich die Auswahl nein zu sagen.....Nach diesem Essen fuhren wir dann in den Park. Andrea, Patricia ( Schwester von Andrea), Juan Miguel ( Bruder von Andrea, Andreas Cousine mit dem Kind und der Mutter und natürlcih Zeus, der Hund von Andrea. Die Strassen, die zum Park führten, waren sehr voll und Menschengetümmel war auch verbreitet. Es war nicht leicht einen Parkplatz zu finden, aber wir gaben nicht auf mit der Suche......Es waren nun einige Schritte, die wir jetzt laufen mussten, aber das Wetter war herlich und somit machte das keine Probleme. Als wir in den vollen Park ankamen, suchten wir uns ersteinmal ein Plätzchen, wo wir uns niederliessen. Jetzt wurden auch die Drachen ausgepackt und wir versuchten sie hoch zu bekommen. Der Himmel war schon voller Drachen, mehr als das letzte Mal, wo ich mit Franzi da war. Wieder ein farbenspielender Himmel:D......Nicht weit von uns weg, lag ein Stefford, der an einem Baum festgebunden war, da die Herrchen auch mit ihren Drachen beschäftigt waren. Der Hund war aber so scharf auf Zeus, das er die ganze Zeit versuchte, von dem Baum abzukommen und irgendwann hat er es dann auch geschafft. Er rutschte aus seinem Halsband und schwups stand er neben uns. Zeus war ein Rüde und der Stefford auch, somit war uns nicht wohl zu mute. Als die Besitzer merkten, dass ihr Hund nicht mehr am Baum sass, versuchten sie ihn einzufangen. Ich schaute mir das Spektakel an, denn es amüsierte mich und der Hund wollte nicht so wirklich, umso näher sie ihm kamen, umso schneller wurde er. Zwischendurch kam er dann immer wieder an unseren Platz und als er dann freude wedelnd neben mir stand, entschloss ich mich schnell, ihn zu packen. Somit übergab ich ihn dann den Besitzern. Sie bedankten sich bei mir und wir hatten nun unsere Ruhe. Innerhalb von 2 Stunden haben wir es nicht einmal geschafft, den Drachen hochzubekommen und es wurden auch immer weniger am Himmel, denn der Wind liess echt nach.....Keine Chance......Als es dann halb 6 war, suchten wir uns noch ein Cafe, wo wir noch etwas tranken, dannach brachte mich Andrea nach Hause....

Montag, 17. August 2009

StudiVz

Gestern habe ich mich mit der Alex getroffen, kennengelernt habe ich sie im StudiVz. Das Treffen war nur kurz, wir gingen einen Cafe trinken, sie stellte mich ihren Gastbrüdern vor und dann ging ich nach Hause, denn es war schon spät und sie wollten noch tanzen gehen. Gefragt ob ich mit möchte, haben sie mich, aber der Club ist sehr teuer und nichts für meinen Geldbeutel. Am Sonntag musste ich ausserdem eh früh aufstehen, ja früh nämlich um 7 Uhr. Stellt euch das einmal vor auf einen Sonntag klingelt um 7 Uhr der Wecker :o))...Warum wollt ihr jetzt wissen ne?! Also weil ich um 10 Uhr mit der Yuleinis verabredet war und da heute Sonntag ist, fuhren nur die Transmilenios, die an jeder Station einen Halt machen, somit dauert die Fahrzeit etwas länger. Ich musste also um kurz vor 9 Uhr los, damit ich pünktlich um 10 da sein konnte. Ja ICH war pünktlich, aber sie nicht, auf sie wartete ich dann noch 15 Minuten. Sie rief mich aber an und meinte zu mir, dass sie etwas später kommen würde und ich in der Transmileniostation warten solle, denn wir würden weiter fahren und somit muss ich nicht nocheinmal Geld bezahlen. Also stellte ich mich an die Seite, angelehnt an die Scheibe der Station und wartete......Als sie dann endlich kam, nahmen wir auch schon den Transmilenio wo drauf stand, Portal Sur.......Also wir fuhren bis zum Ende und nun waren wir tief im Süden, die Gegend.....ja sie ließ zu wünschen übrig.......Passiert ist aber nichts, denn wir gingen schnurstraks zum Restaurant von einer Freundin von ihr, wo wir ersteinmal einen Cafe hingestellt bekamen. Später gab es dann noch eine Suppe, Reis,Hühnchen, Kochbanane und Salat......Wir mussten nichts zahlen und als wir dann nach 3 Stunden gingen, bedankte ich mich rechtherzlichst......Die Suppe hat mir echt lecker geschmeckt und auch der Reis und der Salat und ja, einfach alles gut gekocht........Also gegen 14 Uhr machten Yuleinis und ich uns dann auf den Rückweg und sie bedankte sich, dass ich sie begleitet habe. Naja war doch nicht weiter schlimm, ich hab dafür ein warmes Mittagessen im Bauch .....hehe....nein nein.....Verzeihung nicht nur deswegen, wir haben uns ja eh schon eine Weile nicht mehr gesehen und es macht Spaß mit dir unterwegs zu sein. Nun bequatschten wir, während wir im Transmilenio saßen, wann wir uns wieder treffen und wir hielten ersteinmal das nächste Wochenende fest. Nun musste ich mich auch etwas beeilen, denn ich hatte noch eine Verabredung........Wie hieß er??? Ja es war der Basti, der auf mich wartete....Basti ist erst seid Donnerstag hier und ist ein 24 Jähriger Student aus Deutschland, der hier ein 6 Monatiges Praktikum macht. Kennengelernt haben wir uns auch bei StudiVz, dass das so praktisch ist, hätte ich nicht gedacht, denn in Deutschland würde ich mich nicht einfach so mit jemanden treffen.....Gestern schrieb mir Basti eine Nachricht bei Studi und fragte mich, ob ich nicht mal Zeit hätte und dass er erst seid ein paar Tagen hier sei und und und......Daraufhin schrieb ich ihn zurück, ob er nicht Sonntag lust habe, mit mir einen Cafe trinken zu gehen und hinterließ ihn meine Telefonnummer. Ja und heute rief er mich dann an......Wo treffen wir uns??? Er kennt sich ja hier noch nicht so gut aus, also beschlossen wir uns am Unicentro zu treffen, was gleich bei ihm in der Nähe ist. Eingang 1 sagten wir. Ich kenne das Unicentro nicht wirklich, war erst einmal da und somit stand ich eine Stunde vor, meiner Meinung nach, dem Eingang 1. Nach einer Stunde beschloss ich dann mir ein Eis zu holen, dieses zu Essen und dann nach Hause zu gehen. Basti hatte noch kein Handy und somit konnte ich ihn nicht anrufen. Als ich gerade dabei war, mein Eis zu bestellen, klingelte mein Handy.....es war Basti......Saskia, wo bist du denn??? "Ich bin im Unicentro, warum rufst du denn jetzt erst an?" Ja so quatschten wir kurz, ich schilderte ihn, wo ich stehe und dann kam er auch schon. Nun kaufte er sich auch schnell ein Eis und dann setzten wir uns draussen auf eine Bank und unterhielten uns. Anschließend gingen wir noch einen Cafe trinken, zu den er mich einlied.....sehr freundlich.....:D......Als wir dann noch etwas durchs Zentrum liefen fragte er mich, ob ich noch mit zu ihn gehen möchte, ein Bier trinken. Hmmm.....Deutschland würde ich es niemals machen, aber hier, ist man froh einen Deutschen zu treffen, denn die sind einfach zuverlässlicher....Also ok, ich komme noch mit. So saßen wir in seinem Appartment, tranken ein Bier und redeten noch etwas, die Stimmung war super, wir lachten viel und machten Späße, mit ihn komme ich von anhieb an echt gut klar. Nein es lief nichts zwischen uns, falls ihr euch das jetzt fragen solltet, ihr wisst, dass ich nicht so eine bin und nur darauf Wert lege, nette Menschen kennenzulernen. Abends gegen 19 Uhr rief ich mir dann ein Taxi, er, Gentleman, begleitete mich hinunter und wartete, bis mein Taxi ankam.

Samstag, 15. August 2009

Abgegessen: Sie auf Uns, Wir auf Sie

Meine Arbeitswoche, war nicht sehr viel anders, als die anderen, nur dass ich jetzt weiß, wann meine nächsten Deutschklassen anfangen. Es ist der 25. August und bis dahin muss ich noch einige Materialien zusammenstellen. Am Donnerstag nach der Arbeit bin ich mit Andrea, ihrer Schwester und Christian zu einer "Fiesta" gegangen, die von einer Studentengruppe gemacht wurde. Die Studentengruppe zeigte selbstgedrehte Kurzschnitte und dannach wurde die Musik aufgedreht, damit man tanzen kann, aber ich möchte euch erstmal erzählen, wie es denn dort aussah. Dieses Gebäude lag nicht weit vom Zentrum entfernt, Christian warnte mich ja schon vor, dass der Ort nicht so toll sein soll, aber ich wollte mir es selber angucken. Als wir dann vor einem Haus standen, wo Metal gespielt wurde, die Wände mit Graffiti volgeschmiert waren, wusste ich was er meinte. Wir traten nun hinein und die Musik wurde immer lauter, ersteinmal standen Andrea, Patricia und ich in einem Vorraum, nachdem wir die erste Treppe hochstiegen. Christian ging ohne Scharm in den Raum, wo sich die Studenten aufhielten und als er merkte, dass wir nicht folgten, drehte er um und meinte, dass wir kommen sollen. "Saskia" geh du vor......:o) Irgendwoher kenne ich doch diesen Satz :P Naja wie dem auch sei, machte ich nun dichte Schritte hinter Christian und auf anhieb folgten mir dann auch Andrea und Patricia, Patricia zog die ganze Zeit ein Gesicht, weil es ihr anscheinend auch nicht zusagte. Ja, also wie ging es weiter, wir suchten uns einen Platz, Andrea auf einen Stuhl, Paricia erwirschte einen Hocker und Christian und ich, nahmen den kalten Holzdielen Boden. -Nachdem sich mehre Leute versammelten, wurden auch die Clips gezeigt. Ich weiß nicht was für ein Projekt die in der Uni haben, aber es waren Videos, die etwas merkwürdig waren. Da wurde zum Beispiel ein Clip gezeigt, wo eine lange Wurst an der einen Seite von einer Hand und an der anderen Seite von einer Hand festgehalten wurde und dann wurde sie durch die Hände hin und her geschoben???!!! Ja die Gruppe war etwas spazig aufgesetzt, denke ich......Nach 1, 5 Stunden Clips angucken, war es dann schon 22 Uhr und wir wurden müde, es war kalt und somit wollten wir nach Hause, die Studenten begannen nun mit der Party, es wurde eine Musikrichtung gespielt, die mir eh nicht gefiel, es hörte sich alles so finster an. Da es nun regnete und wir keine Schirm dabei hatten, wurde unsere Schritte, zum Bus, immer schneller, Christians Bus kam zuerst und somit stieg er ein und ließ uns zu dritt zurück. Wir mussten gute 20 Minuten warten, bis endlich mal dann unser Bus passierte und glücklicherweise, waren noch Sitzplätze frei. Wir fuhren also nun zu Andrea und der Bus wurde immer voller, es war später echt schwer, dort den Ausgang anzutreffen, denn der ganze Weg war zugestopft mit Menschen, so hieß es mal wieder so schön, DRÄNGEL.........Wie man es so oft hier machen muss, um vorwärts zu kommen. Als wir dann um 23 Uhr bei Andrea ankamen, zogen wir uns um, putzten unsere Zähne und fielen ins Bett. Andrea, Particia und ich lagen nun in einem großen Bett zusammen, Patricia war die erste die einschlief und dann los schnarchte, das machte es mir nicht gerade einfach, meinen Schlaf zu finden, aber ich war so platt, das ich das dann einfach überhörte und in mich kehrte. Am nächsten Tag um 6 Uhr weckte mich dann Andrea, denn sie wollte um kurz nach 7 Uhr los zur Arbeit. Ich hatte heute frei, aber sie sollte mich mit bis zu einer Transmileniostation nehmen, denn in ihrer Gegend gab es keine. Somit ging ich duschen, bekam dann noch einen Cafe und auf ging es. Wisst ihr wie ätzend das ist, wenn man morgens, mit kleinen Augen, im Stau steht und es nicht vorran geht....ja das ist Kolumbien, wir haben für einen Weg, für den man normalerweise 10 Minuten braucht, eine gute dreiviertel Stunde benötigt. Naja an kamen wir aber dann irgendwann an unser Ziel. Was habe ich heute gemacht??? Ja.....der Tag war lang, sehr lang und meine Augen sind noch immer etwas schwerfällig, sie wollen noch nicht so wirklich aufgehen. Also mich rief Lydia an, die mich fragte, ob ich mit ihr und Theresa nicht heute ins Zentrum möchte, da ich Zeit hatte, willigte ich ein, um ihnen noch einbisschen was zu zeigen, somit ging ich ersteinmal ins Telecafe, führte ein Telefonat mit meinem Papa und dannach bewegte ich mich zu Angelika, um die Mädels abzuholen. Bei Angelika bekam ich noch eine Scheibe Brot mit Puttenbrust und einen Cafe, als ich damit dann fertig war, fuhren wir in das Zentrum. Zuerst führte ich sie in eine Halle, die mitten im Zentrum lag, sie ist 4 Stockwerke hoch und auf jeder Etage gibt es ein Haufen Stände, wo Schmuck, Taschen und T-Shirts angeboten werden. Unser Gang ging also hier los. Als wir dann genug Schmuck gesehen haben, was hier in der Überzahl war, zeigte ich ihnen dann ein Gebäude, wo es nur Klamotten gibt, dieses war auch wieder sehr groß, und die Sachen wiederholten sich auch oft, somit wurde das Gucken immer langweiliger. Nach diesen Gängen bekamen wir hunger, dass ist jetzt das, wozu die Überschrift passt :o)).......Also wir bekamen hunger und suchten uns einen Laden, der relativ sauber aussah, um dort dann zu Speisen. Wir blieben an einem stehen, wo sich Hühnchen auf ihren Spießen drehten und alles auch relativ sauber aus sah. Gleich bekamen wir die Karte, wie hier so üblich, vor die Nase gehalten. Die Preise waren auch in Ordnung, ja hier essen wir. Wir sagten nun, was wir haben wollten, ja, das Menü mit 1/4 Hühnchen, Pommes, Reis, Salat und ein Getränk. Also das wählten Theresa und ich aus, denn Lydia hatte keine Lust auf Hühnchen und wollte nur Pommes. Als er uns dann fragte, ob wir es mitnehmen oder hier essen vollen, sagten wir ihn, dass wir hier essen und dann meinte er, dass wir bitte in den 2ten Stock gehen sollen und da wird uns dann das Essen gebracht. Wir stiegen die Treppen hinauf, nahmen uns einen Fensterplatz und warteten......warteten.......warteten......Nun kam die Bedienung......"Was wollt ihr essen? " "Wir haben unten schon bestellt" ..."Nein ihr müsst nochmal bestellen"...Jap was wollten wir denn nochmal?? Wie hieß nochmal dieses Menü??? Uns viel es nicht mehr ein und somit bestellte Lydia ihre Pommes und wir verlangten nocheinmal die Karte. Als sie dann mit der Karte kam und wir unseren Wunsch äußerten, sagte sie uns, dass es das heute nicht gibt....Häää, das verstanden wir nun nicht, denn unten wurde uns davon nichts gesagt. Es war das günstigste Menü, was sich gut anhörte, jetzt schlug sie uns andere Menüs vor, wo ich aber immer wieder ablehnte, denn die kosteten das doppelte mehr. Ich blieb stur und wollte erklärt haben, wieso es das andere Menü nicht gab.....Das Problem war das 1/4 Hühnchen, was ich nicht so wirklich akzeptieren wollte, denn man musste doch nur 1/2 Hühnchen durchschneiden, dazu scheinen sie keine Lust zu haben....Also nach guten 5 Minuten hin und her überlegen, wurden Theresa und ich dann doch fündig, wir bestellten nun ein Menü für uns beide, denn hier gab es ein ganzes Hühnchen dazu, Pommes und etwas zu trinken. Kurz darauf bekam Lydia ihre Pommes, mit einem kleinen Päckchen Ketchup. Der Teller war nicht wirklich gut gefüllt, man konnte echt die Pommes abzählen es waren so um die 10 und echt eine verarsche. Nun kamen auch unsere Getränke, Lydia bestellte eine Flasche Colombiana, ich und Theresa Postobon Manzana, wobei das Problem war, dass Theresa Postobon Manzana bekam und ich Postobon Manzana light....Nein ich wollte kein Light.....Somit rief ich die Bedienung an meinem Tisch und forderte sie auf, mir bitte einen Postobon Manzana zu bringen. So lief sie los.......und kam wieder...." Wir haben kein Postobon Manzana "normal", nur light".....Hmm ok, das gab es also nicht mehr, jetzt musste ich mich schnell umentscheiden......"Colombiana", sagte ich dann. Nun verschwand sie wieder und die Zeit diesmal, bis sie wiederkam, dauerte etwas länger. Nun kam sie mit einer Flasche, wo ich schon von weitem erkannte, dass das nicht Colombiana ist. Sie stelle mir eine Flasche Postobon "Traube" hin. Na sag mal, das kann doch nicht angehen.......Nun machte ich wieder meinen Mund auf....."Nein ich wollte das nicht, ich wollte Colombiana", an ihren Gesichtsausdruck, merkte man, dass es sie nun anstinkte, wieder runter zu laufen und mir ein anderes Getränk zu bringen, aber entschuldigung mal, wenn ich die Auswahl habe mir was zu bestellen, was ich möchte, sie das nicht auf die Reihe bekommt, ist es nicht meine Schuld. Sie brachte dann auch schon das Hühnchen für mich und Theresa auch mit nur ein paar Pommes. Das Hühnchen war ausreichend, sogar Lydia hat dann davon noch mitgegessen, da sie durch ihre Pommes nicht satt wurde. So nun war das Essen da, Lydia hatte ihre Pommes schon aufgegessen und ich hatte noch immer nichts zu trinken, nach dem letzten Vermerk, dass ich das haben möchte, was ich wollte, vergingen schon 15 Minuten und wir begannen auch schon mit dem Essen. Nun war sie wieder "Oben" und überreichte gerade anderen Gästen, ihr essen. Nein sie hätte nicht zu mir gucken sollen, denn ich war nun auch schon sehr angepisst, dass ich ihr einen nicht so netten Blick zu warf. Es hat aber geholfen, denn nun bekam ich auch endlich mein Colombiana. Für ein ganzes Hühnchen und gerade mal 10 Pommes, hatten wir nur eine Tüte Ketchup bekommen, es reichte gerade mal für noch nicht einmal alle Pommes, somit riefen wir wieder die Bedienung. Sie kam und dann fragte ich sie, ob wir nicht noch etwas mehr Ketchup bekommen könnten und schon lief sie los. Nun brachte sie uns nocheinmal 3 Tütchen, ja Tütchen ist schon ein besser Ausdruck dafür. Mensch fand ich das nett und kurz bevor sie uns den rücken wieder zu drehte, sagte ich ihr noch, wie freundlich das ist. Ja ich war sauer........Man merkte echt, das zwischen uns und ihr keine Ebene zu finden ist, eins war klar, sie war nicht sehr Fähig, diesen Job zu machen. Als wir dann aufgegessen hatten, ging Lydia auf die Toilette, na klar musste ich auch, aber ich wollte ersteinmal wissen, wie die Toilette denn ist und sie meinte ich sollte es vergessen, da rauf zu gehen. Ich musste aber so dringend nach meiner Flasche Colombiana :P , dass ich die Bedienung ansprach, sie solle doch bitte die Toilette sauber machen. Es daurte sehr sehr lange bist sie fertig war, aber ich musste so dringend, dass ich schon diese benutzte, als sie gerade mal das Klopapier vom Boden beseitigt hatte. Ich fragte sie nochmal mit einer aufgesetzten Freundlichkeit, ob ich schnell auf das Klo darf und sie grinste auch mit einen aufgesetzten Lächeln und meinte "Ja".....Schwups da war ich dann auch schon drauf, mensch war das eine Erleichterung.......Ich kam wieder zurück zum Tisch und da wir noch 2 Hühnerteile auf den Teller zu liegen hatten, ging ich wieder zu der Bedienung und bat sie um eine Tüte, um die restlichen Teile mitzunehmen, die überreichte sie mir aber nicht sehr freundlich, es war fast ein hinschmeisen, aber ja wir würden ja eh gleich diesen Laden verlassen. Als wir dann draussen waren, regten wir uns noch einbisschen weiter auf und dann gingen wir nach Hause. Der Transmilenio war so voll, das man kaum noch Luft zum Atmen hatte, jeder war ruhig, nur wir, wir "Deutschen" unterhielten uns und somit dann den ganzen Transmilenio. Ja wir mussten lachen, denn in Deutschland waren es meist die Türken, die immer so laut waren und was uns ja nicht so gefiel und hier sind wir es :S hehehehee ja so ist das........Als ich dann zu Hause ankam, kam dann auch Paulina mit vielen Arbeitskollegen, "Saskia" wir machen heute eine Party, du bist auch eingeladen"....Ich hatte eigentlich keine Lust, denn ich war müde, aber da ich ja einen besseren Draht bekommen will, setzte ich mich schön mit auf die Couch und unterhielt mich. Es war toll, denn ich lernte nun Freundinnen und gleichzeitig Arbeitskollegen von Paulina kennen und 2 Taubstumme, wo ich dann versuchte ein paar Wörter mit der Zeichensprache, zu sagen. Zum Beispiel als sie reinkamen, wie begrüßt man? Das fragte ich Paulina, um die Beiden dann zu begrüßen und noch andere Kleinigkeiten. Das Haus war voll, es waren 15 Leute hier und es gab Tortilla. Heute durfte ich dann auch mal in der Küche rauchen, denn das taten alle und sogar Paulina rauchte ein paar Zigaretten. Alkohol gab es auch zu genüge, wovon ich mich fernhielt und keiner konnte das verstehen, ich wurde oft gefragt, ob ich nich doch etwas trinken möchte. Ich blieb bei meinem "Nein, danke" Es ging um 8 Uhr los und gegen 00Uhr waren die Meisten schon angetrunken, ich kümmerte mich nun um den Abwasch, denn die Küche war voller Geschirr und diese Unordnung konnte ich nicht akzeptieren, zu Hause wenn mal Geburtstag ist, räumte ich mit meinen Eltern zusammen auf, hier machte ich es alleine, obwohl ich es nicht musste, aber ich mag es mehr wenn etwas Platz zum atmen ist. Als ich dann abgewaschen, abgetrocknet und weggeräumt hatte, setzte ich mich noch bis 2 Uhr nachts zu den paar anderen, die noch hier waren und fügte mich wieder im Gespräch mit ein. Meine Müdigkeit machte sich aber immer mehr erkennbar und somt beschloss ich dann gegen 2Uhr ins Bett zu gehen. Unten wurde noch laut im Wohnzimmer gequatscht, gelacht und was weiß ich...Davon bekam ich dann nichts mehr mit, denn ich war so platt!!!!!

Montag, 10. August 2009

Videos von San Gil ;o)


video


Das andere Video, wie ich eine Ameise esse, folgt demnaechst, da ich momentan Probleme habe dieses raufzuladen......heute Abend versuche ich es nocheinmal...Ich habe es nun versucht aber es will nicht klappen, vermute das dieses Video einfach zu groß ist, um es hochladen zu können, entschuldigt mich bitte...... müsst also warten, bis ich in Deutschland bin............

Weekendtrip nach Choachi

Eine Stunde von Bogotá entfernt liegt das kleine Dörfchen "Choach", zu dem wir am Freitag um 11 Uhr aufbrachen. Naja mit 15 Minuten verspaetung denn ich musste auf Angelika und die anderen Beiden Mädels warten, die zu spät kamen. Als wir dann beisammen waren, stiegen wir in den Transmilenio und fuhren bis zum Terminal von woaus wir dann einen kleinen Bus nach Choachi nahmen. Dadurch das Bogotá umhüllt von Bergen ist und Choachi auch mitten in den Bergen liegt, war die Fahrt alles andere als super. Durch die ganzen Kurven, die wir fahren mussten und das Auf und Ab, wurde mir etwas schlecht und ich war froh als wir dann endlich in Choachi ankamen, denn noch eine halbe Stunde hätte ich wohl nicht ausgehalten, ohne dass etwas rausgekommen wäre :o)..... Naja nur liefen wir dann auch schon zum Dorfplatz, wo uns Angelikas Bekannte "Ruth" abholen wollte. Als wir dann durch das niedliche Dorf zum Platz liefen, gingen natürlich alle Augen auf uns, "Ausländer".....Einfach nicht beachten und dann geht es auch.....Nun standen wir auf dem Platz und Angelika nahm ihr Handy in die Hand um Ruth anzurufen und ihr zu sagen, dass wir angekommen sind. Nach 10 Minuten traf sie dann auch mit ihrem Sohn ein und wir sollten ihr zum Auto folgen.













Das Auto war ein alter fahrbaren Untersatz, aber ich muss sagen, die Sitzen waren sehr bequem, schön gefedert und jaaa..... Platz war auch genugend, so sass Angelika mit Ruth und dem Sohn vorne, da es eine durchgezogene Sitzbank war und wir 3 Mädels setzten uns hinten hinein. Nun ging es gleich los zu den Thermalbädern, oh misst dachte ich mir, denn ich war darauf jetzt noch garnicht eingestellt und meine Beine hatte ich auch noch nicht enthaart :P....Naja oki mal sehen was sich machen lässt. Das Dorf ist ja für seine Thermalbäder bekannt und somit wollten wir als Tourist, das sowieso einmal machen. Als wir auf einem grossen Parkplatz dann ankamen und aus dem Auto stiegen, packten wir ersteinmal unsere Klamotten etwas um, denn wir brauchten ja unser Schwimmzeug. Nun stellten wir uns an die Kasse und jeder kaufte sich ein Ticket, 20 000 Pesos, das fand ich schon ziemlich teuer, aber ich musste ja mit rein, was sollte ich denn draussen alleine, zumal sie den ganzen restlichen Tag dort verbringen wollten. Als wir dann in das riesen Gelände eintraten, fing nun ersteinmal die Suche nach Umkleidekabienen an. Wir wurden fündig und somit schnappte sich jeder eine und zog sich um, ich nutzte die Gelegenheit noch um meine Beine etwas zu enthaaren, ja viel waren ja nicht drann, aber ein paar sah man schon und ich habe ja sowieso meine Macken damit.
Nun wussten wir nicht wohin mit unseren Taschen, denn die Schränke, die wir hier vorfanden, benötigten ein Schloss und daran haben wir nicht gedacht. Ruth, die hier einige Leute kannte, orderte uns dann den Erste Hilfe Raum, dort konnten wir unsere Taschen reinstellen und die Krankenschwester schloss diesen dann ab. Nun ging es los, wir dackelten alle mit unseren Badekappen, die hier echt jeder aufhatte und am Eingang in die Hand gedrückt bekam, zum Becken. Angelika stich aus allen heraus, denn sie hatte ihre eigene Badekappe und die war Gelb, das war für uns natürlich vom Vorteil, denn so konnten wir sie nicht verlieren :D.....


Die Becken hatten echt eine tolle Temperatur und es gab 3 Whirlpools mit unterschiedlichen Temperaturen, das eine war sogar so heiss, dass ich nach ein paar Minuten dieses wieder verlassen musste, denn angenehm war es nicht mehr.
Die anderen hatten eine schöne Badewannentemperatur, wo man es richitg geniessen konnte und da blieb ich dann auch schon 30 Minuten drinn. Was gab es noch hier?? Also es gab noch eine Saune, die ich nicht betrat, aber das Dampfbad habe ich mit Lydia und Theresa ausprobiert, aber es hat so gestunken, dass man das nicht aushielt. Es roch muffisch .... ja im Ernst...... Wir wussten aber, dass es noch ein anderes Dampfbad zur Auswahl gab, zwar war dieses nur für Gäste, die im Hotel wohnten, aber das störte uns nicht, jeder merkte, dass wir Ausländer waren und somit wäre es gut möglich gewesen, dass wir zu diesem Hotel dazugehörten, denn keiner Trug Bänchen oder sonst ein Erkennungsmerkmal.
Dieses Dampfbad roch schon von weitem gut und somit zögerten wir auch nicht unsere Schritte weiter fortzusetzen. Das nenne ich dann mal Dampfbad, denn hier war es wirklich so warm, das man schwer Luft bekam, aber wir hockten uns 10 Minuten hinein, länger ging es dann nicht, denn man hat sich doch schon nach frische Luft gesehnt :D
Dannach drehten wir noch ein paar Runden im Pool und als dann die Sonne weg war, wurde es

etwas frisch und somit hüpften wir unter die kalten Duschen um uns dann anzuziehen. Dann ging es wieder ab ins Auto und los zur Finka, die nicht direkt im Dorf liegt sondern etwas weiter in den Bergen. Es fing nun auch an zu regnen und somit war es besser, dass wir Richtung Haus fuhren. Wir dachten ja eigentlich, dass wir auf der Finka bleiben und dort schlafen aber als uns Ruth dann nach der heissen Schockolade sagte, dass wir nun ins Dorf gehen, da wir bei einer Freundin von ihr schlafen, waren wir dann richtig informiert. Als wir dann im Dorf ankamen und vor einem Haus standen, das einen schönen Hinterhof hatte, fühlten wir uns gleich wohl. Der Stil der Frau, der dieses Haus gehört, hat echt Stil und alles sehr liebevoll gestaltet. Wir bekamen ein Zimmer, was sie normalerweise vermietet. Es gab ein Ehebett in dem Angelika und Lydia sich eingenisstet hatten, ich nahm die Couch und Theresa eine Matratze.










Nun hatten wir ein niedliches Zimmer mit 2 Bädern, einer Küche und einen Balkon, von dem aus man einen schönen Ausblick hatte. Wir setzten uns nun unten in den Garten auf die überdachte Terrasse und tranken jeder noch ein Getränk und dann gingen wir auch ins Bett, denn der Tag hat heute einen schon sehr geschafft, das war anscheinend zu viel Entspannung im Thermalbad :P......Am nächten Morgen, ja ratet mal wer wieder die Erste war, die wach wurde?? Ja ich !! Also ich ging duschen und dann bereitete ich Cafe zu, durch den Geruch wurden die anderen dann auch wach, vermute ich mal, denn kaum war er fertig, kamen sie aus ihren Betten :D
Sie assen ihre Cornflakes, die sie sich einen Abend vorher noch kauften, ich nicht, ich blieb bei einem Cafe und anschliesend ging Angelika noch in die Bäckerei, um dort noch ein Rüherrei mit Brot zu essen, wir begleiteten sie dorthin und genossen einen frischen Orangensaft.
Nun sind wir also in Choachi!!!!
Nach dem Frühstück in der Bäckerei gingen wir dann wieder zum Haus, denn Ruth wollte uns mit ihrem Sohn abholen, um uns noch etwas rumzuführen.


Habe ich denn schonmal erwähnt, dass Kolumbianer unzuverlässig und unpünktlich sind? Ja das habe ich .......Also aufjedenfall kamen sie um die 2 Stunden später als wie es vereinbart war. In dieser Zeit sassen wir unten auf der Terrase im Garten, quasselten und tranken etwas.














Als dann endlich Ruth mit ihren Sohn eintraf, begaben wir uns zum Auto, auf gings...Zuerst fuhren wir zu einem Kloster, denn Angelika hatte gehöhrt, dass man auf diesen Gelände günstig Campen könnte und nun wollte sie sich mal umhöhren, wieviel das denn Kosten würde, denn sie möchte mit den Kindern dann mal hier her kommen. In der Zeit wo Angelika mit dem Sohn von Ruth und dem Priester redete, beschäftigten wir 3 uns damit, mit dem kleinen Strassenhund zu spielen. Er war frech und putzig zu gleich, kleiner Chaot :D


Es dauerte gute 45 Minuten eh sie wieder zum Auto zurück kamen und somit mussten wir uns ja irgendwie die Zeit vertreiben. Ja dann kommt man auf blöde Gedanken, wie zum Beispiel solche Bilder machen :D
Anschliessend fuhren wir dann zu der Lagune Ubaque, diese lag 30 Minuten von Choachi entfernt. Ein Glück sassen wir im Auto und mussten diesen Weg nicht per Fuss maschieren, denn es ging wie immer Auf und Ab. Als wir an der Lagune dann ankamen, waren alles sehr beeindruckt, mich erinnerte diese eher an den Schäfersee, aber naja, ist halt Natur und das genoss ich :D
Wir entschlossen uns ein Ruderboot auszuleihen, um etwas im See zu rudern. Ruth und ihr Sohn warteten eine halbe Stunde auf uns, denn sie hatten keine Lust. Wir bekamen jeder eine Schwimmweste und als ich dann den Steg betrat, war mir schon etwas mulmig, denn er war nur auf Tonnen gebaut und etliche Holzbretter waren schon durch. Stabil war dieses also nicht.





















Über die Ruder musste ich auch etwas schmunzeln, die erinnerten mich an einen Kochlöffel aus alten Zeiten, nur das diese Ruder halt etwas grösser waren. 2 Ruder bekamen wir, eins nahm ich und eins Lydia, wir beide sassen vorne und als wir dann anfingen zu patteln, kam es mir vor, als wenn wir kein Stück vorwrts kamen, letzendlich haben wir es in 30 Minuten nicht geschafft, auf die andere Seite zu gelangen, wir erreichten nur die Mitte, wenn es die auch mal war :P... Den Rückweg übernahmen dann Angelika und Theresa, das war auch ein Spass den beiden zu zusehen, denn auch diesmal klapptes es nicht so wie gewollt :D



Wir kamen trotzdem wieder am Steg an, wie wir das geschafft haben? Keine Ahnung, aber wir haben es .......


Nach diesen "aufregenden" Erlebnis fuhren wir dann weiter in ein anderes kleines Dorf, was für sein Eis bekannt war, denn hier wurde das Eis am Stiel selbst gemacht und jeder nahm sich eine andere Sorte, ich nahm mein geliebtes Vanille Eis, denn damit kann man ja eigentlich nicht wirklich etwas falsch machen, nachdem wir das aufgeschleckt hatten, entdeckte ich auf der anderen Strassenseite einen Boxer.






Kaum sah ich ihn, musste ich einfach die Strassenseite wechseln und ich fing an, an mein Meiselmännchen zu denken und an das Versprechen, dass meine Mutter mir gab, denn er wird mich mit vom Flughafen abholen, das ist noch nicht alles, denn er wird mit einen Schwimmreifen kommen, ja Mama ich bestehe drauf :P
Dieser Boxer, den ich hier vorfand, war etwas verängstlicht und viel grösser als unser Thysi, ich wagte mich langsam an ihn ran und streichelte ihn über sein Köpfchen, er blieb trotzdem noch etwas skeptisch und somit lies ich ihn dann auch nach ein paar Streicheleinheiten in Ruhe.

Wir waren dann noch etwas Essen und begaben uns dann wieder zurück ins Dorf. Es regnete schonwieder, ach mensch, also konnten wir nun wirklich nicht mehr viel machen, ausser abwarten, bis es aufhörte. Wir spielten ein paar Runden Karten und gegen Abend wurde der Regen dann auch etwas weniger und wir machten zu viert noch einen Bummel durch das Dorf.


Entlang an vielen kleinen Tante Emma Lädchen, was mir aber sehr gefällt. Dort entdeckten wir auch einen kleinen Laden, wo Kücken für unter einen Euro verkauft werden. Ja ehrlich gesagt, kann man sone Läden oft finden. Ein ganzer Haufen in einem Käfig und das gepfiepe :D Als wir dann den Verkäufer fragten ob wir ein Foto machen dürfen, drückte er uns gleich ein Kücken in die Hand und dann ging es ans Posen :P
















So ein weiches, kleines Ding :D putzig hehehe Nachdem wir dann dieses kleine Wesen alle mal in den Händen hatten und jeder ein Foto hatte, überreichte ich dieses wieder an den Verkäufer. Er nahm es entgegen und wir bedankten uns nocheinmal und verliessen dann dieses Geschäft.
Mehr hatten wir nun auch nicht vor und gingen wieder zurück in unsere Unterkunft. Angelika ging dann ins Bett und Lydia, Theresa und ich quatschten noch etliche Stunden, bis es dann auch schon 00 Uhr war und dann hüpften wir auch jeder in unsere Betten. Am Sonntag, ja am Sonntag, bin ich dann um 7.30 Uhr aufgewacht und habe wieder einen Cafe gekocht, leider war dieser diesmal etwas zu stark und ich selber musste ihn langsam trinken, aber ich sass zum Glück dabei hehehe Als dann alle so langsam angezogen waren, gingen wir zum Dorfplatz, um dort etwas zu Frühstücken. Dannach schauten wir uns noch die Dorfkirche von innen an und schlenderten wieder durchs Dorf, bis es dann Mittags war. Wir schoben dann unsere Reste, vom Essen des Vortages in die Mikrowelle und nahmen dieses dann zu uns. Da das Wetter heute wieder nicht so toll war, fuhren wir gegen 15.30 Uhr zurück nach Bogotá. Ich bin dann noch mit zu Angelika gegangen, wo wir ein Cafekränzchen gemacht haben und uns die Bilder anschauten. Gegen 20 Uhr bestellte ich mir dann ein Taxi, um sicher nach Hause zu kommen.
Mein Weekend war also mal wieder sehr schön!!!
:o))

Donnerstag, 6. August 2009

Mein Weekend ist doch gerettet

Also vor ein paar Tagen fragte mich Angeliika, ob ich nicht mit ihr, Lydia und Theresa ( Praktikantin von Angelika, die heute erst ankam und für 8 Monate bleibt), mitkommen möchte für dieses Wochenende in ein kleines Dorf, welche nur 1 Stunde von Bogotá entfernt liegt. Sie kennt jemanden, der dort eine Finka hat und somit müssten wir nur unser Essen und die Fahrt dorthin zahlen, es wären ungefähr 60 000 Pesos, da ich aber wieder momentan sehr knapp bin, meinte ich, dass ich nicht glaube, dass ich mitkommen könne. Als mich gestern meine Gastmutter fragte, was ich dieses Wochenende mache, erzählte ich ihr von dem Vorhaben von Angelika und da meinte sie, dass sie zu ihren Bruder nach Ibague fährt und wenn ich mag, kann ich mitkommen. Kurz darauf meinte sie dann, wieviel Geld ich denn benötige, um mitzugehen und dann erzählte ich es ihr. Heute kam sie dann zu mir und drückte mir 60 000 Pesos in die Hand mit den Worten: "Saskia, ich will doch das du was vom Land kennenlernst und mit mir und meiner Mutter wird es eher langweilig werden, ich wünsche dir viel Spaß!"Nun war ich aber platt, damit hätte ich echt nicht gerechnet und ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, drückte sie und bedankte mich. Ja also nun muss ich echt mal sagen, super wie sich nun das Verhältnis ändert und es freut mich echt.......
Das Einzige, was mich momentan etwas traurig stimmt, ist die Beerdigung meiner Oma morgen, wo ich leider nicht mit bei sein kann. Ich werde mir einen Wecker stellen, damit ich zur selben Zeit, wie meinen Lieben wach bin und etwas beten kann. Meine Gedanken werden in diesem Augenblick bei euch sein, ich möchte euch nocheinmal auf diesen Wege sehr viel Kraft geben und ich weiß das es nocheinmal sehr schwer werden wird...... Ich liebe euch und bin stolz so eine Familie zu haben.....das meine ich ernst!!!!

Montag, 3. August 2009

02.08.2009 Halbzeit










Nun habe ich nur noch 6 Monate vor mir und den Tag habe ich heute zum Halbzeitfestival :P gut ausgefüllt. Es fing an mit einem Besuch im Parque Simon Bolivar. Dorthin machte ich mich auf den Weg mit Franzi. Bevor wir den Park betraten, kauften wir ersteinmal ein paar Süßigkeiten ein, die wir uns anschließend dann hineinstopften. Das Wetter war heute herrlich und der Park war mit vielen Menschen gefüllt. Diese ließen Drachen steigen und der Anblick, der sich am Himmel ergab, war einfach herrlich. Wir lagen auf der Wiese und schauten uns das Farbenprechtige Drachenspiel an. Wie herrlich es doch war, an einem Sonntag, mit viel Sonnenschein, im Park auf der Wiese zu liegen und einfach nur zu genießen. Wir verbrachten einige Stunden damit, uns zu entspannen. Die Entspannung blieb aber nicht ewig, denn es gibt auch Rücksichtslose Kolumbianer, erst lag mir eine Schnur vom Drachen über den ganzen Körper, dann ist ein Drache neben uns abgestürzt und und und. Das Beobachten einiger Menschen machte uns auch freude, so sahen wir einen älteren Mann zu, wie er seine Sportkünste präsentierte. Das Joggen von ihm sah er so aus, als wenn er gleich aus den Schuhen kippt, die Dehnübungen sprachen auch für sich, aber trotzdem bepfeiften wir uns darüber. Nach einigen Stunden war dann auch unser Trinken aufgebraucht und da wir durch die Hitze ziemlich durstig waren, gingen wir, nicht weit vom Park, zum Supermarkt und kauften uns jeder eine Flasche Wasser. Anschließend gingen wir dann noch in ein Cafe, wo wir einen Cappucino Caramelo zu uns nahmen und quasselten. Ja wir hatten lange nicht mehr so ausgiebig geredet und gescherzt, dass es mir richtig gefallen hat, ja es war ein schöner Tag. Abends ging ich dann noch zu Angelika, wir aßen Abendbrot, deutsches Brot mit Käse, ich machte mir eine Tomatenstulle.....:o)) zum Abschluss des Tages spielten wir dann noch ein Brettspiel, Angelika, Tatjana und Lydia( Besuch aus Deutschland) ja und wer darf nicht fehlen, ja natürlich ich :o)....Um 22 Uhr brachten mich dann Angelika, Lydia und der Hund Funny, nach Hause, dieser Abendspaziergang war auch noch mal ein toller Abschluss. Ich bin heute wieder sehr zu frieden aber auch etwas enttäuscht, denn ich habe den ganzen Tag über auf einen Anruf von meiner Mutter gewartet, denn das wollte sie eigentlich heute machen, anscheinend hat sie mich vergessen, aber naja........Mama nun äußer dich doch dazu :P ich warte auf eine Aussage.......Hehe

Samstag, 1. August 2009

Meine Woche

Also nun ist auch wieder der Alltag eingekehrt, am Mittwoch und Donnerstag habe ich mal nicht im Büro gearbeitet, denn es gab eine Infoveranstaltung für die Studenten. Jede Abteilung hatte seinen Infostand und somit saß ich auch mit Sebastian an einem. Der Andrang der Studenten hielt sich in Grenzen, oftmals saßen wir nur rum und saßen die Zeit ab. Wenn aber dann mal Studenten auftauchten, informierten wir sie über unser Projekt, ok ehrlich gesagt hatte Sebastian das Wort und ich verteilte die Flyer. Denn bei ihm flutscht es ja doch besser mit der Sprache denn er lebt ja hier :o). Am Freitag habe ich mich dann mit Franzi auf den Weg zur Deutschen Botschaft gemacht. Wir trafen uns um 10 Uhr am Salitre Plaza, denn da sollte die Botschaft irgendwo sein. Da Franzi schoneinmal dort war, hatte sie einbisschen mehr den Durchblick und ich folgte ihr einfach. Die Botschaft ist nicht wirklich gut zu erkennen, ich hätte gedacht, dass sie irgendwie durch Fahnen zu erkennen ist, aber nein, sie war in einem Gebäude der Zeitung El Tiempo.....Die Botschaft befand sich im 6. Stock und ja so mussten wir ersteinmal durch 2 kleine Sicherheitskontrollen und dann durften wir auch weiterziehen. Die Botschaft war zum Glück nicht voll, vor uns saßen noch 2 andere Deutsche und somit warteten wir nur 1 Stunde :S um endlich ranzukommen. Ich hätte gedacht, dass man in einem Raum kommt, der mit einem Schreibtisch ausgestattet ist und man der Dame gegenüber sitzt, aber fehlschlag, Wir kamen in einem Raum mit einem Tresen, ein Telefon und einer Glasschreibe. Nun war das Gespräch etwas merkwürdig, übers Telefon und durch die Glasscheibe, das wirkte etwas unpersönlich, aber ja Sicherheit.....Ich schilderte ihr, warum ich hier bin.....schnell gab sie mir einen weißen Zettel, ja nur einen, denn sie wusste ja nicht, dass ich Saskia bin und mich auch verschreiben kann. Also auf diesen Zettel sollte ich nur einen Satz schreiben und den dann Unterschreiben. Der Satz sollte beinhalten, wer ich bin und worum es ging. Somit machte ich mich dann an das Schreiben und sieh einer an, ich habe den Namen meiner Oma vergessen....Als ich mir diesen Satz dann durchlas, viel mir das auf. Ja ich hatte nur ein Blatt vor mir und somit knüpfte ich den Namen ans Ende noch mit herran. Das Deutsch meines Schreibens ähnelt nur eher einen Ausländer, aber sie nahm es an und war zufrieden. Jetzt bekam ich noch einen Stempel und eine Unterschrift und schon kam auch die Rechnung. Damit habe ich nicht gerechnet und somit krahmte ich mein letztes Geld aus meiner Tasche und übergab es ihr. Wir waren nun auch fertig und suchten ein Versandbüro. Als wir uns erkundigten, wie teuer dieses Schreiben zu verschicken wäre, machte ich dicke Backen. 10 Euro und es dauerte knapp 3 Wochen. Nein, nun kam mir die Idee, denn Franzi geht ja im Septembier zurück nach Deutschland und dann könnte sie ja dieses Schreiben mitnehmen und von Deutschland aus an meine Eltern senden. Als ich ihr diesen Vorschlag machte, willigte sie an. Nun wollte ich nur noch meine Mami fragen, wie Eilig dieses wäre und nach langem hin und her, gab sie mir ihr "ok". So jetzt hatten wir Zeit, um ins Zentrum zu gehen, denn Franzi wollte schonmal so langsam Mitbringsel einkaufen und da es ihr alleine keinen Spaß macht, begleitete ich sie. Durch das viele Laufen bekam ich dann wieder tierische Fußschmerzen, denn wie ihr wisst, bin ich in San Gil auf irgendetwas getreten. Jeder Schritt wurde schmerzhafter und als ich dann zu Hause war, zog ich meine Socke aus. Die war etwas nass, denn irgendeine Flüssigkeit kam heraus......Als ich Paulina dann nach einer Salbe fragte, meinte sie, dass sie keine habe, aber sie brachte mir eine Schüssel mit warmen Wasser und Salz. Ich sollte meinen Fuß nun darin etwas baden und tat es auch. Nach 15 Minuten kam sie dann wieder in mein Zimmer und "untersuchte" meinen Fuß. Sie drückte soviel rum, dass die Schmerzen größer wurden, aber ich biss meine Zähne zusammen und lies sie machen. "Saskia, irgendetwas hast du dir eingetreten, ich bekomme es nicht raus, es ist zu tief. Geh am Besten zum Arzt." Hmmmmm Arzt??? Nein, danke!!! Ich warte etwas ab. Aber somit konnte ich heute nicht mehr mit meiner Chefin, die anderen Freiwilligen und Freunden, weggehen, denn das Auftreten konnte ich nun ersteinmal vergessen.

Dienstag, 28. Juli 2009

Heute war die kleine Hasselnuss dranne!!!

Ja wie das Schicksal so spielt, sollte es nach den schönen Tagen auch mal einen schlechten geben. Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam, es war gerade mal 20.30 Uhr, ist es geschehen. Ich lief vom Transmilenio nach Hause, die Autopista entlang, nun musste ich um die Ecke biegen, die Straße ist relativ leer und dunkel. Während ich gerade mit einem Freund telefonierte, kam mir ein Mann entgegen, er sah sehr ungepflegt aus. Aufeinmal bleibt er vor mir stehen und fragte mich, wo das Centro Comercial sei, als ich ihn das gerade anfangen wollte zu erklären, soweit kam ich noch nicht einmal, denn er kam schon mit den nächsten Satz. Gib mir dein Handy!!! Und ruckzuck zückte er ein Messer und hielt mir dieses vors Gesicht. Nun wurde mir ganz anders und schnell ohne zu zögern, übergab ich ihn mein Handy. Mein Herz saß wie ein Klumpen in der Hose, die Angst packte mich.....Nun fügte er hinzu, dass ich sofort verschwinden wollte, ich machte einen Schritt und dann schrie er mich an und beleidigte mich. Nein geh zur Autopista!! Ok, gesagt getan, was sollte ich denn auch machen. Mit normalen Gang ging ich dann auf die Autopista zu, denn rennen wollte ich nicht, ich wollte keine Angst zeigen. Als ich an der Autopista ankam und wieder einiges Auto sah, holte ich tief Luft. Umgedreht hatte ich mich bis jetzt noch nicht. Das erste Taxi, was frei war, schnappte ich mir dann und fuhr damit nach Hause. Der Weg war der, wo ich überfallen wurde, aber es war niemand mehr da. Als ich zu Hause ankam, brauchte ich ersteinmal ein paar Minuten um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Ja nun passiert sowas mal, aber gerade hier im Norden, hätte ich sowas nicht gedacht. Nun bin ich Handylos.......naja die Hauptsache ist, das es mir gut geht. Es war ja doch nur ein Handy............War eine neue Erfahrung die ich heute gemacht habe, jetzt werde ich die nächste Zeit ersteinmal mit etwas Angst diesen Weg passieren, aber mir bleibt ja nichts anderes übrig, muss ja irgendwie nach Hause und immer ein Taxi nehmen kann ich ja auch nicht......

Sonntag, 26. Juli 2009

San Gil

Montag der 20.07.2009......Eigentlich wollte ich heute um 5 Uhr aufstehen, denn ich hatte noch einige Sachen zu packen. Leider habe ich aber um eine Stunde verschlafen und somit hatte ich es eilig und hab die restlichen Sachen nur schnell reingestopft, bin duschen gegangen und habe mir ein Taxi geschnappt. Nun los zum Terminal, wo um 8 Uhr der Bus losfuhr. Durch meine Eile und dem Taxi war ich 40 Minuten zu früh. Somit vertrödelte ich mir diese Zeit mit einen Haufen Toilettengängen :o)).....Nun traf auch Sergio ein und schnurstraks gingen wir zu unserem Bus, der schon Fahrbereit war. Die Plätze waren schnell ausgewählt, ich saß am Fenster....Durch meinen wenigen Schlaf den ich hatte, schlief ich auch schnell ein. Ich wurde durch ein gemurmel wach und öffnete meine Augen, es kam mir vor, als hätte ich schon sehr lange geschlafen aber als ich aus dem Fenster schaute entdeckte ich das Einkaufszentrum Santafe, hier stiegen noch Leute hinzu und ja wir waren noch in Bogotá.....Es dauerte auch nicht lange eh wir wieder losfuhren und dann wurde auch schon ein DVD Film eingelegt, Hellboy.....Eigentlich war das nicht so mein Ding und das hat man daran auch gemerkt, weil ich schnell wieder einschlief und erst nach 4 Stunden wieder wach wurde, denn dann machten wir eine Pause. Hungrig war ich nicht und somit kaufte ich mir nur eine Coca Cola und setzte mich in die Sonne. Sergio ging etwas essen und nach einer halben Stunde fuhren wir dann auch weiter. Jetzt wurde nocheinmal eine DVD eingelegt und diesmal lief James Bond. Auch nicht so mein Ding, aber geschlafen habe ich jetzt genug. Der Film war noch nicht einmal zu ende und schon kamen wir am Terminal von San Gil an. Mit Sergio und mir stiegen nur 3 weitere Personen aus, der Rest fuhr weiter nach Bucaramanga. Wir nahmen uns nun ein Taxi, denn das Haus von Sergio liegt etwas ausserhalb von San Gil in einem kleinen Dorf "Curiti". Als wir mit dem Taxi im Dorf ankamen, wirkte alles so ruhig und verschlafen. Hier konnte man echt seine Ruhe haben und den Tag genießen. Von einem zum anderen Ende kann man zu Fuß in 10 Minuten laufen. Als Erstes haben wir unsere Sachen abgelegt und da wir hunger hatten entschlossen wir uns Einkaufen zu gehen. Ja leichter gesagt als getan denn in diesem kleinen Dorf gab es auch nur kleine Läden und niergends fand man alles was man brauchte. Somit liefen wir einen Laden nach dem Anderen ab um unsere Einkaufsliste zu vervollständigen. Schnell und einfach sind Nudeln zu zubereiten und somit fing ich an diese zu kochen, natürlich mit einer Soße. Nachdem wir dann gegessen hatten und abgewaschen hatten, holte Sergio eine Flasche mit einer durchsichtigen Flüssigkeit hervor und fing an, den Boden damit zu besprühen. Ja als ich ihn fragte, was er da macht, meinte er, er mache es wegen den Kakalaken. Dannach bezogen wir jeder unser Bett, ich hatte mein eigenes und einen eigenen Raum. Besser ist es auch :o).....Dannach spielten wir eine Runde Schach und schnell packte uns dann auch die Müdigkeit. Feierabend hieß es dann für heute und wir begaben uns jeder in unser Bett. Am nächsten Morgen war ich dann die Erste, die wach war und ging unter die kalte Dusche. Ja jetzt war ich wach. Nachdem Sergio dann auch soweit war gingen wir zum Fluss. Der Fluss lag 45 Minuten Fußweg vom Haus entfernt, somit liefen wir bis zum Ende von Curiti, dann find ein Sandweg an, an dem vereinzelt Häuser am Rand gebaut waren, es waren mehr ärmliche Verhältnisse, denn es gab kaum noch Steinhäuser sondern eher irgendwie Wände mit Blechen zusammengebaut. Daraufhin folgte dann eine Landstraße die wir entlang liefen. Jetzt waren nur noch Berge, Bäume, kurz gesagt Natur, um uns herrum. Als wir dann am Fluß ankamen, hieß es, dass wir über die Berge laufen müssen, da dort dann schönere Stellen sind. So lief ich mich meinen Flip Flops über die schmalen Berghänge, sie waren grad mal 2 Fußbreiten breit und ich konzentrierte mich eher damit diese beizubehalten anstatt die Aussicht zu genießen. Meine Flip Flops wurden mir noch zum Verhängnis. Kurz vorm Ziel (15 Minuten) bekam ich aufeinmal einen pieckenden dollen schmerz am Fuß und als ich dann auf einem Bein nur noch rumhüpfte und rumjammerte und auf meinen Fuß schaute, saß dort eine dicke fette Ameise. Ich versuchte sie abzuschütteln aber das half nichts und somit musste ich sie mit meiner Hand beseitigen. Boah wie das wehtat, sowas hab ich ja noch nicht erlebt. Sie hat mich schön an der Stelle gebissen, wo die Schlaufe meiner Flip Flops rüberging und somit humpelte ich den restlichen Weg. Als wir dann an der einen Badestelle ankamen hielt ich sofort meinen Fuß ins Wasser. Das tat jetzt gut. So ein Misstvieh.........Natürlich schwillte diese Stelle auch gleich an und sie ist mit einer Blase zu vergleichen. Wir ruhten uns etwas aus, Sergio ging schwimmen, mir war das nichts, erstens zu kalt, zweitens kein Handtuch und drittens war meine Laune etwas gediegen. Nach 3,5 Stunden kamen wir dann wieder am Haus an und ich aß meine Nudeln, die ich vom Vortag noch übrig hatte, auf. Es war jetzt Nachmittags und wir hatten noch einbisschen Zeit um zur Touristeninformation zu gehen. Dort wurden Einige Aktivitäten angeboten und wir entschlossen uns, eine Höhlentour am nächsten Tag zu machen. Dannach gingen wir auch wieder zurück, weil es zu regnen anfing. Gegen Abend bereitete ich einen Salat zu, dazu gab es gebraten Würstchen. Diesmal hat er abgewaschen und ich hockte mich vor den Fernseher und schaute Ice Age. Irgendwann hörte ich dumpfe Aufpralle und fragte: "Cucaracha?" daraufhin bekam ich nur ein lachen zu hören. Jetzt war mir klat, das es eine war. Ich fragte weiter: "groß?" "Mehr oder weniger". Gibt es vorne auch welche? Denn vorne war mein Schlafzimmer, und darauf meinte er: "Casi no hay?" Das heißt soviel wie: Fast keine!!! Boing.....Jetzt meinte ich nur noch, dass er das Zeug für den Boden wieder sprühen solle. Es dauerte wieder nicht lange, bis ich müde wurde und somit verabschiedete ich mich von ihm.











Um 7.30 Uhr begann dann der nächste Tag und ich bereitete Frühstück zu, denn Sergio schlief noch ne Weile, er schlief so lange, bis sein Ei und der Cafe kalt waren, aber das kümmerte mich nun auch nicht weiter. Als er dann auch so langsam fertig war, fuhren wir mit dem Bus nach San Gil. Heute habe ich mir endlich mal Flip Flops zugelegt, aber leider nicht nachgedacht, denn die die ich mir gekauft habe, sind vollkommen aus Plastik und da auch Nickel in Plastik enthalten ist, werde ich daran nicht so wirklich Freude haben. Naja aufjedenfall was ich heute gemacht habe, werde ich euch nun erzählen. Klappe auf: Ameisen!!! Ja was wohl ich habe heute eine Ameise gegessen...Das fing so an: Sergio hat sich eine Tüte mit gerösteten Ameisen gekauft und als er die so gegessen hatte und mich gefragt hat, ob ich probieren möchte, meinte ich einfach "ja, warum nicht mal probieren"....Einfach war es für mich nicht diese in den Mund zu bekommen und dann noch zu kauen, aber ich habe es durchgezogen. Der Geschmack ist wie geröstete Erdnüsse nur einwenig mehr verbrannter......boing....ich hab es aber auch bei einer gelassen. Es gibt davon auch ein Video, wie ich diese esse, wer sich dieses angucken will, bitte eine Mail und dem sende ich es dann.....



Nach dieser Aktion gingen wir dann noch in den Park, der mit reichlichen Blumen bepflanzt war.

Dannach gingen wir auch wieder zurück nach Hause, um uns umzuziehen, denn heute wollten wir ja die Höhlentour machen. Alte Kleidung also.....Ja das hatte ich leider nicht und somit bekam ich eine kurze Hose von Sergio. Auf gings, ich sah aus wie eine aus dem Armenviertel :p Aber egal.....Als wir in der Höhle ankamen, war es sehr dunkel, ja klar ist ja auch ne Höhle :o))....Wir liefen einen schmalen Gang entlang, vor uns war unser Guia, der uns führte und sagte was wir zu machen haben. Es war echt ein Abenteuer, denn die Höhle war vielfältig. Es waren stellen, wo man sich kaum auf den Beinen halten konnte, da es sehr matschig war und andere Stellen wieder so, dass man schwimmen musste. Teilweise mussten wir durch schmale Gänge kriechen und ich kam mir vor wie im Krieg......Als wir dann an einer Stelle ankamen, wo wir unter einen Felsen durchtauchen mussten, war mir etwas komisch, denn wohl war mir nicht bei der Sache. Jetzt musste ich aber dadurch und als wir ersteinmal etwas tauchen geübt haben ging es auch schon los. Luft holen und runter und schwimmen. Hoch kam ich nicht so leicht, denn als ich auftauchen wollte, bin ich mit meinem Helm irgendwo gegen geknallt und kam somit nicht hoch. Ich zählte echt schon meine letzten Minuten und bekam Panik. Ich dachte mir, Saskia, wenn du jetzt nicht hoch kommst, beim nächsten Versuch, ist alles vorbei. Ein Glück klappt es dann und als der Guia merkte, dass mit mir nicht mehr alles in Ordnung war, sagte er: "Wir zählen bis 3 und du tauchst nocheinmal". Ohneeeee nicht schon wieder, aber ok, ich vertraute ihm. Ich tauchte also auf 3 und er schlug mir 3 mal auf meinen Helm, in der Zeit wo ich unter Wasser war. Als ich nun wieder auftauchte, ging es mir besser und wir setzten den Weg fort. Ja irgendwie hat es Spaß gemacht, durch soeine Höhle zu wandern und diese vielen unterschiedlichen Gänge kennenzulernen. Mal klettern, mal rutschen, mal kriechen mal hocken und mal schwimmen. Ausgesehen wie Schweine haben wir dann auch aber das wo ich etwas schiss bekam, war, als wir in einem Raum waren und bis zum Kopf unter Wasser standen, die Decke war nur 10 Zentimeter von uns entfernt, kamen Fledermäuse....Ich meinte zum Guia, dass mir das nicht gefällt und er grinste mich nur an.....dann setzten wir auch den Gang zum Ausgang fort. Das ganze dauerte 2 Stunden und im Großen und Ganzen hat es auch sehr spaß gemacht. Nun liefen wir pitschnass durch das Dorf und als wir zu Hause ankamen, duschten wir uns ersteinmal. Meine Kleidung, die ich anhatte, habe ich dann auch ersteinmal per Hand gewaschen und dannach habe ich Essen gekocht.....Seid heute viel mir auf, dass Sergio mich die ganze Zeit anstarrt und das war nervig. Ich kann sowas überhaupt nicht ab und musste mich echt zusammenreißen....Er fragte mich, ob mir Kolumbianer gefallen und ob ich mir eine Beziehung mit einen Kolumbianer vorstellen könnte. Ich habe ihn gesagt, dass ich keinen Freund hier möchte, da es sich für mich nicht lohnt, denn ich habe nur noch 6 Monate und und und.......Ich ging dann auch ins Bett, damit ich meine Ruhe hatte.













Frühstück habe ich nun auch wieder gemacht, denn der Herr hat wieder sehr lange geschlafen. Meine Stimmung war heute etwas gediegen, denn ich habe nicht so gut geschlafen. Heute sind wir dann zum Terminal gegangen um die Rückfahrttickets zu kaufen und eigentlich wollten wir ja bis Sonntag bleiben, aber da er mir langsam auf die Nerven ging, entschloss ich mich eine kleine Lüge zu erzählen undzwar, dass ich Sonntag arbeiten muss und Samstag früh zurück muss. Ja das hat er mir abgekauft und ich muss zugeben, dass ich von Stunde zu Stunde immer ekliger zu ihm wurde, denn es hat mich echt genervt. Danach haben wir Rafting gemacht. Unser Raftinglehrer war ein netter Kerl. Er erklärte uns alles ganz genau, sodass ich keine Angst haben musste, wir sollten halt nur auf seine Befehle hören, die er uns erteilen würde. Und auf gings, ab in die Strömung. Das war ein aufregendes Vergnügen und hat echt Spaß gemacht. Wir legten eine Strecke von 12 Kilometern zurück und meine Arme wurden vom Patteln immer schwerer :o))(habe auch ein Video vom Rafting)........Als wir dann am Ziel ankamen, nahm ich die Pattel von mir und unserem Guia und maschierte Barfuss zum Büro. Ja Barfuss, da guckt man, was auf dem Boden liegt. "Nein nicht Sassi"....Da ist es auch schon passiert....Irgendwas hat sich in mein Fuß gepieckt und ich fing an zu bluten. Auftreten konnte ich nun jetzt auch nicht mehr und als ich dort im Büro ankam, hat unser Guia ersteinmal diesen gesäubert und mir Jod raufgeschmiert. Ja welcher Fuß??? Der, der sowieso schon nicht mehr so hübsch ist......:P Pech....Dannach machten wir uns wieder auf den Heimweg und ich kochte diesen Abend wieder. Sergio kaufte sich Biere, die er dann trank und irgendwann fragte er mich, ob es in Deutschland normal sei, wenn man Freunde umarmt....Da musste ich ersteinmal schlucken und antwortete mit einem "Nein", das macht man nicht....Ja was sollte ich denn sagen?? Das war dann auch wieder soviel, dass ich mich ins Bett verflüchtete. Dadurch, dass ich wieder früh im Bett lag und schlief, wachte ich auch sehr früh auf, 6.30 Uhr und klar Frühstück habe ich auch wieder gemacht. Gegen 10 Uhr fuhren wir dann wieder mit dem Bus nach San Gil. Auf der Fahrt dahin habe ich extra meine Handtasche auf einen Sitzplatz gemacht, damit er sich nicht zu nah an mich setzt. Irgendwann bemerkte ich ein seltsames großes Tier an meinem Fenster, jetzt hatte ich die Wahl, Tier oder Sergio......Ich blieb hart und widmete mich dem ekligen Tier, ja es viel mir nicht leicht, ruhig sitzen zu bleiben, aber immerhin besser als neben ihn zu sitzen. Kaum waren wir ausgestiegen, wollte er immer, dass ich neben ihm Laufe, da ich aber nicht will, dass er mich anstarrte, lief ich immer schön hinter ihn. Nun wollte ich einen Magneten kaufen, als kleine Aufmerksamkeit für Andrea, und ich weiß, dass sie Magneten mag. Ja wir kamen nur langsam vorran, denn ich hümpelte immernoch, sobald ich auftrat, hatte ich schmerzen. Es war ein klitzekleines Loch unter meinem Fuß, dass ich mir nach dem Rafting zuzog. Naja Sassi ist hart...:p Nach einen 3 Stündigen Aufentahlt in San Gil, gingen wir wieder zurück ins Haus, ich habe mich sofort in "meinem" Zimmer zurückgezogen und es dauerte nicht lange, bis ich dann auch einschlief. Heute fuhren wir dann auch zurück nach Bogotá. Die Fahrt verlief so, dass ich meinen Sitzplatz wechselte, denn es waren einige Plätze frei und somit wollte ich nur weg von Sergio. Die ganzen Komplimente, die er mir machte, waren schon wiederlich und haben mich angeeckelt, von daher wollte ich nur meine Ruhe. Er schaute ein paar Mal rüber aber ich habe ihn dann nur böse Blicke zugeworfen, ich hätte so ein Verhalten von ihm nicht erwartet, aber so weiß ich, das es kein nächstes Mal mehr gibt. Nach 7 Stunden kamen wir dann auch in Bogotá an, ich rief ihn nur ein Chao zu und schnappte meinen Rucksack und ging nach Hause.

Villa de Leyva und mehr...

Also nun hab ich erstmal Einiges zum Nachtragen......ich will euch ja nichts vorenthalten, demnach fange ich jetzt an:


Also am Donnerstag Abend (16.07.2009) bin ich mit meinen gepackten Rucksack noch zu Angelika gegangen. Die 2 Deutschen die bei ihr an diesem Tag angekommen sind, haben mir 2 Tueten Gummibaerchen mitgebracht.....lecker......Wir unterhielten uns einbisschen und um 21.30 Uhr hat mich dann Andrea mit ihrer Schwester Patricia abgeholt. Ich sollte heute bei ihr schlafen, damit wir morgen frueh sofort losfahren konnten. Der naechste Morgen begann dann um 6 Uhr und nachdem wir uns geduscht hatten und angezogen waren, tranken wir jeder noch einen Kakao. Nun ging es dann auch schon los, Taschen ins Auto geladen und ab auf die Autopista Norte.....Was ich nicht wusste, ist, dass noch ihr Ex Freund und Paola, eine andere Freundin von Andrea, mitkommen. Das Auto war also knacke voll, wir quetschten uns alle in den kleinen Kia, natuerlich mit Gepaeck, denn im Kofferraum war kein Platz mehr. Paola fing dann schon um 10 Uhr MORGENS an, ein Bier zu trinken, ich sage nur Kolumbianer.....Da wird den Deutschen immer vorgehlaten, dass sie viel Bier trinken, aber ich muss sagen, hier ist es echt heftiger. Unser erster Halt war dann in Zipaquera, wo ich mit Paola in die Salzkathedrale ging. Es war eine Fuehrung, die ueber eine Stunde dauerte und somit langweilten sich die anderen draussen etwas.
Die Salzkathedrale ist sehr gross und ich muss ehrlich zugeben, nach einer halben Stunde, hatte ich auch keine Lust mehr, denn es wiederholten sich viele Dinge. Naja durchgezogen haben wir das trotzdem und als wir wieder rausgingen und frische Luft schnappten, suchten wir auch schon den kleinen Kia....er war nicht da....wo waren denn die anderen???? Uns blieb nichts anderes uebrig, als das Telefon in die Hand zu nehmen und anzurufen. "Ja wir sind gleich da", somit stellten wir uns auf den Parkplatz und warteten, bis sie uns abholten. Sie waren in der Zwischenzeit etwas trinken. Nun begann die Quetscherei wieder und irgendwie war ich erschoepft und entschloss mich etwas zu schlafen, wenn das mal geklappt haette ...... die Loecher, die in den Strassen waren, haben mir es nicht ermoeglicht, denn kaum war ich etwas weggenickt, knallte mein Kopf auch wieder an die Scheibe....Guten Morgen!!.....Ja dann laesst man es halt ganz....Irgendwann machten wir auch dann eine Pause, um Mittag zu essen und was mich dort wieder erwartete, koennt ihr euch bestimmt denken, klar es gab wieder FETTwurst.....also Augen zu und durch........die Hunde die hier immer am Tisch mit dabei rumwuseln, machen mir nicht mehr soviel aus, das ist immer eine Sache, der Gewoehnung.....Natuerlich trank jeder wieder ein Bier zum Mittag, aber mir ist nicht so danach und somit hielt ich mich an einer Cola auf......Es ging auch wieder weiter, lang war die Fahrt aber nicht, denn schon hielten wir in einem Dorf Namens Ráquira.














Dieses Dörfchen ist sehr Farbenfroh, alle paar Meter trifft man auf Läden, die Handarbeiten verkaufen, die Hauptatraktion ist aber die Töpferware, die hier für kleines Geld angeboten wird. Die Häuser sind bunt gestrichen und es wirkt etwas verspielt. Also wir liefen etwas durch dieses Dorf und setzten uns dann irgendwann in ein Cafe, wo sie dann ein Bier tranken, ich bestellte mir einen Cafe. Nach dieser kleinen Pause ging es dann weiter nach Villa de Leyva. Dort angekommen, kamen die ersten Eindrücke auf mich zu. Weiße Häuser, alles sehr gepflegt und viele Touristen. Wir waren aber noch immer auf der Suche nach unserer Finker, die wir durch das Internet gefunden hatten und reservierten. Wir wurden nicht fündig und somit riefen wir die Vermieterin an. Diese meinte dann zu uns, dass wir einen Mann an der Hauptstraße abholen sollten und er uns den Weg zeigt. Dieses taten wir dann auch, wir sammelten den Mann ein und waren jetzt zu viert hinten auf der kleinen Rückbank gequetscht. Mit voller Spannung fuhren wir der Beschreibung des Mannes nach. Ab über Berg und Tal.....Wo ist die Finka??? In der Beschreibung stand, sie liegt nur 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Leider stimmte das überhaupt nicht und somit fuhren wir gute 15 Minuten über die Berge, wo nur vereinzelt Häuser standen. Der Entschluss war also, dass das Haus sehr weit abgelegen lag, aber nagut wir nahmen es nun so hin. Das Haus an sich war sehr schön, es hatte 5 Schlafzimmer und eine eigene Kapelle. Paola, Patricia und ich teilten uns ein Zimmer. Die Nacht kostete 35000 Pesos pro Person und das war mehr als wie in der Beschreibung stand, somit hatte ich so gut wie garkein Geld mehr. Irgendwie bekam ich Kopfschmerzen und legte mich etwas ins Bett. Vom rumliegen geriet ich dann langsam ins Träumen und somit stand fest, dass ich heute Abend im Haus bleibe und die anderen ins Dörfchen gehen. Der nächste Morgen brachte mir einen kleinen Schrecken.....Quasimodo.....Ja ich wurde von einer Mücke genau am Augenlied gestochen, das Auge war etwas geschwollen und somit bekam ich es nicht wirklich auf......Naja nicht weiter schlimm......heute haben wir uns Pferde gemietet.....Ich hatte leider nicht so Glück mit meinem Hengst, nein er ist nicht durchgedreht, aber er war mir einfach etwas zu langsam. Ein paar mal ist er etwas schneller gergangen aber überwiegend sehr gemütlich. Ich konnte noch so doll mit meinen Hacken gegen ihn treten, er wollte einfach nicht. Wir ritten 2 Stunden insgesamt, einen Stop machten wir an den Pozos Azules. Eine wunderschöne Aussicht, wie gemalt. Ja diesen Anblick genoss ich so lange, bis es wieder weiterging. Nach diesem Ausritt sind wir dann ins Dorf etwas essen gegangen. Nach dem Essen sollte man einen Spaziergang machen und das taten wir dann auch. Als wir dann einmal durch das Dorf ganz durch waren, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Natürlich zu Fuß und wir brauchten eine gute Stunde, um das Haus anzutreffen, denn verlaufen hatten wir uns auch noch. Somit waren wir dann erst um 22.30 Uhr daheim und es war stockdunkel. Wir kochten noch eine Suppe und Andrea, David und Paola tranken noch eine Flasche Rum. Für mich war es dann soweit ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen mussten wir ja um 9 Uhr fertig sein, denn wir bestellten einen "Führer"/Guia, der uns zu den Wasserfällen bringt. Zum Frühstück gab es heute Suppe und Kochfisch, ja das ist eine Art Frühstück, an die man sich gewöhnen muss. Mir war echt nicht danach, ich hätte lieber eine Schüssel Cornflakes bevorzugt, aber nun ja, andere Länder, andere Sitten und somit musste ich mich diesen fügen. Nun war der Guia auch schon da, auf gings. Wir stiegen auf die Ladefläche des Pickups und fuhren den Berg hinunter zur Straße. Der Hund, der hier mit zum Haus gehört, verfolgte uns und rannte so schnell er auf seinen 4 Pfoten konnte, dem Pickup hinterher. Der Guia hatte eine Herz für diesen Hund und hielt an, lud ihn auf die Ladefläche zu uns und fuhr weiter. Dem Hund war es nach einer gewissen Zeit nichts mehr und sprang vom fahrenden Pickup hinunter. 2 Saltos schlug er und dann stand er wieder auf seinen 4 Pfoten und rannte zurück. Als wir nach ca. 20 Minuten wieder an einem Schotterweg ankamen, hielt der Pickup und wir stiegen hinunter. Nun maschierten wir weiter. Bergauf, bergab, so ging das gute 40 Minuten, bis wir dann an einer Quelle mit einem kleinen Wasserfall ankamen. Insgesamt waren es 4 Wasserfälle, die unterschiedliche größen hatten und jeder war auf seiner Art eine tolle Sache. Nach unserem langen Fußweg und den vielen bemerkenswerten Eindrücken, fuhren wir wieder in das Dorf um Mittag zu essen. Gegen 16 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Bogotá. Wir fuhren diesmal durch Tunja, denn ich sollte ja soviel wie möglich kennenlernen und als wir durch diese Stadt durch waren, steuerten wir die Brücke von Boyaca an. Hier stiegen wir aus und machten noch ein paar Fotos. Als ich dann hier alles gesehen hatte, fuhren wir weiter. Es dauerte nicht lange, legten wir schonwieder eine Pause ein. Diesmal tranken wir Cafe und aßen jeder ein Arepa. Ja was ist das, fragt ihr euch jetzt, also : Arepa sind Maisfladen (kurz gesagt)......


Gegen halb 8 kamen wir dann in Bogotá an und das erste was ich tat, als ich zu Hause war, ist, ich habe meine Sachen ausgepackt und die nächsten für den nächsten Tag eingepackt. Gegen 00 Uhr bin ich dann schlafen gegangen.
















Freitag, 17. Juli 2009

Abschiedsfeier



Hallöchen, so schnell hört ihr wieder was von mir :o)


Also gestern Abend haben wir nocheinmal den Abschied von den anderen Freiwilligen gefeiert, von den der größte Teil dieses Wochenende schon zurück fliegt. Wir gingen alle in einen kleinen Club im Zentrum, die Stimmung war sehr gut und getrunken wurde auch das eine oder andere. Demnach war ich auch gut angetrunken, so, dass ich irgendwann ein Loch in meiner Hose, und das am Po, hatte. Wir "Ausländer" vielen schon sehr auf, denn viele von uns sind blond und groß. Sascha und Volker haben ihre "Novias" mitgebracht, die auch sehr nett waren. Gegen 1 Uhr begleiteten mich dann 4 andere Freiwillige, mit dem Taxi nach Hause und ich viel ins Bett und bin ersteinmal schön Karussell gefahren. Ja das war echt einbisschen viel, aber wenn das denn MAL vorkommt, ist es in Ordnung, zumal ich ja nicht auf den Trip dann bin, dass ich mich an Typen ranmache oder sonst was, ich kann mich einfach noch beherrschen und weiß was in Ordnung ist und was nicht. Geschlafen habe ich dann wie ein Baby aber ich wurde auch relativ früh wach, gegen 9 Uhr und hatte etwas Kopf und Gliederschmerzen. Naja so ist das nun mal hehe. Heute habe ich mich dann auf den Weg zum ICYE Büro gemacht, da ich das nocheinmal abklären wollte, wie es aussieht mit einen Nationalparkmonat. Leider traf ich auf eine verschlossene Tür an und wollte nun auf eigene Faust zum Büro des Nationalparkes gehen. Mich ruf die Freundin von Sascha an, wie es mir geht und ob ich gut nach Hause gekommen bin. Fand ich echt süß. Dann gab sie mir Saschas Nummer und ich rief ihn an, um nochmal genau zu erfahren, wo das Büro sei. Er erzählte mir, dass er später auch noch hingehen muss und wenn ich will können wir das zusammen machen. Ja klar, so kann ich mich dann auch nicht verlaufen :o))....Da ich nun aber noch sehr viel Zeit hatte und schon in der Nähe vom Zentrum war, entschied ich mich noch etwas durchs Zentrum zu schlendern, um so die Zeit zu nutzen, die ich noch hatte. An einer Ecke wurde ein Meerschweinrennen veranstaltet, in der anderen saß ein Hund mit einer Sonnenbrille und verkaufte Armbänder.....ja er saß die ganze Zeit neben sein Herrchen so da, der arme ........ich konnte es mir nicht verkneifen ein Foto zu machen und somit bat ich einen Passanten, bitte mich zu fotografieren. Am Schluss gab ich dann dem Besitzer des Hundes einbisschen Kleingeld, sollte eine Art dankeschön sein.....So nun traf ich dann auch schon auf Sascha und wir gingen gemeinsam zum Büro. Er wollte nur sein Zertifikat abholen, dass er ein Monat im Nationalpark gearbeitet hatte und in der Zeit sprach ich etwas mit der Chefin. Ich erzählte ihr, dass ich auch gerne einen Monat lang im Nationalpark mitarbeiten möchte und dann drückte sie mir auch schon eine Broschüre in die Hand und erzählte mir, dass die Einschreibungen für dieses Programm am 3. und 6. August sind. Aus der Broschüre konnte ich alles entnehmen, was ich alles für meine Bewerbung benötige. Es gibt nur ein Problem, in dem Zeitraum, wo es mir Möglich ist, wird es schwierig sein, einen Platz zu bekommen, denn das ist die Hauptferienzeit und dafür bewerben sich dann viele Kolumbianer. Ja nun muss ich glück haben........wir werden sehen......Nach diesem Gespräch gingen Sascha und ich noch einen Cafe trinken und redeten ausgiebig, es waren bestimmt 2 Stunden, die wir im Dunkin Donuts verbrachten. Er gab mir noch seinen Reiseführer und sagte, ich dürfe ihn behalten, denn er braucht ihn nicht mehr. Das fand ich sehr sehr lieb, denn ich hatte meinen ja in Deutschland vergessen. Nun folgte auch von ihm der Abschied, denn er fliegt auch am Samstag zurück und somit drückten wir uns nocheinmal und er bot mir an, wenn ich irgendwelche Fragen habe, kann ich ihn gerne eine Mail schicken und er wird mir sie beantworten. Mama, Sascha ist der, von dem wir vor ca. 8-9 Monaten, sein Bericht gelesen hatten, den er mir schickte. Wir saßen alle vorm Pc und ich las vor, ja und nun bin ich schon über 5 Monate hier und er fliegt zurück, wie schnell doch die Zeit vergeht.


Das Wochenende über bin ich nicht in Bogotá, ich mache mit meiner Chefin und ihrer Schwester einen Ausflug, wundert euch nicht, von mir nichts zu hören. Ihr seid in meinem Herzen!!!

Mittwoch, 15. Juli 2009

Halbjahrescamp - La Mesa

So ich rappel mich jetzt mal wieder auf, um euch zu berichten, wie mein Camp verlief, aber bevor ich damit anfange möchte ich euch noch mitteilen, wie mein Donnerstag Abend verlief. Also: Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war Maria und Paulina anwesend. Von beiden kam die Frage, ob ICYE mich angerufen hatte. Ich musste das verneinen und da mich aber die Neugier packte, lief ich ins Zimmer von Maria und fragte sie nun, wieso mich die Organisation anrufen sollte. Ja meine Mutter dies und das....also sprich kurz gesagt, ihre Mutter war sauer auf mich, weil ich ihr nicht erzählte, dass meine Oma gestorben ist und mich 4 Tage und Nächte woanders aufhielt. Muss ich das verstehen??? Nein muss ich nicht, aber das ich dieses Problem aus der Welt schaffen wollte, nahm ich meinen ganzen Stolz beiseite und maschierte in ihr Zimmer. "Paulina, hast du einen Moment Zeit?" Sie willigte ein, dass wir uns beide mal Unterhalten. So nun schoss ich los, ich erzählte ihr, weshalb ich nicht nach Hause kam, obwohl ich ihr bescheid sagte, ich würde nicht kommen. Ja sie wollte die Details aus meinem Mund hören und somit erzählte und erzählte ich. So lange, bis ich wieder so emotional wurde, das mir ein haufen Tränen in den Augen standen. Ich musste nun eine Pause zum tief Luft holen machen und in der Zeit fragte sie mich, weshalb ich nichts gesagt habe, sie hätte mich auch gerne abgelenkt und wäre einfach gern in der Zeit bei mir gewesen, sie war verletzt von meiner Handlung. In meinem Kopf sammelten sich eine Menge Fragezeichen an, wieso jetzt aufeinmal diese Wandlung?? Wieso interessiert es sie jetzt aufeinmal, wie es mir geht???? Ich verstand das nicht und war verwirrt, konnte meinen Ohren kaum trauen, was ich dort hörte. Sie meinte, das es ihr sehr sehr leid tut und auch weiß, das es für mich schwer ist und ihr Interesse an der ganzen Situation stieg. "Wie geht es deinen Eltern??" und einige andere Fragen, die mich soweit brachten, dass ich einfach zu weinen anfing. Nun machte sie einen großen Schritt, sie kam auf mich zu und umarmte mich. Das war das erste Mal, dass wir uns so nah waren und ich habe echt gestaunt, denn sonst war sie immer so dastanziert und nun diese Wendung....Sie meinte dann noch: "Saskia, wir geben uns nocheinmal eine Chance und versuchen das Leben miteinander etwas besser zu machen!!" Wie lange habe ich auf so eine Aussage gewartet........Nun war mein Herz einwenig leichter und ich bin gespannt, ob sich nun mal endlich etwas bessert.
Beruhigt ging ich zu Bett, zündete meine Kerze an und betete für meine Oma und Familie.


Am nächsten Tag folgte dann auch schon das Camp. Um 8 Uhr morgens sollten wir alle beim ICYE Büro auftauchen, um von daaus dann mit dem Reisebus loszufahren. Alle Freiwilligen, die diesen Monat ihr Jahr abgeschlossen haben und zurük nach Deutschland gehen und alle die ein halbes Jahr hier sind, waren nun am Büro versammelt. Das Camp war gleichzeitg das Abschlusscamp für die anderen. Der Bus wurde mit unserem Gepäck geladen und dann ging es auch schon los. Die Fahrt dauerte gute 2,5 Stunden mit einer Frühstückspause. Als es dann endlich hieß, dass wir da sind, stiegen wir alle aus dem Bus. Jeder schnappte sein Gepäck und suchte sich ein Zimmer. Sophie, Emeli, Emma und ich, waren nicht so schnell auf der Suche nach einem Zimmer und setzten uns ersteinmal etwas in die Sonne. Somit hatten wir dann das Pech, dass kaum noch Betten frei waren und ich musste letzendlich mit Sascha in einem großen Bett liegen. Kaum waren wir angekommen und hatten unsere Betten, wurde auch schon der Alkohol in der Sonne getrunken. Gegen Abend wurde es dann Interessant, wenn man das so sagen kann. Sascha, mein Bettgenosse, war sehr betrunken, mit kotzerei, wo man noch das Essen erkennen konnte, er hatte nicht richtig gekaut :P...Dazu muss ich sagen, dass ich auch einme Nudel mit etwas Magensäure auf meinem Fuß hatte, da ich dabei war, als es rauskam. Der Abend war demnach nicht so einfach, aber trotzdem sehr Amüsant. Am nächsten Tag war ich vor allen anderen wach und setzte mich hinaus auf die Terrasse, kurze Zeit später kam dann auch die Köchin aus ihrem Zimmer und ich half ihr beim Frühstück zubereiten. Der Tagesablauf war mit Freizeit und Programm ausgestattet. Wir wurden meist in 2 Gruppen geteilt, einmal die das Jahr jetzt hier beenden und einmal wir, die mit weltwärts hier sind und erst die Hälfte ihres Jahres verbracht haben. Ja ich weiß, ich bin noch keine 6 Monate, sondern erst grad mal 5, aber nun ja........In meiner Gruppe waren 2 Jungs aus Medellin, 3 aus Lima (ja wieso aus Lima?? weil es dort kein Camp gibt und sie somit hier in Kolumbien an diesem Camp teilnahmen), dann der Lukas und Martin aus Cali und Sophie und ich. Wir konnten unsere Erfahrungen austauschen und und und.....War sehr aufschlussreich. Am Samstag Abend gab es dann eine "Fiesta", eine Abschiedsparty für die, die ihr Jahr abgeschlossen haben und am Sonntag auch wieder zurück nach Bogotá gingen, denn sie hatten nur ein 3 Tage Camp und wir 5 Tage. Ich muss auch sagen, als die eine Truppe am Sonntag ging, war es alles sehr ruhig, denn wir waren nur noch 9 Personen und etwas langweilig war es nun auch.
Es war toll, diese Leute kennengelernt zu haben, und von ihnen gehört zu haben, was sie erlebten und welche Eindrücke sie gesammlten haben.

( Volker und ich, mein von nun an "alter" Arbeitskollege!!)

(Ich mit 2 anderen Freiwilligen, die nun auch ihr Jahr zu Ende gebracht haben)

Die restlichen Tage waren wie schon erwähnt, sehr entspannt, wir konnten am Pool liegen und die Sonne genießen, viel stand nicht auf dem Programm, aber eine Aktivität war sehr sehr Interessant, denn jeder stellte sein Projekt, in dem er arbeitet vor und man bekam anhand von Fotos auch gute Eindrücke. Ich habe auch mein nach kotze riechendes Zimmer gewechselt, da ich nur mit den Leuten in einem Zimmer war, die 1 Jahr hier waren und als sie gingen, wollte ich natürlich nicht mehr alleine im Zimmer bleiben.
(Ja ihr seht richtig, ich mit eine Spinne.....)
Ich muss sagen, alles in allem hat mir das Camp sehr gut gefallen, man hat neue Personen kennengelernt und ihre Erfahrungen gehört, die einen auch nur ein Stück weiterbringen, zum Beispiel erzählte mir Sascha von seinem Nationalparkmonat im Amazonas und er machte mich so neugierig darauf, dass ich versuchen möchte, sowas auch zu machen. Die 5 Tage vergingen ruckzuck und nun bin ich wieder in Bogotá und der Alltag wird nun wieder bald einkehren, die Woche habe ich noch frei, denn meine Chefin ist im Urlaub und somit brauche ich nicht zur Arbeit gehen.
Ich muss euch aber noch berichte, wie unsere Rückfahrt von la Mesa bis nach Bogotá war, denn wir hatten eine "Panne". Ca. 30 Minuten vor Bogotá hielten wir mit dem Bus ( der sehr eng für uns 13 Personen war, samt Gepäck), mitten in der Wallachei :P, ok ein kleiner Rasthof war da, an, da der Motor anfing zu qualmen. Es dauerte knappe 1,5 Stunden, bis wir wieder weiterfahren konnten. Es gab kein Kühlwasser mehr im Tank und somit wurde mit laufenden Motor neues Wasser nachgekippt, natürlich nicht destelliertes sonder aus dem Hahn. Ihr wisst ja was es bedeutet, wenn man kaltes Wasser auf einen heißen, laufenden Motor kippt. Ja ich hab mir manchmal nur am Kopf gefasst. Wir verbrachten unsere Zeit damit, dass wir uns in einen Kreis stellten und Kanons sangen, war sehr amüsant hehehe. Die Toillete, die ich benutze, war echt zum ko....ich weiß nicht wie ich es gemacht habe, aber ich war sehr schnell wieder draussen, denn das konnte man keine Sekunde länger aushalten.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Kurze Info

Hallo,
ich möchte meinen Blog hier nicht vernachlässigen, schon garnicht, wenn ihr auf meine Berichte wartet. Habt aber bitte Verständnis, dass mir im Moment nicht so nach schreiben ist. Gibt mir noch ein paar Tage. Wie es bei mir sonst aussieht?? Naja traurig sind wir alle sehr, aber ich muss sagen ich habe hier 2 nette Personen, Angelika und Andrea, die sich sehr um mich kümmern und ich bin dankbar, sie kennengelernt zu haben, denn sie nehmen mir etwas den Schmerz. Macht euch keine Sorgen um mich, ich schaffe es, wir schaffen es, als eine Familie!!!!! Ich habe vom 10-15 Juli ein Camp, wieder von meiner Organisation aus, ich werde am 15. Juli hier wieder meine Berichte schreiben, ich bitte um Verständnis.
Liebe Grüße an alle und an meine Familie möchte ich sagen: Wir müssen stark bleiben und zusammenhalten, ich bin froh so eine Familie zu haben!!!!

Montag, 6. Juli 2009

Sie ging von uns....

5. Juli 2009 der Tag an dem du uns verlassen hast.
Es war komisch, denn meine Oma hat sich nocheinmal ganz persönlich von mir verabschiedet.
Heute Nacht träumte ich davon, dass sie zu mir kam und mich fragte, ob sie gehen kann. Als ich
dann zu ihr die Worte sprach: Oma wenn du gehen willst, ging sie. Ich wusste irgendwie, dass ich im Schlaf war und sagte mir, wenn du wach wirst, wirst du deine Mami anrufen und sie fragen, ob mit Omi alles in Ordnung ist. Das brauchte ich aber nicht mehr, denn durch das geklingel meines Handys wurde ich wach. Es war 7 Uhr morgens und ich sah auf dem Display eine deutsche Nummer, nun wusste ich, was mich erwarten würde. Ich nahm den Höhrer ab und sagte "Hallo", natürlich antwortete mir meine Mami. Sie brauchte nichts sagen, denn ich wusste was los war, ich sagte gleich: Mama, sie ist gegangen. Die Antwort konnte ich mir auch selber geben, und schnell flossen nur die Tränen vor sich hin. Ich weiß es ist für uns alle nicht leicht, denn wenn ein geliebter Mensch von uns geht, tut es verdammt weh und wir wollen nicht begreifen. Nein noch nicht jetzt.....Das Telefonat hatte eine Dauer von 10 Minuten und
meine Mutter hatte damit zu tun, mich zu beruhigen. Als wir auflegten, wusste ich nicht was ich machen sollte, denn Angelika schlief noch. Ich war nun ersteinmal mit meinem Kummer alleine aber gegen kurz vor 9 Uhr rief sie mich dann an, denn ich schrieb ihr eine SmS, in der stand, dass meine Oma gegangen ist. Ich fing natürlich am Telefon wieder an zu weinen und sie meinte, ich solle vorbeikommen. Das machte ich dann auch und der Weg zu Angelika war sehr Tränenreich. Kaum öffnete sie die Haustür, breitete sie die Arme aus, ich viel
dort regelrecht rein und meine Tränen wurden immer mehr. Schnell fasste ich mich aber auch wieder und sie bereitete Frühstück zu. Ich hatte eigentlich überhaupt keinen Appetit, aber nun musste ich essen. Ich hatte heute echt in kurzen Abständen diese Heuelkrämpfe, ich weiß ihr habt sie auch, ich bin damit nicht alleine. Ich rief später noch meine Eltern an, denn ich wollte ein wenig mehr wissen, aber auch am Telefon meiner Eltern konnte ich mich leider nicht zusammenreißen. Es tut einfach so sehr wie, meine Omi, sie ist von uns gegangen....Ich weiß nicht ob ich froh sein soll, dass sie nun nicht mehr leiden muss, oder ob ich traurig sein soll, dass sie gegangen ist, ehrlich gesagt bin ich beides. Oma wird nun ihren Frieden finden. Betet bitte dafür.....In die Kirche ging ich heute nicht, denn Angelika war der Meinung, mit mir zusammen bei sich zu bleiben. Später gingen wir noch ins Mädchenhaus und auch dort musste ich
einige Male auf die Toilette gehen, um mich auszuheulen. Oma du fehlst uns allen sehr !!!!!! Angelika bot mir heute auch an, bei ihr zu schlafen und das nahm ich gerne an. Millerlandi und ich gingen meine Sachen holen, ich sah wirklich verheult und fertig aus, aber Paulina kam nicht darauf, mich zu fragen, was los sie. Egal, geht sie auch nichts an. Auf den Rückweg war es schon sehr dunkel und ein Sternenklarer Himmel. Ich schaute oft nach oben und dachte an meine Omi. Es muss doch was zwischen Erde und Himmel geben und ich weiß auch, das Oma bei uns ist, wir haben die Erinnerungen an sie und in unserem Herzen wird sie auch sein. Ihre Seele wird weiterleben....Ich möchte ganz besonder meiner Familie sagen, dass ich euch alle lieb habe
und mit meinen Gedanken ganz fest bei euch bin. Es ist für uns alle sehr schwer und ich wünschte mir, jetzt bei euch zu sein, denn ich brauche euch. So richtig habe ich es noch nicht gerafft, das meine Omi nicht mehr da sein wird, wenn ich zurück komme, ich denke das braucht seine Zeit, um das auch alles richtig zu verstehen. Wir sehr ich mit den Gedanken spiele, nach Deutschland zu kommen, aber da ich das machen möchte, was Oma wollte, werde ich versuchen, das mit mir selbst aus der Ferne zu regeln. Ich denk an euch und denk daran, wir sollten so handeln, wie Oma es sich wünschte.

Sonntag, 5. Juli 2009

Tagesausflug Hauptziel: Guatavita

Es war 8 Uhr, Zeit zum Aufstehen, denn um 9 Uhr wollte mich Andrea anrufen und mir sagen, wann wir uns genau treffen. Ich ging also duschen und zog mich an. Um Punkt 9 Uhr klingelte dann das Haustelefon und ich suchte es ersteinmal bevor ich abheben konnte. Ich habe es noch rechtzeitig finden können und nahm ab. Der Empfang war echt mist und somit verstand ich nur die Hälfte, irgendetwas mit 10 Uhr. Ich ging um kurz vor 10 dann los zur Autopista, wo wir uns treffen wollten und da klingelte auch schon mein Handy. Saskia, ich bins Patricia (Schwester von Andrea) wir warten auf dich. Oh nun legte ich einen Gang zu und als ich dann am Auto ankam, meinte Andrea zu mir, dass sie zu mir meinte, dass ich um 10 vor 10 da sein sollte. Leider habe ich das nicht verstanden gehabt und war somit kurz nach 10 Uhr da. Naja nicht so schlimm, wir sind ja in Kolumbien :o)....Jetzt fuhren wir ersteinmal den Freund von Andrea abholen und dann tauschten sie auch beide schon das Steuer. Er fuhr, sie saß als Beifahrerin neben ihn und Patricia und ich machten es uns auf der Rückbank gemütlich. Der Weg raus aus der Stadt war etwas voll und wir stauten eine ganze Weile. Kaum haben wir aber die erste "Maut" hinter uns,war freie Durchfahrt. Nach einer guten Stunde fuhren wir nur noch durch kleine Dörfer und bei einem machten wir Halt, denn das sollte ich mir angucken. Der Name des Dorfes war "Guasca".


Wir waren nun ziemlich im Norden und auch noch ziemlich weit oben in den Bergen, somit war es etwas frisch, denn die Sonne wollte auch nicht heraus kommen.

Die Aussicht war einfach toll und da störten auch die Wolken am Himmel nicht. Darf Dorf wirkte sehr entspannt, es gab kaum Autos und Lärm. Die Bauweise gefiel mir und besonders die von der Kirche. Vor der Kirche war ein kleiner Park, mit einem Brunnen und an jeder Ecke waren Steinfiguren. Patricia und ich liefen durch den Park

Andrea und ihr Freund ( das ist auch der, dem ich Deutschunterricht gebe) warteten auf uns, auf der Treppe, vor der Kirche. Zwischendurch blinzelte auch mal die Sonne hervor und somit war es ein schöner kurzer Spaziergang durch den Park. Klar habe ich auch viele Fotos gemacht, extra für euch :o) ....schleim.......hehehehe
Nach guten 15 Minuten spazieren durch den Park, liefen wir zur Treppe der Kirche. Wir machten einen Moment Pause und setzten uns zu den Beiden. Dannach drehten wir noch eine
Runde um den Park und da viel mir die Polizeistation auf. Hiervon musste ich auch unbedingt ein Foto machen. Die Polizeistation sieht für mich sehr entspannt aus, schon allein das Gebäude in dem sie ist :o)













Kurze Zeit später fuhren wir dann auch schon weiter, denn das Ziel war ja das Dorf, Guatavita. Ich wusste nichts von dem Dorf, was mich da erwarten würde oder sonst etwas, aber ich muss echt sagen, als wir dort ankamen, fand ich dieses Dorf gleich auf den ersten Blick schön. Alle Häuser waren weiß mit einem braunen Dach. Wir packten ersteinmal das Auto und dann gingen wir was essen. Was bestellt wurde, wusste ich nicht, aber uns wurde ein Teller mit verschiedenen Fleischsorten hingestellt. Ein Teller für 4 Personen hmmmm, satt wurde ich nicht und ich muss ehrlich zugeben, es war nur ein Stück Fleisch auf diesen Teller, was mir geschmeckt hat. Irgendwann entdeckte ich eine Art Wurst, die irgendetwas in sich hatte, als ich dann Andrea fragte, was das sei, meinte sie das ist Blutwurst gefüllt mit Mais und Bohnen. "Probier eine" sprach sie zu mir. Hmmm appetietlich sieht was anderes aus, aber ich habe hier schon so komische Sachen gegessen, warum sollte ich das nicht probieren. Ja ich probierte, es blieb auch nur beim probieren, denn so ganz, hat es mir nicht zugesagt. Was ich noch probierte, war irgendetwas vom Büffel, was aber auch mehr zäh als alles andere war.
Mit "leeren" Magen, verließen wir dann das "Restaurant". Nicht nur, weil es nicht so geschmeckt hat, sondern auch, weil der Teller sehr klein für 4 Personen war.



Wir gingen nun zu einem Imbiss, wo wir was getrunken haben. Ich nahm eine Cola und die anderen tranken ein Bier.






Nach diesem Genuss :o) spazierten wir dann den Berg hinunter zur Lagune. Aufjedenfall nannten sie es so, ich muss sagen, dass ich mir etwas anderes unter einer Lagune vorgestellt hatte, denn auf mich wirkte dieses Gewässer wie ein ganz normaler deutscher See.Die Aussicht war natürlich seh schön und wir blieben eine ganze Weile an dieser Stelle ( die, die ihr auf dem Bild seht) stehen. Nun war Zeit zum entspannen, aber da sich der Himmel immer weiter zuzog, wurde diese Idylle auch schnell unterbrochen, denn wer wird schon gerne nass, wenn es ziemlich windig und kalt ist. Wir drehten also wieder um in Richtung Auto, aber bevor wir wieder zurück nach Bogotá fuhren, tranken wir noch "Agua de Panela"Erklärung: Panela ist ein typisches Produkt Südamerikas - einzig aus dem Saft des Zuckerrohrs werden diese besonderen Leckereien hergestellt. Panela beinhaltet Proteine, Vitamine sowie Mineralien und ist damit nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesünder als normaler Zucker. In Südamerika stellt es Grundlage und Zutat für Süßigkeiten, alkoholische Getränke und Erfrischungsdrinks dar - wie zum Beispiel Agua de panela.
Natürlich wurde das uns wieder mit Käse gereicht und da jeder seinen Käse in das warme Getränk gab, wollte ich nicht aus der Reihe tanzen und machte mit. Leider habe ich mir zu sehr den Käse angeguckt und stellte, ja passt auf, das bin wieder typisch ich, Fusseln an meinen Käse fest. Ich puhlte diese mit meinen Fingern ab und wurde von Andrea beobachtet, was ich aber erst später mitbekam. Erst dann, als sie mir die Frage stellte, ob alles in Ordnung ist oder ob der Käse nicht gut ist. Oooops, das hätte ich nicht so auffällig machen sollen. Ich beruhigte sie und meinte, nein nein alles ist in Ordnung und grinste. Jetzt musste ich einfach den Käse, so wie er war, in mein Getränk gebe und das natürlich samt den Käse, trinken. Als wir nun fertig waren, fuhren wir zurück nach Bogotá. Nach 1,5 Stunden fahrt, machten wir eine Pause, denn wir bekamen wieder hunger. Wir bestellten eine Art Hühnchen, was aber nicht wirklich Hühnchen war, sondern irgendein anderer Vogel. So sehr geschmeckt hat mir das Ding wieder nicht, aber ich aß eine Keule. Das Fleisch war irgendwie wie Kaugummi und es sollte noch besser kommen. Auf dem Teller lagen kleine Eier, keine Ahnung, was das für Eier waren, aber Andrea meinte, ich solle diese mal probieren. Oki gesagt, getan. Die Eier waren noch mehr Kaugummimasse, als wir das Hühnchen und irgendwann hatte ich keine Lust mehr gehabt, dieses zu kauen und schluckte es einfach hinunter. Was ich bis jetzt in den letzten 5 Monaten alles gegessen habe, kann ich leider nicht sagen und will ich auch nicht wissen. :o) Gegen 16.30 Uhr kamen wir dann wieder in Bogotá an und da es noch relativ früh war, entschlossen wir uns eine Runde Bowling spielen zu gehen. Andrea und ihr Freund waren in einem Team und Patricia und ich im anderen. Wir haben verloren :o( hehehe.......
Dannach fuhren sie mich noch bis zur Transmileniohaltestelle "Mazurén", denn ich wollte noch bei Angelika vorbeischauen. Wir spielten eine Runde Phase 10 und dann begab ich mich nach Hause.......

Samstag, 4. Juli 2009

Entäuschung aber ich sch....drauf :o)

Heute bin ich um 8 Uhr aufgestanden, Corinto war heute nicht angesagt, denn dort werden zurzeit neue Küchenkräfte gesucht und die Küche wird auf Fordermann gebracht. Ich war um 10.30 Uhr mit Angelika verabredet, um sie zu ihrer Deutschklasse zu begleiten. Es wurde aber 11 Uhr daraus.....Kolumbien und auch Angelika scheint sich nach 15 Jahren schon an die Unpünktlichkeit gewöhnt zu haben. Naja wir kamen also 30 Minuten zu spät zum Unterricht, aber dies kümmerte niemanden. Ich beschäftigte mich wieder mit der Jüngerin und Angelika mit der Älterin. Die kleine und ich spielten "deutsche" Spiele, wo sie mir auch immer die Zahlen, die sie würfelte, auf Deutsch sagen sollte. Ja mit ihr kann man nur spielerisch lernen, denn sie geht noch nichteinmal in die 1. Klasse. Nach einer Stunde, war dann das auch vorbei und Angelika und ich gingen zum Mädchenhaus, wo sie sich ersteinmal schlafen legte, denn ihr ging es nicht so gut, ihr Zahn machte probleme, ach wie gut ich das verstehen konnte. Die Schmerzen kenne ich nur zu Genüge :o)......In der Zeit, wo sie schlief, schaute ich mit den Mädels etwas Fernsehen. Eigentlich wollten wir Karten spielen, aber diese waren in dem Zimmer, wo Angelika nun lag und wir wollten sie nicht aufwecken, so ließen wir es einfach sein und vergnügten uns mit den Novelas, die im Fernseher liefen. Als Angelika wach wurde, mussten wir beide auch schon wieder los, denn nun wartete die nächste Klasse auf sie und da wir knapp mit der Zeit waren, nahmen wir ein Taxi. Dort vorm Haus ausgestiegen, bekam ich eine SmS von Franzi, mit der ich heute auch verabredet war, aber wann wusste ich auch nicht genau, sie wollte sie ja nochmal melden und das tat sie nun. Die SmS verstand ich nicht wirklich und da ich kein Guthaben hatte, gab mir Angelika ihr Handy, um kurz zu telefonieren. Ja Franzi konnte nun und wollte sich mit mir am Andino ( Einkaufszentrum) treffen. Angelika meinte zu mir, ich solle ruhig gehen und mich später einfach blicken lassen, so machte ich mich auf die Suche nach einen Transmilenio, denn die Gegend in der ich war, kannte ich nicht. Ich lief durch die kleinen Straßen in Richtung Norden, denn ich habe beim Vorbeifahren mit dem Taxi gesehen, dass hier irgendwo ein Transmilenio fährt. Immer der Nase nach!!! Ja da kam ich dann auch schon nach guten 10 Minuten an die Hauptstraße und die Station war auch in Sichtnähe. Auf gings nach "Heroes" und von dort aus lief ich dann 15 Minuten bis zum Andino. Franzi saß schon auf einer Mauer, die vor dem Zenter war und wartete. Es war heute sehr frisch und ich meinte zu ihr, lass uns ins Zenter gehen, etwas trinken. Das taten wir auch, es war nichts vornehmendes, wir gingen zu MC Donalds und kauften uns jeder eine Cola. Jetzt warteten wir noch auf einen Freund von Franzi, mit den wir dann eigentlich ins Cafe gehen wollten. Der Plan wurde aber auch schnell gestrichen, denn wir fuhren nun zum Salitre Plaza ( Einkaufszentrum), was auf der anderen Seite der Stadt liegt. Dort waren wir eh um 19 Uhr mit Sergio ( meinen Arbeitskollegen) verabredet, um die Bustickets für Sangil zu kaufen. In diesem Zenter holten wir uns jeder ein Eis und schleckten dieses auf einer Bank im Zenter, denn draussen war es heute nicht angenehm. Als es dann 18.30 Uhr war und ich zu Franzi meinte, dass wir bald zum Haupteingang müssen, da Sergio da um 19 Uhr wartet, fing sie aufeinmal an rumzueiern. Sassi, ich weiß noch nicht, ob ich mitkomme, denn ich habe gehört, dass es da nicht so gut sein soll. Ich war schockiert, denn ich habe zu Sergio gesagt, dass sie mitkommt und somit war es auch in Ordnung, dass noch ein anderer Freund von ihm mitkommen würde. Ich sagte jetzt nun nicht viel dazu, denn ich war schon verärgert, warum sagt sie mir das so spät? Jetzt schrieb ich Sergio eine SmS und erzählte ihn darin, dass Franzi nicht mehr mitkommen wird und das wir die Tickets ein anderes Mal kaufen, denn ich bin gerade "angepisst" und will jetzt Richtung nach Hause fahren. Ehrlich gesagt hatte ich damit überlegt, ob ich nun auch nicht gehe, aber nein wieso? Warum soll ich es mir jetzt selbst schwer machen? Egal ich halte das schon aus mit 2 Jungs, bin ja keine 15 mehr. Also ich muss sagen, die Bilder, die ich im Internet über Sangil gesehen habe, wirkten auf mich sehr Interessant. Schon alleine das Rafting ist eine Fahrt wert. Somit werde ich mitgehen, denn ich habe nur positives von diesem Ort gehört. Frei genommen habe ich mir ja auch schon für diese Tage, von daher.....Ja ich werde mitgehen......Um halb acht war ich dann bei Angelika und habe eine Cola und einen Obstsalat mitgebracht. Ich teilte den Salat auf 3 Teller auf, denn Millerlandi war auch zu Hause und es wäre nicht toll, wenn wir sie zugucken ließen. Nach diesem leckeren Obstsalat spielten wir mal 2 andere Brettspiele, die eigentlich mehr für kleinere Kinder waren, aber es war trotzdem Spaßig. Nun bin ich zu Hause und werde bald in die Heier gehen, denn morgen fahre ich ja mit Andrea etwas ausserhalb von Bogotá. Wie dieses wird werde ich euch morgen mit Bildern berichten.

Freitag, 3. Juli 2009

Basketball

2 Stunde vor Feierabend wurde ich heute von meinen Arbeitskollegen, Sebastián, gefragt, ob ich nicht lust hätte um 17 Uhr mit anderen Mitarbeitern von Bienestar, Basketball zu spielen. Turnschuhe hatte ich ja an und somit hatte ich kein Problem damit, eher im gegenteil, ich hatte ziemlich Lust darauf. Wie man sich hier langsam schon drann gewöhnt hat, ging es nicht um 17 Uhr los, sondern um 18 Uhr. Wir fuhren mit 2 Autos zum Basketballplatz, der auf dem Unigelände ist. Von einer anderen Kollegen, die ich erst heute kennenlernte, bekam ich ein T-Shirt, was ich mir auch anzog, um nicht in meine Sachen zu schwitzen. Wir waren 7 Personen im Alter von 21-50 und nun wurden die Teams zusammengestellt. Ich war mit Christian und einer anderen Frau in einem Team, das gegnerische Team bestand aus Sebastián, der Leiterin des Gebäudes, einer Frau und einem Mann. Wir waren klar im Nachteil 3 gegen 4, aber wir gaben alles. Ich schaffte nur 2 Körbe, ja habe das schon lange nicht mehr gespielt und somit war ich die Niete :o), das war für mich aber kein Problem. Ich habe mir Mühe gegeben, sogar soviel, dass ich mindestens 4 mal auf dem Boden lag, denn ich setzte meinen ganzen Körper ein. Einmal bin ich so sehr gegen Sebastián gerannt, dass wir beide auf dem Boden lagen. Nun war das Gelache ersteinmal groß :o). Wir blieben aber nicht sehr lange liegen, denn spielen wollten wir ja auch weiter. Ich stand meistens am Korb und versuchten den Ball, der nicht hineinging, aufzufangen. Einmal habe ich nicht aufgepasst und schwups landete er mit einer relativen schnellen Geschwindigkeit auf meiner Nase. Autsch.....das tat weh........Solange ich aber kein Nasenbluten bekam, war alles in Butter :P ......Wir spielten eine gute Stunde und dann entschlossen wir uns aufzuhören und nach Hause zu gehen. Wer gewonnen hatte, war nicht klar, denn wir zählten nicht wirklich die Punkte. Im Allgemeinen, hat es aber sehr viel Spaß bereitet. Als ich in Mazurén ankam war es 20.30 Uhr und ich besuchte noch Angelika. Hier bekam ich wieder 2 Scheiben Brot zum Abendbrot und als ich die aufgegessen hatte, spielten wir eine Runde SkipBo. Ja diesmal nur eine Runde, denn als diese geschafft war, war es schon 22 Uhr. Jetzt war es Zeit für mich nach Hause zu gehen. Zu Hause angekommen tat mir meine Nase immer noch einwenig weh und ich holte meinen Nasenstecker raus, sieh an, er war sehr verbogen. Kein Grund zur Panik, es gibt schlimmeres, das bin ich Saskia, tollpatschig :o)). Somit steckte ich ihn wieder mit Vorsicht hinein und machte mich fertig fürs Bett.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ich kann mich nicht andauernd hier ausheulen

So ich werde euch jetzt meinen restlichen Tagesablauf schildern, den ich heute hatte und diesmal ohne meine Gefühle, die mich bedrücken, denn meine Oma möchte ja auch was erfreudiges hören. Also ich war um 17.50 Uhr mit Franzi am Transmilenio (Calle 100) verabredet. Ich musste ziemlich lange warten, denn es war gerade Arbeitsschluss und die Station war gerammelt voll. Die Schlange zur Kasse, wo man die Tickets kaufen kann, war ziemlich lang, somit wusste ich, das die Franzi nicht pünktlich sein konnte. Ich stellte mich an den Rand, um den gedrengel etwas aus dem Weg zu gehen. Trotzalledem wurde ich von mehreren Seiten angebuft, aber daran gewöhnt man sich hier in Bogotá schon nach kurzer Zeit. Ich hielt ausschau nach ihr, stellte mich immer mal wieder ab und zu auf das Geländer, um über die Menschenmenge hinweg zugucken. Es fuhren einige Transmilenios vorbei, doch die Menschenmenge leerte sich kein Stück, es kamen immer wieder neue dazu und ich fragte mich, wo die denn alle herkommen. Als ich dann einen grinsenden blonden Kopf auf mich zukommen sah, quetschte ich mich durch die Meute und wir trafen nun aufeinander. Franzi fragte gleich was los sei und ich erzählte und erzählte. Dann fragte ich sie, wie denn ihre Tage so verliefen, denn nun ist sie von ihrer Arbeit befreit. Natürlich hatten wir beide viel zu erzählen und hörten uns gegenseitig aufrichtig zu. Wir beschlossen uns, unsere Unterhaltung bei MC Donalds mit einen Burger weiterzuführen. Das war mal wieder etwas, was ich mir gönnte, denn mein Hunger war nach einen Scheibe Brot, die ich heute gegessen hatte, wieder etwas größer. Naja "MAL" kann ich mir auch eine etwas besser Mahlzeit gönnen. Als wir aufgegessen hatten, schlenderten wir noch einbisschen durch die Gegend und kamen an einen Supermarkt an. Wir gingen hinein, damit ich Franzi noch zeigen kann, welchen Cafe sie mit nach Deutschland nehmen soll, denn mit Cafe kenne ich mich hier schon gut aus. Sie hat nur noch 2 Monate hier und dann macht sie einen Abflug. Als wir mit den Cafe "angucken" fertig waren, setzten wir uns noch auf eine Bank, die nicht weit vom Supermarkt entfernt war. Wir tratschten noch einwenig und dann nahm sie sich ein Taxi nach Hause. Ich ging zum Transmilenio und fuhr bis zu meiner Haltestelle. Es war 20 Uhr und ich wollte noch nicht nach Hause, somit ging ich bei Angelika vorbei. Sie war gerade dabei, Abendbrot zu essen und bot mir auch wieder was an, aber diesmal war ich schon gesättigt. Ich ließ sie noch aufessen und dann spielten wir mit Millerlandi 2 Runden SkipBo. Um 21.30 Uhr verabschiedete ich mich dann noch von ihr und sie meinte zu mir, ich solle den Kopf nicht hängen lassen und sie kann mich gut verstehen und ich sei nicht alleine, wenn was ist, kann ich zu ihr. Ja sie ist eine sehr liebe Person, aber was ich nur im Moment brauche ist meine Familie. Naja als ich dann zu Hause ankam und wieder einmal an die Schlafzimmertür von Paulina klopfte, um "Hallo" zu sagen, erlaubte sie mir wieder einzutreten, denn ich warte immer auf eine Antwort von ihr, ehe ich die Tür aufmache. Wir hielten wieder einen kurzen Smalltalk und als ich gerade am umdrehen war, erzählte sie mir was sie alles gekauft hat. Erdnussbutter, magst du das? fragte sie mich. Naja ehrlich gesagt ist das nicht so mein Ding, aber ich meinte ja, vielen Dank. Ich sollte mit dem zufrieden sein, was wir angeboten wird. Dann listete sie noch Mangosaft auf, den ich gerade mit Genuss trinke und Käse hat sie auch gekauft. Mensch ich war echt erfreut über diese Nachricht. "Und Chicken Nuggets, wenn du willst und hunger hast, kannst du sie dir jetzt machen." Mensch was war denn nun los? wunderte ich mich. Das ist ja mal eine Überraschung. Vielleicht lernt sie doch noch einbisschen, wie man gewisse Dinge besser machen kann. Aufjedenfall werde ich mir morgen zur Arbeit wieder ein Brot machen ;o)

Mittwoch, 1. Juli 2009

Ich denk an dich!!

Der Abend gestern verlief so, dass ich im Bett lag und vor meinen Augen sind die ganze Zeit die Bilder vom letzten Krankenhaus besuch meiner Oma, abgelaufen. Wo sie mich sanft an der Schulter packte und unter Traenen sagte, nun hau doch schon ab!! Wusste sie damals schon, dass es schwer sein wird, uns Wiederzusehen? Ich weiss es nicht, aber das Einschlafen viel mir schwer. Ich betete noch fuer sie, in der Hand hielt ich ihr Foto und dann gab ich Oma einen Kuss und schob das Bild unter meinen Kopfkissen. Ich schloss die Augen, aber trotzdem liefen die Traenen nur so vor sich raus. Mein Gesicht war nass, meine Nase voll und ich stieg aus dem Bett, um mir erstmal im Badezimmer die Nase zu putzen und mein Gesicht zu waschen. Nun lag ich wieder im Bett und die Bilder wollten einfach nicht verschwinden. Ich musste echt damit kaempfen, irgendwann zur Ruhe zu kommen. Die Nacht ueber schlief ich durch und der Morgen war mit einen Teil des Schmerzes verbunden, denn ich war noch immer sehr bedruegt. Kaum waren meine Augen auf, nahm ich das Foto unter meinem Kopfkissen hervor und sagte "Guten Morgen, Oma" wieder bekam das Bild ein Kuss. Ja das ist doch das Einzige, was ich von ihr hier habe. Wenn ich schon sie nicht besuchen gehen kann, muss das Foto ausreichen. Ich ging zur Arbeit und hatte schonwieder mit Schwindelanfaelle zu kaempfen, ich werde noch ein paar Wochen abwarten, wenn es sich dann nicht gelegt hat, werde ich wohl mal zum Arzt gehen muessen. Auf der Arbeit angekommen, trank ich ersteinmal einen schwarzen Cafe und setzte mich. Ich holte ersteinmal ein paar Mal tief Luft und stampfte dann die Treppen hinauf, zum Buero von Andrea. Jetzt fragte ich, was denn heute meine Aufgabe waere und schon bekam ich einige Sachen aufgelistet. Super, ich bin also beschaeftigt. Ich gestaltete wieder unser Profil in Facebook, habe Bilder hochgeladen und ein Event gestaltet, welches heute stattfindet. Jetzt habe ich mir ersteinmal eine kurze Pause gegoennt, um hier kurz mal wieder was zu berichten, denn ich weiss auch, dass meine Oma immer sehr neugierig auf meine Berichte ist und somit moechte ich sie noch damit zu viel wie moeglich etwas froehlich machen, denn mehr kann ich fuer sie ja leider nicht tun. Was bei mir heute noch auf den Plan steht, also ich soll schonmal die naechsten Deutschklassen planen, von wann bis wann sie gehen und wie die Uhrzeiten sind und und und. Gegen 16 Uhr kommt dann wieder Andreas Freund, dem ich etwas Deutsch beibringe, da er das Wintersemester in Deutschland studiert. Um 17 Uhr habe ich dann Feierabend und dann treffe ich mich mal wieder mit Franzi, sie ist ja jetzt frei, denn gestern war ihr letzter Arbeitstag. Nun werde ich noch schnell das Foto von meiner Deutschklasse hochladen, da ich es vorhin bekommen habe und ich habe euch ja versprochen, dass ich es euch zeigen werde.


Die Qualitaet ist leider nicht so toll, aber ich denke es ist besser als garnichts. Wie ihr sehen koennt, ist die Anzahl von 30 Schuelern zum Ende des Unterrichts hin, etwas kleiner geworden, aber trotzdem kamen noch 20.

Dienstag, 30. Juni 2009

Es tut mir leid :o(

Ich habe heute echt mist gebaut, da ich wissen wollte, was nun mit meinem Geld ist, habe ich meine Mami angerufen. Leider verlief das Gespräch nicht so toll, denn mir steht wieder mal das Wasser bis zum Hals, nur ärger. Das habe ich auch meine Mama spüren lassen und jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich bin soweit weg und da sollte ich sie nicht am Telefon anzicken. Sie war auch nicht gut drauf, was ich merkte und ich machte es nur noch schlimmer. Jetzt sitze ich zu Hause und heule wieder nur, was hab ich nur gemacht?? Ja sie haben es nicht leicht mit mir. Meine Mama war nicht gut drauf, weil es um meine Oma wieder schlechter geht, das hat sie mir erzählt und es bedrückt mich auch sehr. Ich bin momentan wieder in einer Phase, die mich traurig macht. Ängste, Ärger und alles kommt zusammen. Angst um meine Oma, Ärger mit der Bank und dem Geld. Manchmal frage ich mich, ob es besser wäre, wenn ich meinen Eltern sage, dass ich nichts über den Zustand meiner Oma wissen möchte, denn das macht mir hier in der Ferne auch nur alles schwerer, aber anderseits möchte ich auch wissen wie es ihr geht. Es ist eine blöde Situation, die mir Angst macht, echt ich habe sowas von Angst und weiß momentan nicht damit umzugehen. Einen Tag hört man, dass Oma Eis verlangte und das auch mit Genuss gegessen hat und den anderen Tag, ist sie nicht ansprechbar. Es ist traurig, dass sie sich so quälen muss und das hat sie auch nicht verdient. Es geht nicht vorwärts und nicht rückwärts, sie ist in einer Verfassung, die sie quält. Ich fühle mit ihr, mir tut es auch verdammt weh. Ich weiß nicht wie es weitergeht, ob sie noch meine Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, überhaupt hören wird, ich wünsche es mir vom ganzen Herzen. Mama!!!! Ich möchte Dir auf diesem Weg sagen, wie leid mir das heute tat. Ich kann mich im Moment nicht zusammenreißen und da lasse ich meine Trauer mit zickereien raus. Verzeih mir!!! Ich liebe Dich doch, du bist doch meine Mama und die Beste, die ich mir vorstellen kann. Ich bereue es, glaub mir.

Montag, 29. Juni 2009

Der Ärger mit der Bank und Ausflug zum Sportpark

Mein Wochenende war diesmal mit einem großen Schrecken und Ärgernis verbunden, denn am Freitag habe ich Geld von einem Bankautomaten gezogen und als ich dann meine Finanzen durchgecheckt habe, hätte ich eigentlich noch über 100 Euro auf meinem Konto haben müssen. Am Samstag fragte ich dann meine Mami, wieviel ich noch auf dem Konto habe und sie schaute nach. Ich bin im Minus....Wie konnte das nur sein?? Mir wurde 2 mal der selbe Betrag abgebucht und dabei hatte ich ihn nur einmal ausgezahlt bekommen. Nun war ich sehr verwirrt und verstand nichts mehr. Am Abend ging ich dann zu Angelika und auch Tobias war dort. Ich erzählte ihnen von mein Geschehen und sie fragten mich an welchem Automat ich denn das Geld abgehoben habe und als ich ihnen alles genau erzählte, meinten sie zu mir, dass das eine betrügerische Bank sei und dem Tobias das selbe auch passiert war, natürlich hatte er das Geld nicht mehr wiedergesehen. Ich soll aber trotzdem mit meiner Bank in Deutschland sprechen und die sollen sich mit der Bank hier in Verbindung setzen und versuchen mein Geld wiederzubekommen. Ich muss euch sagen, dass es mich echt verärgert, denn das war das Geld, was ich für meine Reise im Juli nehmen wollte. So wie es aussieht, kann ich mir das jetzt abschminken, was mich eigentlich schon etwas traurig macht, weil ich mich schon so darauf freute. Das Wochenende bin ich nun auch wieder alleine zu Hause, alle sind in Ibague und gefragt wurde ich nicht, ob ich mit möchte. Naja aufjedenfall war ich heute (Sonntag), mit meiner Chefin ( Andrea) verabredet. Sie holte mich um 11 Uhr ab und dann trafen wir uns mit einem Freund von ihr, der eine Katze kaufen wollte. Somit machten wir uns auf den Weg zu einer Fundacion. Dort bekamen wir 5 Katzen gezeigt, 4 Babys und 1 Kater der 10 Monate alt war. Die Entscheidung viel schnell, genommen wurde der Kater, denn er war kastriert und hatte eine ruhige Art. Der wurde dann ins Auto geladen, es wurden noch Papier unterschrieben und wir brachten nun ihren Freund und die Katze nach Hause. Anschließend fuhren wir zu Andrea und reinigten das Auto, da die Katze gepullert hat. Als wir das erledigt hatten, bekamen wir von ihrer Mutter etwas zu Essen. Es gab erst eine Suppe, die echt gut schmeckte, anschließend gab es dann einen Teller mit Reis, der Leber beinhaltete, die sehr zäh war, aber ich musste sie runterschlucken, was sehr eklig war. Ja Leber oder vielleicht war es auch was anderes?? Keine Ahnung aufjedenfall waren einige Knorpel mit dranne, die ich auch mit Augenkneifen schlucken musste. Am Liebsten hätte ich alles wieder ausge....aber nein ich wollte ja niemanden beleidigen und hier ist das Essen nunmal so. Zum Nachtisch gab es dann noch Pfirsische aus der Dose, ja die mag ich ja sehr. Später spielten Andrea, ihr Bruder und ich Scrabble, was sehr amüsant war, denn mir vielen nicht so viele Wörter ein und somit hing ich nach. Das Spiel wurde dann aber auch unterbrochen, da die ganze Familie heute geplant hatte, in den Sportpark zu gehen und ich durfte mit. Wir quetschten uns zu 6 in den Wagen, der auch nicht gerade groß war und fuhren los. Im Park angekommen, trafen wir uns mit der Schwester von Andrea, der Tochter und dem Mann und nun liefen wir durch den Park, auf der Suche nach einem freien Tennisplatz. Ja wir fanden auch einen und spielten abwechselt Tennis. Gegen 18 Uhr gingen wir zum Eingang, da dort viele Springenbrunne waren und eine Lichtershow stattfinden sollte. Andreas Papa kaufte für jeden ein Croissant und ein Stück Hühnchen und etwas zu trinken und wir schauten uns die Show an. Es war ein tolles Farbenspiel und es entspannte mich. Um 20 Uhr brachten sie mich dann nach Hause, nun sitze ich in meinem Zimmer, schreibe meinen Blog und werde später noch zu Angelika gehen.

Samstag, 27. Juni 2009

Nach langer Zeit wieder ein Schwindelanfall

Heute Morgen musste ich um 6 Uhr aufstehen, denn nach Corinto geht es jetzt immer früher als sonst, dass sind die neuen Vorschriften und wenn ich mitgehen will, muss ich mich auch daran halten. Ich ging duschen, machte mir einen Kakao und als mich gegen 6.50 Uhr Millerlandi anklingelte, wusste ich, dass ich nun los muss. Wir trafen uns dann am Transmilenio, woaus wir gemeinsam in den Süden fahren. Ich knabberte unterwegs noch ein Birne und somit ging ich nicht mit leeren Magen los. Doch im Transmilenio kam dann wieder der Schwindelanfall. Mir wurde wieder warm, meine Stirn war nass und ich merkte wie meine Beine immer weicher wurden, die Geräusche wurden immer leiser und ich hörte nicht mehr alles. Millerlandi sprach mich an, Saskia, du bist sehr weiß, lass uns aussteigen. Wie froh ich doch war, aus dem Transmilenio draussen zu sein, mir war es jetzt egal und somit setzte ich mich in der Haltestelle auf den Fußboden, denn ich hatte keine Kraft mehr zum stehen. Jetzt kam mir auch schon eine Hand hingegen, Millerlandi reichte mir ein Trinkpäckchen, "hier trink das". Ich steckte den Strohhalm in die Öffnung und nahm einen großen Schluck. Nach ein paar Sitzminuten ging es dann einigermaßen. So stiegen wir wieder in den Transmilenio, der ankam. Ab ging es in den Süden, aber während der Fahrt merkte ich, dass ich noch immer nicht die richtige Kraft habe und somit beschloss ich wieder umzukehren, da Corinto ja sehr weit oben auf den Berg liegt und somit ist das Risiko höher, dass ich weiterhin über den Tag verteilt, diese Anfälle bekommen würde. Ich kehrte also um. Als ich dann wieder in Mazurén ankam, entschloss ich mich zu Angelika zu gehen, davor kaufte ich noch ein deutsches Brot, denn ich esse ja immer bei ihr mit und da gehört sich das dann schonmal. Bei ihr angekommen, schaute sie mich verwundert an. "Saskia, ich dachte du bist mit Millerlandi in Corinto". Ich erzählte ihr von meinem befinden und daraufhin fragte sie mich, was ich gegessen habe. "Eine Birne". Sie war gerade dabei, Frühstück zu machen und somit meinte sie, dass ich mich setzen solle und mit ihr mit essen soll, damit ich wieder zu kräften komme. Ich hörte auf ihr Wort und aß 2 Scheiben Brot. Als sie dann duschen ging, nahm ich mir Funny, um mit ihr eine Runde zu laufen, dannach gingen wir auch ins Mädchenhaus. Heute haben wir uns vorgenommen, mit den Mädels bei MC Donalds, ein Eis essen zu gehen und somit machten wir uns mit ihnen auf den Weg. An mir hingen 2 Mädels, eine links und eine rechts. Ja ich glaube sie haben jetzt schon ein gutes Vertrauen zu mir bekommen. An Angelika hingen auch 2 und der Rest wackelte hinterher. Sie konnten es kaum erwarten, ihr Eis in der Hand halten zu dürfen und jede wollte die Erste sein. War sehr amüsant ;o) Bevor wir aber das Eis kauften, spielten wir noch ein paar Spiele, die im Einkaufszentrum zur Verfügung standen, alles Handarbeit und aus Holz. Es gab einige Spiele, die ich davon kannte, so wie beispielsweise Domino, Schach, Mensch ärger Dich nicht etc. Hier verbrachten wir ersteinmal gute 1,5 Stunden und als ich mir irgendwann den Verkaufsstand ansah, entdeckte ich eine Schachtel aus Holz, die 6 Löcher hatte. Ich fragte den Verkäufer, was das für ein Spiel ist und er erklärte es mir, anschließend spielte ich das 2 Runden mit Angelika und ich muss sagen, dass es Spaß gemacht hat. So entschloss ich mich, dieses zu kaufen, denn der Preis war auch in Ordnung. Für nur umgerechnet 4 Euro, hatte ich ein Handgemachtes Holzspiel, was man gut für Unterwegs mitnehmen kann, da es sehr handlich ist. Nun ging es auch los zu MC Donalds. Jeder der Kinder bekam ein Eis und ein Wrap. Ich wollte kein Eis und kaufte mir dann eine kleine Pommes und einen Chickenburger Jr. Die Pommes gefielen auch den Mädels und somit bin ich grad mal dazu gekommen ganze 5 Stück von denen zu essen. :o) Als jeder sein Essen aufgegessen hatte, gingen wir zurück zum Mädchenhaus und verbrachten dort noch einbisschen Zeit. Gegen 20.30 Uhr verließen wir dann das Haus und fuhren mit dem Bus nach Hause. Paulina war noch wach und als ich wieder an ihre Tür klopfte um "Hallo" zu sagen, erzählte sie mir, dass sie heute Pan Alemán gekauft hat, mensch was für eine Freude :o) dannach ging ich aber auch gleich in mein Zimmer, bin total müde und werde bald schlafen gehen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Ich werd aus der Familie einfach nicht schlau

Mein heutiger Arbeitstag verlief wie folgt: Ich war damit beschäftigt, Bilder von verschiedenen Events auf unser Profil hochzuladen. Bevor ich aber die Bilder hochladen konnte, musste ich ersteinmal etliche CD´s nach diesen durchsuchen. Ich sollte entscheiden, was hochgeladen werden sollte und was nicht. Das dauerte alles seine Zeit, bis ich zum Entschluss kam, welche Fotos dafür geeignet wären, aber ich hab es geschafft. Zwischenzeitlich habe ich mir dann auf meinen "Arbeitscomputer" den Msn Messenger runtergeladen, um von nun an auch mal mit meinen Lieben zu chatten. So einfach wie man denkt, ging es aber nicht, denn der Zugang war irgendwie gesperrt, unser Server wollte mich nicht mit dem Messenger online gehen, aber da ich ja einiges von meinem Vater gelernt hatte, stellte ich einwenig in den Interneteinstellungen um, gab den Port bei den Messengereinstellungen ein und bums, war ich auch schon verbunden :o)...Mensch ich bin einfach ein Genie hehe.....Naja als ich dann Feierabend hatte, ging ich nach Hause und glücklicherweise fand ich im Tiefkühlschrank Hackfleisch, da mein Hunger groß war, bereitete ich Bouletten zu. Als ich das Fleisch gewürzt hatte und gerade dabei war ein Teil davon abzubraten, kam Paulina nach Hause. Sie schaute in die Schüssel, in der ich das Fleisch mit den Gewürzen hatte und ihr Blick sah nicht sehr zufrieden aus. Was machst du denn da? fragte sie mich. Ich antwortete ihr und daraufhin meinte sie, ob das nicht zu viel ist und ob ich das alles schaffen würde. Ich beruhigte sie und meinte, dass ich mir morgen auch was mit zur Arbeit davon nehmen kann. Ihr Blick blieb noch immer etwas skeptisch und zickig zu gleich. Mir war das egal, denn schließlich haben sie meine Paprika und meinen Saft ausgetrunken, ohne das ich davon was abbekam und ausserdem werden sie für mich bezahlt. Es lies mich eiskalt und von den einen auf den anderen Moment war sie daran interessiert, was ich alles hineingemacht habe. Ich listete ihr alles auf und fügte noch hinzu, dass man eigentlich geriebene Semmeln mit hineinmacht und dann öffnete sie den Schrank und zeigte mir eine Art Kneckebrot. Ist das ok? fragte sie mich, ich nickte und nun hing sie mit dem Brot über meine Schüssel und rieb 2 Stücken gegeneinander und es fielen nun die Krümmel in das Fleisch. Irgendwann meinte ich dann nur, dass es jetzt genug sei und mischte alles nocheinmal durch, bevor ich es in die Pfanne gab. Kaum habe ich runde Bälle geformt, die ich dann platt drückte und in das heiße Fett gab, hing sie auch schon an der Pfanne. Sie pieckte mit einer Gammel hinein und drehte sie. Das ärgerte mich nun einbisschen, denn ich wollte jetzt das machen. Naja ich lies sie machen. Als dann alle abgebraten waren und auf einen Teller lagen, nahm ich mir eine Scheibe Brot und schnitt mir eine Boulette klein, diese verteilte ich auf meinen Brot und schmierte noch etwas Senf drüber. Das war jetzt mein Essen. Paulina nahm sich dann auch eine und meinte wie lecker die doch sind. Als ich dann die Küche aufgeräumt hatte und in mein Zimmer ging, kam sie mir nochmal hinterher und meinte "rico" (köstlich) ich antwortete nur mit einen stumpfen "Gracias".


Hier habe ich euch noch ein paar Bilder hochgeladen, wie bei uns in der Uni ein Streik aussieht, es ist sehr gefährlich sich in der Nähe des Geschehens aufzuhalten, denn es kommt zu gefechten zwischen Polizei und Studenten. (Es fliegen Rauchgranaten, gebastelte Nadelbomben und und und, bei der Polizei kommt es dann auch mal dazu, dass sie einfach schießen, weil sie keinen anderen Ausweg wissen und deswegen sollte man Achtung halten....Das Unigelände ist Tabu für die Polizei, sie dürfen dieses nicht betreten und ich denke das sind auch Gründe dafür, das Bomben fliegen, denn die Studenten bleiben schön in der Uni und die Polizei steht davor, irgendwie wollen die sich ja dann bekämpfen...)






Mittwoch, 24. Juni 2009

El dia !!

Heute Nacht verbrachte ich wieder bei Angelika und als ich gegen 7 Uhr wach wurde und duschen ging, kochte ich Cafe und kurz darauf wackelte mir dann auch Angelika, verschlafen ,entgegen. "Oh es gibt schon Cafe?" "Super". Ja das freute sie, dass ich diesen schon durchlaufen ließ und als er dann fertig war und die ganze Wohnung nach Cafe duftete, deckten wir den Tisch. Wir beide frühstückten und ich nahm mir aber nur eine halbe Scheibe von dem Brot und schmierte es mir mit Butter. Das reichte mir auch schon. Angelika wollte ja noch Rührei machen, das lehnte ich aber dankend ab, denn das würde ich jetzt echt nicht runterbekommen. Als wir dann die restliche Zeit etwas quasselten, verging diese dann auch recht zügig und ich musste auch schon los. Meinen Rucksack mit meinen Klamotten und meinem Laptop ließ ich in ihrer Wohnung, denn was sollte ich das denn auch mit zur Arbeit schleppen. Ich kam heute wieder etwas früher auf der Arbeit an und startete den PC. Nun kam mir die Idee mal einen Virenscanner raufzuladen, denn ich müsste ein paar Dateien mit meinem USB Stick raufladen und da ich nicht wieder einen Wurm bekommen wollte, kam mir das mit dem Virusprogramm in den Kopf. Das Runterladen ging schnell, das Installieren auch, aber das Durchchecken lassen, dauerte über 4 Stunden. Das hieß dann für mich, nicht wirklich etwas machen zu können, da nämlich der PC schon nicht so schnell war und das Programm dieses dann auch noch beeinträchtigte. Nach 2 Stunden kam dann auch meine Chefin zu mir und meinte, dass wir jetzt zu einem Meeting gehen würden und ich sie begleiten solle. Oki, also ließ ich den Scanner durchlaufen und folgte ihr. Die Versammlung war eine, wo die Projekte der Arbeitergruppen von Mitgliedern bzw. Gründern, vorstellte. Es wurden Probleme besprochen und andre Informationen, die für sie wichtig waren. Ich verstand leider wieder nur vereinzelte Wörter, denn sie sprachen mir einfach zu schnell, um das ich alles mitverfolgen konnte. Das Meiste, was gesagt wurde, musste ich mir dann selber zusammen basteln und mehr oder weniger wusste ich, wovon die Rede war. Nach einer guten Stunde war dann auch diese Versammlung zu Ende und ich machte mich alleine auf den Weg ins Büro, da Andrea noch was essen wollte. Als ich dann im Büro ankam und meine Augen auf den PC richtete, sah ich, dass schon 3 Trojaner und 2 Würmer drauf waren, der versuch diese zu löschen fiel fehl und somit blieb mir ersteinmal nichts anderes übrig, als den PC neuzustarten. Aber kaum war er hochgefahren, kam wieder die Meldung. Jap Sassi, streng dein Köpfchen an. Die ganzen Fehler waren nur von Bildern, und somit suchte ich mir dann die Bilder, um sie zu löschen, da es ja mit dem Programm nicht ging. Dannach machte ich wieder einen Neustart und diesmal waren die Viren weg. Aufjedenfall zeigte er sie mir nun nicht mehr an. Meine Skeptischkeit blieb trotzdem noch bestehen, denn ich wollte meinen Stick ja nicht versauen. Ich ließ das dann auch ersteinmal sein und ging zu Andrea ins Büro, um sie zu fragen, was ich machen kann. Meine Aufgabe war, die Seite im Internet von uns zu aktualisieren und Bilder hochzuladen. Ich bekam 3 CD´s in die Hand gedrückt und sollte von dort einige Bilder aussuchen, die ich dann auf die Seite laden würde. Der ganze PC hing und somit nahm ich mir einen anderen, denn einer war noch frei. Ich ließ ihn hochfahren und als ich die CD reinsteckte, konnte er mir diese nicht anzeigen, er wollte sie einfach nicht lesen. Ich probierte alle 3 CD´s durch und keine wollte funktionieren. Ich ging nun wieder ins Büro von Andrea, um ihr zu sagen, dass es nicht gehen würde. Sie meinte zu mir, dass ich es an ihrem PC ausprobieren soll und diesmal ging es einwandfrei. Hmmm, ok probiere ich es ebend nocheinmal an meinem PC. Wieder konnte er die CD´s nicht lesen und jetzt wusste ich auch warum. Es waren DVD und ich hatte kein Laufwerk, was diese lesen konnte. Ja, warum denn nicht gleich so??!! Das war ja mal wieder typisch "ich", aber ich kann froh sein, denn den anderen ist es nicht aufgefallen. Da ich nur noch 30 Minuten arbeiten musste, verschob ich diese Tätigkeit auf den morgigen Tag, denn dann würde ich an Christians Rechner gehen, der hat nämlich ein DVD-Rom Laufwerk un